WM in Garmisch

03. Februar 2011 22:45; Akt: 04.02.2011 13:40 Print

Letzter Zwischenhalt vor dem Höhepunkt

Der Ski-Weltcup macht zwar am Wochenende in Zwiesel (Frauen) und Hinterstoder (Männer) halt. Aber im Fokus steht bereits die WM in Garmisch.

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Reist via Hinterstoder an die WM nach Garmisch: Didier Cuche. (ap)

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Während sich Didier Cuche beim Super-G und Riesenslalom in Hinterstoder nochmals einem Formtest unterzieht, zieht Silvan Zurbriggen nach den intensiven letzten Wochen eine Pause vor. «Mein Körper hat diese nötig», so der Walliser. Der Allrounder wird am Montag direkt nach Garmisch reisen, wo die WM am Dienstag mit dem Super-G der Frauen beginnt. In Oberbayern wird ein ambitioniertes Schweizer Team erwartet, vor allem im Speed-Bereich.

Nach seinen überlegenen Siegen in den Abfahrten von Kitzbühel und Chamonix ist es verständlich, dass Didier Cuche in Garmisch als der ganz grosse Favorit auf Abfahrts-Gold antreten wird. Mit der Rolle hat sich Cuche abgefunden, gibt sich aber keinen Illusionen hin. Zumal nach den Enttäuschungen bei Olympia 2010, wo er als Gold-Aspirant leer ausging. Zudem nimmt der 36-Jährige jedes Übermass an Druck von seinen Schultern. «Jede Medaille wäre mir recht. Wenns nicht klappen sollte, geht die Welt auch nicht unter.» Im Gegensatz zu ­Cuches Formstand herrscht bei Carlo Janka Unklarheit. Dem Riesenslalom-Olympiasieger und -Weltmeister ist gleichwohl der eine oder andere gute Auftritt zuzutrauen. Richtung Podest darf auch Zurbriggen schielen, der in vier Disziplinen am Start sein wird.

Die Schweizerinnen vermögen nach wie vor nur im Speed-Bereich mit den Besten mitzuhalten. Lara Gut werden die besten Medaillen-Chancen eingeräumt – wie vor zwei Jahren, als die Tessinerin in der Abfahrt und der Kombi Silber holte. Sollte dieser Trumpf nicht stechen, hat das Team mit Nadja Kamer, Dominique Gisin oder Fabienne Suter weitere Pfeile im Köcher.

(MAL/SI)