Ski-WM in Garmisch

10. Februar 2011 11:33; Akt: 10.02.2011 16:06 Print

So schüttelt es Cuche auf der Abfahrtsstrecke

von Herbie Egli, Garmisch - Bei der Ski-WM gingen die ersten Abfahrtstrainings über die Bühne. Wie hart die Fahrer gefordert werden, zeigt Didier Cuche gleich selbst.

Die WM-Abfahrtsstrecke in Garmisch fordert den Fahrern alles ab. (Video: 20 Minuten Online)
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Dass Weltcup- und WM-Strecken hart und eisig sind, ist bekannt. Auf der Kandaharpiste in Garmisch-Partenkirchen kommen aber noch zusätzlich Wellen hinzu, die den Fahrern grosse Sorgen bereiten. Viele Athleten fuhren nicht in der tiefsten Hocke, weil die Gefahr besteht, dass sie eine solche Welle nicht richtig sehen. Dies könnte zu einem Sturz führen. Didier Cuche beschreibt im Video sinnbildlich, wie es die Fahrer vom Start bis ins Ziel durchschüttelt.

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Der Neuenburger beendete das erste Abfahrtstraining auf dem 4. Platz. Er verlor rund 1,8 Sekunden auf den Super-G-Weltmeister Christof Innerhofer, der wieder Bestzeit fuhr. Die übrigen Schweizer Ambrosi Hoffmann, Beat Feuz, Silvan Zurbriggen und Carlo Janka verloren alle über drei Sekunden. Janka wollte keine Fragen der Journalisten beantworten. Am Nachmittag informierte Swiss-Ski, dass der Obersaxner wegen gesundheitlichen Gründen auf den Start in der Abfahrt und in der Super-Kombi verzichtet und sich voll auf die Titelverteidigung im Riesenslalom konzentriert.

Auch Küng passt

Auch Patrick Küng lief es im Training nicht nach Wunsch. Der Glarner verlor viel Zeit und wird das zweite Abfahrtstraining am Freitag nicht bestreiten. «Ich lag bis gestern mit einer Grippe flach und hatte zu wenig Kraft.» Nach der vorübergehenden Abreise von Carlo Janka steht damit das Schweizer Herren-Team für die Abfahrt fest: Es besteht aus Didier Cuche, Silvan Zurbriggen, Ambrosi Hoffmann und Beat Feuz.