Nach Auftaktsieg

14. März 2011 07:32; Akt: 14.03.2011 11:37 Print

«Ich hatte vor allem zehn gute Minuten»

Roger Federer steht in der dritten Runde von Indian Wells. Auch wenn er sich über den Sieg ohne Satzverlust freut, hat er manchmal auch gerne engere Matches.

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Roger Federer steht in Indian Wells in der dritten Runde.

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«Ich bin glücklich, ein gutes Spiel gemacht zu haben», erklärte Roger Federer nach der Partie gegenüber der ATP, «vor allem gegen Spieler, mit denen es in der Vergangenheit immer knapp war.» Erstmals siegte Federer gegen den Russen beim 7:5, 7:6 ohne Satzverlust.

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«Natürlich ist es immer schön, wenn man ohne Satzverlust weiterkommt. Aber manchmal sind auch Spiele gut, bei denen es auf und ab geht. Dann bist du vorbereitet für die harten Matches gegen Turnierende», so der Schweizer weiter. Er fühlt sich momentan wohl auf dem Court und ist froh, dass es nach Dubai und einigen Wochen Pause jetzt weitergeht.

«Gute Tiebreaks geben dir immer viel Selbstvertrauen»

Aus dem Spiel nimmt er hauptsächlich zwei Dinge mit: «Ich hatte vor allem zehn gute Minuten zu Ende des ersten und zu Beginn des zweiten Satzes.» So sicherte er sich im Startsatz die letzten zehn Punkte in Serie und konnte im zweiten Durchgang gleich mit einem Break vorlegen. Andrejew kam zwar nochmals zurück, doch das Tiebreak gelang dem 29-jährigen Baselbieter optimal: «Gute Tiebreaks geben dir immer viel Selbstvertrauen, das ist wichtig», so Federer. Seine Bilanz in Kurzentscheidungen steht jetzt in diesem Jahr bei 4:1.

Als nächster Gegner wartet Juan Ignacio Chela, gegen welchen er in bisher fünf Partien erst einen Satz abgab: «Ich muss wieder aggressiv spielen und ans Netz gehen. Chela bringt meist viele Bälle zurück.»

Federer hat mit dem Erreichen der dritten Runde bereits sein Vorjahres-Ergebnis egalisiert und hat gut Chancen, sein Punktekonto aufzupolieren.

(fox)