Promi-Auflauf

14. Juli 2019 14:47; Akt: 14.07.2019 20:45 Print

Auch die Royal Box wünschte Federer den Sieg

Viel Prominenz verfolgte den Wimbledon-Final aus der Ehrenloge. Einige dürften Federer die Daumen besonders fest gedrückt haben.

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Der beste Platz in der Royal Box gehört natürlich: Den Royals. Prinz William und Ehefrau Kate beim Final zwischen Federer und Djokovic. Die Schauspieler Benedict Cumberbatch (rechts) und Tom Hiddleston lassen sich das Spektakel nicht entgehen. Auch frühere Sieger wie Stefan Edberg dürfen nicht fehlen. Der sechsfache Grand-Slam- und zweifache Wimbledon-Champion kam mit seiner Frau Anette. Gleich hinter Kate darf Rod Laver sitzen. Der 80-jährige Australier hat neun Grand-Slam-Pokale gewonnen. In Wimbledon siegt er viermal: 1961, 1962, 1968 und 1969. Ein Platz für die Schönen und Reichen gibt es fast immer: Amazon-Gründer Jeff Bezos und seine Partnerin Lauren Sanchez durften ebenfalls in der Royal Box sitzen - allerdings drei Reihen hinter William und Kate. Für Chelseas Stürmer Olivier Giroud hatte es zwar keinen Platz in der Royal Box, der Franzose konnte sich aber trotzdem ein Ticket für das Spiel ergattern. Schon im Halbfinal gegen Nadal hatte es viel Prominenz auf den Rängen: Wie zum Beispiel Sängerin Leona Lewis. Oder Schauspieler Hugh Grant, der als Gast in der Royal Box sass. Er kam früher regelmässig in die englische Hauptstadt, um den Londoner Fussballclubs wehzutun, dieses Mal wollte er Federer - Nadal sehen: Sir Alex Ferguson (hinten Mitte), der legendäre Manager von Manchester United . Wo die Frauen sind, ist er in der Regel nicht weit: Schauspieler Jude Law. Er hat Roger Federer so kennengelernt wie kaum ein anderer: der britische Abenteurer Bear Grylls, der den Tennisstar für seine Survival-Show «Running Wild» in die Wildnis ausführte. Er durfte am Freitag natürlich auch nicht fehlen: Der frühere Fussballstar David Beckham.

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Was für einen Normalsterblichen das Highlight einer jeden Zuschauerkarriere ist, bedeutet auch den Noblen dieser Welt viel: ein Ticket zum Wimbledon-Final zwischen Roger Federer und Novak Djokovic. Die offizielle Schweiz wurde vertreten durch Bundesrätin und Sportministerin Viola Amherd. In der Royal Box sass neben dem Herzog und der Herzogin von Cambridge und dem Herzog von Kent sowie weiteren Mitgliedern der Königsfamilie auch viele Tennis-Königinnen und -Könige.

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Rod Laver war natürlich da, «the rocket», zweimaliger Gewinner des Kalenderjahr-Grand Slams, grosser Federer-Freund und Namensgeber des Laver-Cup, der im September in Genf gastiert. Auch weitere Australier mit grosser Vergangenheit waren in London, Neale Fraser und John Newcombe, dazu der Amerikaner Stan Smith, der Tscheche Jan Kodes und trotz Abwesenheit von Rafael Nadal der legendäre Spanier Manolo Santana,

73 Gäste samt ihrer Begleitung profitierten insgesamt vom begehrtesten Ticket im Tennisjahr, und nicht wenige waren ganz klar im Federer-Lager anzusiedeln. Stefan Edberg, der einstige Wimbledonsieger und Federer-Coach mit Frau Anette und Mary Joe Fernandez. Die Gemahlin von Federer-Manager Tony Godsick und heutige TV-Kommentatorin erhielt ein Sesam als Gast der früheren Profi-Legende Chris Evert. Und dann waren da noch Chris Kermode mit Frau. Der ATP-Chef liess sich wohl auch einmal zu einem lauten Klatschen verleiten, gilt doch Djokovic in seiner Funktion als Präsident des ATP-Spielerrats als haupt verantwortliche Kraft hinter der Absetzung Kermodes auf Ende Jahr.

Tennis

(mke)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Max Vogel am 14.07.2019 19:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Illuminati Familie

    Die Royalbox will nicht das einer aus Serbien gewinnt.

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  • Kuli Narish am 14.07.2019 19:15 Report Diesen Beitrag melden

    Happy Döner-Box

    Ebenso die Döner-Box wünscht Federer den Sieg!

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  • Secondo am 14.07.2019 20:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wieder mal

    Die wünschen sich auch die sklaverei zurück und sind in viele skrupellosen sachen verwickelt. Aber wieder mal haben die serben ihnen ein strich durch die rechnung gemacht.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • StG am 15.07.2019 06:38 Report Diesen Beitrag melden

    Unsympathischer Djokovic

    Hat nichts mit Serbien zu tun, sondern mit der arroganten Art von Djokovic.

  • Akinom am 15.07.2019 04:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Federer el maestro

    Federer ist überall am beliebtesten.

    • susi am 15.07.2019 07:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Akinom

      ja das sieht mann wenn mann die kommtare liest

    • Wurzelsepo am 15.07.2019 13:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Akinom

      Würde ich so nicht sagen. Ich habe Federer vor 15 Jahren nicht gemocht und mag ihn heut noch weniger. Weiss nicht, wieso alle Schweizer ihn lieben müssen.

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  • Ihr Geht Mir Auf Den Wecker am 14.07.2019 23:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schön das Roger verloren hat....

    ......ich gönne ihm das von Herzen. Und wieso sollte er immer gewinnen, hat er allein das Glück gepachtet? Schön das auch Andere gewinnen dürfen.

  • Mita am 14.07.2019 23:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nole meint er sei der beste

    Was mich nervt. Der djoker sagte Roger sei einer der besten Tennis Spieler ever. Also nicht der beste. Er wolle wohl damit sagen dass er der beste ist. Wen könnte er sonst meinen? Eingebildet. Es ging um einen Punkt.

    • Ranko Popovic am 15.07.2019 09:03 Report Diesen Beitrag melden

      Ranko

      also ich finde das völlig ok, wenn man auf so einem Niveau von sich selber überzeugt ist, an sich glaubt und über seine Rivalen sagt, sie seien einer der besten Tennisspieler. Aber anscheinend sind die Menschen so sehr gewohnt angelogen zu werden, dass die Wahrheit nicht mehr verkraften. Er hält sich für den besten, was er darf, weil er schon und noch lange auf Platz 1 verweilen wird. Soll ein anderer ihn doch einholen wenn andere besser sind!

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  • Royal Boxer am 14.07.2019 23:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Royal Box

    Stellt euch das gleiche Szenario in einem anderen Land vor. Eine Königfamilie z.B. im nahen Osten hat eine eigene Box (Royal Box) für die Familienangehörigen bei einem grossen Sportevent. Die Herzogin hat auch Auftritte wie z.B. übergibt Sie am Ende den Pokal dem Sieger. Die Königsfamilie darf alles machen ohne Ende. Sie leistet gar nichts und lebt seit Jahrenhunderten mit dem Geld des Volkes, schmeisst gewaltige Hochzeiten, und wird trotzdem nicht kritisiert und das heute im Jahr 2019. Würde ein anderes Land das gleiche machen, würde es Kritik hoch 100 geben. Sobald es die Engländer sind, wird heuchlerisch geschwiegen.

    • Schmocker Silvia am 15.07.2019 00:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Royal Boxer

      Es geht hier um den Sport Tennis und nicht über persönliche (frustrierte) PolitikAnsichten

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