12 Jahre ist es her

02. Februar 2016 07:14; Akt: 02.02.2016 07:38 Print

Der 2. Februar ist ein Feiertag für Roger Federer

Kein Tag wie jeder andere: Am 2. Februar 2004 besteigt Roger Federer erstmals den Tennis-Thron.

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Der Spanier holt 2017 mit dem French Open und dem US Open zwei weitere Grand-Slam-Titel und hievt sich somit zurück auf den Thron. Ja, auch der Schotte schafft es endlich ganz nach oben. Er hält sich nicht ganz ein Jahr an der Spitze. Der Finalsieg in Wimbledon gegen Roger Federer bedeutet die Rückkehr auf den Thron. Der Serbe ist zum dritten Mal die Nummer 1. Zum dritten Mal nach 2008 und 2010 ist der Spanier die Nummer 1 im Männertennis. Vor den World Tour Finals in London löst er Federer ab. Am Ort seiner grössten Erfolge besteigt Federer zum dritten Mal den Thron. Nach seinem siebten Titel in Wimbledon kehrt der Schweizer für weitere 17 Wochen an die Spitze zurück. Djokovics doppelte Premiere: Sein erster Triumph auf dem heiligen Rasen von Wimbledon bedeutet zugleich den Sprung auf Position 1. Zum zweiten Mal nach 2008 ist der Spanier die Nummer 1 im Männertennis. Dies nach seinem Sieg am French Open. Nach fast einem Jahr Unterbruch kehrt der Schweizer zum zweiten Mal auf den Thron zurück. Rafael Nadal muss nach 46 Wochen weichen. Kurz vor den Olympischen Spielen in Peking kämpft sich Rafael Nadal zum ersten Mal in seiner Karriere an die Spitze des Männertennis. Mit dem Sieg am Australian Open 2004 übernimmt Roger Federer als erster Schweizer den Thron der Weltrangliste. Er bleibt für 237 Wochen am Stück (Rekord) ununterbrochen auf dem ersten Platz. Andy Roddick wird im November 2003 mit 21 Jahren und 2 Monaten die jüngste amerikanische Weltnummer 1 der Geschichte. Trotz der Finalniederlage gegen Andy Roddick bei den US Open erklimmt der Spanier Juan Carlos Ferrero im September 2003 die Spitze der Weltrangliste. 2003 erobert Andre Agassi zum fünften Mal den obersten Platz der Tennisweltrangliste. Er bleibt 12 Wochen an der Spitze und verabschiedet sich dann für immer von dieser Position. Im Jahr 2003 kehrt Lleyton Hewitt noch einmal für fünf Wochen an die Spitze des Herrentennis zurück. Insgesamt ist er 80 Wochen der Anführer der ATP-Liste. Ende April 2003 übernimmt der Amerikaner für zwei kurze Wochen die Führung von Lleyton Hewitt. Der Australier geht mit 19 Jahren als jüngster Weltranglistenerster aller Zeiten in die Geschichte ein. Er erklimmt den Thron zum ersten Mal am 19. November 2001. Nach dem Sieg in Monte Carlo übernimmt der Brasilianer Gustavo Kuerten nach langem Hin und Her zwischen ihm und Marat Safin zum letzten Mal in seiner Karriere die Spitze. 30 Wochen kann er zum Schluss auf der ersten Position geniessen. Die letzten drei Wochen an der Spitze der Rangliste verbringt Marat Safin im April 2001. Vor Safin, im Februar 2001, war auch schon Gustavo Kuerten die Weltnummer 1. Davor wieder Safin: Nur 4 Wochen zuvor erobert sich der Russe die Top-Position zurück. Rund acht Wochen zuvor, nach dem Triumph am Masters Cup 2000, übernimmt Gustavo Kuerten zum ersten Mal in seiner Laufbahn den ersten Platz der ATP-Rangliste. ...schon damals verdrängt er den Russen Marat Safin, der zuvor die Topposition innehatte. Im Jahr 2000 ist Pete Sampras zum letzten Mal die Weltnummer 1. Er übernimmt die Spitze für zehn Wochen von Andre Agassi. Nach dem Sieg an den US Open 1999 gelingt es Andre Agassi, den Tennis-Thron erneut zu besteigen. Er kann sich rund ein Jahr auf dem ersten Platz halten. Viermal kann Sampras 1999 die erste Position des Rankings übernehmen - viermal muss er die Führung aber wieder einem anderen überlassen. Genau eine Woche führt der Australier Patrick Rafter die Weltrangliste an. Nach mehr als 3 Jahren und einigen Drogenexzessen gelingt es Andre Agassi im Juli 1999 zum dritten Mal die Weltspitze zu übernehmen. Nach dem Sieg im Queens Club kann sich Pete Sampras erneut über die Nummer 1 freuen. Der Russe liegt während sechs Wochen an der Spitze. Insgesamt zehnmal liegt Pete Sampras an der Spitze des ATP-Rankings. Der Spanier kann 1999 dem Dominator Pete Sampras zwei Wochen als Nummer 1 abluchsen. 29 Wochen führt Sampras ab August 1998 das ATP-Ranking an. Es ist ein besonderes Jahr für den Chilenen. Im August übernimmt er bereits zum zweiten Mal die Führung der Weltrangliste. Insgesamt liegt der Chilene sechs Wochen in Front. Erneut ist der Amerikaner das Mass aller Dinge. Zum ersten Mal gelangt der Chilene am 30. März 1998 an die Weltranglistenspitze. Daraufhin wird er sogar vom chilenischen Präsidenten empfangen. Es ist die längste Zeit, die Sampras als Weltranglistenerster verbringt. Es sind 102 Wochen am Stück. Wäre Thomas Muster nicht gewesen, wären noch einige Wochen dazu gekommen. Der Österreicher war insgesamt sechs Wochen die Weltnummer 1. Nach einer Woche nimmt Sampras Muster den Platz an der Sonne wieder weg. Der erste Auftritt des Österreichers an der Spitze dauert gerade mal sieben Tage. Auch beim zweiten Mal übernimmt Agassi die Weltspitze von Pete Sampras. Zu Beginn des Jahres 1996 allerdings nur für zwei Wochen. Für zwölf Wochen unterbricht Pete Sampras zuvor die Führung seines Landsmannes. Der Amerikaner kann im Jahr 1995 zum ersten Mal den Tennis-Thron besteigen. Nur wenige Tag nach seiner Hochzeit mit Bridgette Wilson kann Sampras zum zweiten Mal die Spitze des Rankings übernehmen. Nur drei Wochen kann er 1993 Sampras von der Spitze fernhalten. Im April 1993 schafft er zum ersten Mal den Sprung auf den ersten Platz der Weltrangliste. 19 Wochen kann er sich da halten. Es beginnt zudem eine Zeit, in der die Amerikaner das Männertennis dominieren. Bis im November 2000 liegen nur 20 Wochen Nicht-Amerikaner an der Spitze.

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Nach seinem ersten Triumph am Australian Open – bis heute sind es vier in Melbourne – ist es so weit: Roger Federer nimmt erstmals die Weltranglistenposition 1 ein. Es ist sein zweiter Grand-Slam-Titel nach Wimbledon 2003. Und er führt das Ranking über vier Jahre an, bis zum Sommer 2008. 2009 und 2012 kehrt er noch einmal für ein paar Monate zurück.

Insgesamt stand der Schweizer bis heute 302 Wochen an der Spitze des Männertennis. Aktuell ist der 34-jährige Baselbieter die Nummer 3 der Welt. Seit 12 Jahren nun schon wechseln sich Federer, Novak Djokovic (aktuell) und Rafael Nadal ab. Falls Sie sich nun fragen, welcher Spieler vor dem Trio zuletzt den Thron besteigen durfte: Die Antwort liefert die Diashow oben.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • marko 31 am 02.02.2016 09:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Roger Federer

    Roger Federer ist der beste

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  • Orientexpress am 02.02.2016 10:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bitte nicht vergessen,

    dass er Nr 3 in der Welt und Rekordinhaber von 17 GL und längste Nr 1 des Tennisverbands ist .!!

  • sweet-sour am 02.02.2016 10:05 Report Diesen Beitrag melden

    R.F.

    Ich wünsche der Familie Federer einen schönen persönlichen Feiertag!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Roger am 03.02.2016 09:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Traumhaft

    Ja das ist super wie die Spielen und was sie uns zeigen einfach traumhaftes schönes Tennis ...

  • Heinz R. am 03.02.2016 08:36 Report Diesen Beitrag melden

    Das magische Trio! FND!

    Seit 12 Jahren haben sich die Spieler Federer, Nadal, Djokovic immer abgewechselt, seit 12 Jahren! Das ist der pure Wahnsinn. Wir dürfen stolz sein, diese Tennis Ära miterleben zu dürfen, wann werden wir wieder in solch einen Genuss kommen? Alle 50 Jahre wahrscheinlich...

  • Paunki23 am 03.02.2016 01:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    danke für die bildstrecke...

    jeder spieler feiert seinen aufstieg als weltnr. 1 für jeden spieler ist das was besonderes, nicht nur federer... danke noch für die bildstrecke... seit djokovic sich in den kopf gesetzt hat alle rekorde zu brechen ist es sehr interessant zu wissen wieviel er noch benötigt um sie zu erreichen..:

  • Schweizer am 02.02.2016 21:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aber....

    ...wer heute noch behauptet, fedi sei besser als nole, der hat null ahnung, aber null!!

    • Skogar am 04.02.2016 10:41 Report Diesen Beitrag melden

      @Schweizer

      es geht hier um zahlen. und bei denen ist der fedi immer noch der allerbeste. das kannst du drehen wie du willst. es bleibt so. aber egal, gratuliere roger, für mich wird er immer der allerbeste bleiben, egal ob dann die zahlen mal was anderes sagen. dahinter kommen für mich sampras, edberg, lendl und agassi. diese 4 plus federer sind und bleiben die besten of all time...was persönlichkeit, ausstrahlung, talent, und spielqualität angeht. nole und nadal kommen da nicht vor bei mir. die sind gut, aber einfach viel zu eindimensional in ihrem spiel.

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  • Nicht Von Anfang An am 02.02.2016 16:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jan

    Djokovic hatte ja nie grosse Grand Slam Gespielt immer viel 1000 turniere so hat er sich hochgepuscht.. Nicht wie Federer und Nadal die haben viele Grand slams gespielt... Überlegt mal die ganze Geschichte von Tennis