Kanadier teilt aus

16. Januar 2020 08:20; Akt: 16.01.2020 08:31 Print

Unbekannter Tennisprofi schiesst gegen Federer

Gegenwind für Federer und Nadal: Die Nummer 103 der Welt bezeichnet die zwei erfolgreichsten Grand-Slam-Spieler als «selbstsüchtig».

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Damit hat wohl keiner gerechnet. Ein im Profitennis nicht sonderlich bekannter Name kritisiert öffentlich die zwei erfolgreichsten Grand-Slam-Spieler Rafael Nadal und Roger Federer. So wirft der 24-jährige Kanadier Brayden Schnur nach seinem Startsieg in der Qualifikation Nadal und Federer vor, sie seien selbstsüchtig und würden sich um ihr eigenes Vermächtnis kümmern. Das berichtet die Tamedia-Redaktion (Bezahlinhalt).

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Schnur ist der Meinung, dass die beiden Stars gegen die teilweise misslichen Spielbedingungen am Australian Open protestieren müssten. Er sagt: «Sie stehen nahe am Karriereende und denken nur an ihr Vermächtnis, anstatt zu versuchen, sich für den Sport einzusetzen. Sie sollten sich bemerkbar machen.»

Schnur macht einen Rückzieher

Hintergrund seiner Aussagen sind die durch den Rauch widrig gewordenen Spielbedingungen, die die Organisatoren nicht daran gehindert hatten, das Qualifikationsturnier bei gesundheitsgefährdenden Bedingungen zu starten. Wie die Tamedia-Redaktion schreibt, vergleicht der Kanadier die Spielbedingungen mit dem Rauchen einer Zigarette. Man spüre eine grosse Trockenheit im Hals.

Roger Federer und Rafael Nadal haben auf die Kritik Schnurs bisher nicht reagiert. Schnur machte hingegen auf Twitter einen Rückzieher. Er entschuldigte sich bei den zwei Tennis-Cracks und meinte, er habe sich in der Wortwahl vergriffen.

Tennis

(rst)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ichbins am 16.01.2020 09:08 Report Diesen Beitrag melden

    Jein

    Er hat nicht unrecht, bei diesen Bedingungen zu spielen kann nicht gesund sein. Nur wieso müssen da Rodger und Nadal schauen. Sind die beiden jetzt für alles was im Tennis passiert verantwortlich? Wohl kaum.

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  • Marco Gisler am 16.01.2020 09:21 Report Diesen Beitrag melden

    Grundsätzlich hat er ja nicht unrecht

    Eigentlich müsste man das ganze absagen. Aber solange die grossen, und damit sind jetzt nicht nur Federer und Nadal, sondern die ganzen Top 20 gemeint, sich nicht beschweren, werden die Organisatoren natürlich nichts unternehmen.

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  • Real IST am 16.01.2020 08:30 Report Diesen Beitrag melden

    Die Aussage der Nr.103

    trifft genau ins Schwarze, allerdings ist es so: Sobald die Nr. 103 die Nr. 50 - erreicht, wird er genau gleich "gierig" wie die glorreichen Zwei !

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Jakub Hlasek am 16.01.2020 15:20 Report Diesen Beitrag melden

    Er wird zum Spielen gezwungen

    keiner zwingt ihn, am Turnier teilzunehmen

  • Brumm am 16.01.2020 15:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wartet bis die drei Grossen weg sind

    Dann werden alle wieder ganz ruhig und anständig und sind motiviert für die großen Geldtöpfe

  • MP am 16.01.2020 14:41 Report Diesen Beitrag melden

    Er sollte eigentlich beim löschen helfen.

    Und die aktuelle Nummer 2? Ist er am Feuer löschen oder gibt er denn Kualabär Tennis Unterricht?

  • Profi1 am 16.01.2020 14:41 Report Diesen Beitrag melden

    Unfair Spieler

    Wünsche Fedi einen kurzen Auftritt in M. So ein Geld geiler Typ, der alles fürs Geld bereit ist zu machen.

  • Walter Portmann am 16.01.2020 14:17 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig und auch unrichtig

    Er kritisiert die beiden Falschen, denn RF und Nadal machen wirklich viel, aber es gäbe ja noch viele andere, die da nicht so gross mitziehen ! Andrerseits spenden beide je 80'000 einfach so, ok auch 2 Mio. von jedem wäre möglich, da beide 100fache Millionäre sind !