Roger Federer

16. März 2011 12:34; Akt: 16.03.2011 13:19 Print

«Ich habe mir den richtigen Tag ausgesucht»

Roger Federer liess dem bemitleidenswerten Juan Ignacio Chela nicht den Hauch einer Chance. Wegen der grossen Hitze war die Weltnummer 2 froh, so einfach durchgekommen zu sein.

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Roger Federer hatte mit der Hitze mehr zu kämpfen als mit seinem Gegner. (Bild: Keystone)

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Die Temperaturen in Indian Wells, das bei Palm Springs in der kalifornischen Wüste liegt, klettern am Nachmittag über die 30-Grad-Marke. Bei einem Marathon-Programm, wie es Federer vor sich hat, ist es wichtig, sich nicht unnötig lange auf dem Platz aufzuhalten. Das hat sich wohl auch Roger Federer gedacht: Den Argentinier Juan Ignacio Chela fertigte die Weltnummer 2 in 58 Minuten mit 6:0 und 6:2 ab.

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«Ich habe mir heute den richtigen Tag ausgesucht, um so gut zu spielen und schnell zu gewinnen», sagte Federer nach der Partie in der brütenden Nachmittagshitze. «Ich bin glücklich, dass es es so gut lief.» Nur im ersten Aufschlagspiel bekundete der Indian-Wells-Sieger von 2004 bis 2006 Mühe und musste Chela den einzigen Breakball zugestehen. Danach gab Federer bei eigenem Service nur noch acht Punkte ab.

«Nicht gedacht, dass es so einfach wird»

«Ich hätte nicht gedacht, dass es so einfach wird. Es ist selten, dass man so leicht gewinnen kann», freute sich Federer über das klare Verdikt. Chela ist auf Hartplätzen eigenlich ein schwieriger Gegner, doch gegen den gutaufgelegten Baselbieter hatte die Weltnummer 32 nicht den Hauch einer Chance. Vor allem der mit dem Aufschlag bekundete der Argentinier grosse Probleme.

Im Achtelfinal trifft Federer nun auf den Amerikaner Ryan Harrison, der mit dem Kanadier Milos Raonic den Aufsteiger der Saison eliminierte. «Ich habe noch nie gegen ihn gespielt. Es wird sicher interessant, da er überhaupt nichts zu verlieren hat», sagte der Schweizer über seinen nächsten Gegner. Der erst 18-jährige Ryan Harrison ist momentan die Weltnummer 152 und gilt als vielversprechendes Talent für die Zukunft. In diesem Jahr hat Harrison schon zwei Challenger-Turniere auf Hartplatz gewonnen.

(pre)