Nach dem 6. Streich

27. November 2011 23:24; Akt: 28.11.2011 09:21 Print

Federer - der «Master» der World Tour Finals

Mit dem Triumph an den World Tour Finals besiegelt Roger Federer den 70. Turniersieg seiner Karriere. Der sechste Titel bei einem Saisonfinale macht ihn zum alleinigen Rekordhalter.

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Mailand. Julien Boutter (FRA), 6:4, 6:7, 6:4. Sydney. Juan Ignacio Chela (Arg), 6:3, 6:3. Hamburg. Marat Safin (RUS), 6:1, 6:3, 6:4. Wien. Jiri Novak (CZE), 6:4, 6:1, 3:6, 6:4. Marseille. Jonas Bjorkman (SWE), 6:2, 7:6. Dubai. Jiri Novak (CZE), 6:1, 7:6. München. Jarkko Nieminen (FIN), 6:1, 6:4. Halle. Nicolas Kiefer (GER), 6:1, 6:3. Wimbledon. Mark Philippoussis (AUT), 7:6, 6:2, 7:6. Wien. Carlos Moya (ESP), 6:3, 6:3, 6:3. Masters in Houston. Andre Agassi (USA), 6:3, 6:0, 6:4. Australian Open. Marat Safin (RUS), 7:6, 6:4, 6:2. Dubai. Feliciano Lopez (ESP), 4:6, 6:1, 6:2. Indian Wells. Tim Henman (GBR), 6:3, 6:3. Hamburg. Guillermo Coria (ARG), 4:6, 6:4, 6:2, 6:3. Halle. Mardy Fish (USA), 6:0, 6:3. Wimbledon. Andy Roddick (USA), 4:6, 7:5, 7:6, 6:4. Gstaad. Igor Andrejew (RUS), 6:2, 6:3, 5:7, 6:3. Toronto. Andy Roddick (USA), 7:5, 6:3. US Open. Lleyton Hewitt (AUS), 6:0, 7:6, 6:0. Bangkok. Andy Roddick (USA), 6:4, 6:0. Masters in Houston. Lleyton Hewitt (AUS), 6:3, 6:2. Doha. Ivan Ljubicic (CRO), 6:3, 6:1. Rotterdam. Ivan Ljubicic (CRO), 5:7, 7:5, 7:6. Dubai. Ivan Ljubicic (CRO), 6:1, 6:7, 6:3. Indian Wells. Lleyton Hewitt (AUS), 6:2, 6:4, 6:4. Miami. Rafael Nadal (ESP), 2:6, 6:7, 7:6, 6:3, 6:1. Hamburg. Richard Gasquet (FRA), 6:3, 7:5, 7:6. Halle. Marat Safin (RUS) 6:4, 6:7, 6:4. Wimbledon. Andy Roddick (USA), 6:2, 7:6, 6:4. Cincinnati. Andy Roddick (USA), 6:3, 7:5. US Open. Andre Agassi (USA), 6:3, 2:6, 7:6, 6:1. Bangkok. Andy Murray (GBR), 6:3, 7:5. Doha. Gaël Monfils (FRA), 6:3, 7:5. Australian Open. Marcos Baghdatis (CYP), 5:7, 7:5, 6:0, 6:2. Indian Wells. James Blake (USA), 7:5, 6:3, 6:0. Miami. Ivan Ljubicic (CRO), 7:6, 7:6, 7:6. Halle. Tomas Berdych (CZE), 6:0, 6:7, 6:2. Wimbledon. Rafael Nadal (ESP), 6:0, 7:6, 6:7, 6:3. Toronto. Richard Gasquet (FRA), 2:6, 6:3, 6:2. US Open. Andy Roddick (USA), 6:2, 4:6, 7:5, 6:1. Tokyo. Tim Henman (GBR), 6:3, 6:3. Madrid. Fernando Gonzalez (CHI), 7:5, 6:1, 6:0. Basel. Fernando Gonzalez (CHI), 6:3, 6:2, 7:6. Masters in Schanghai. James Blake (USA), 6:0, 6:3, 6:4. Australian Open. Fernando Gonzalez (CHI), 7:6, 6:4, 6:4. Dubai. Michail Juschni (RUS), 6:4, 6:3. Hamburg. Rafael Nadal (ESP), 2:6, 6:2, 6:0. Wimbledon. Rafael Nadal (ESP), 7:6, 4:6, 7:6, 2:6, 6:2. Cincinnati. James Blake (USA), 6:1, 6:4. US Open. Novak Djokovic (SRB), 7:6, 7:6, 6:4. Basel. Jarkko Nieminen (FIN), 6:3, 6:4. Masters in Schanghai. David Ferrer (ESP), 6:2, 6:3, 6:2. Estoril. Nikolai Dawydenko (RUS), 7:6, 1:2 (w.o.). Halle. Philipp Kohlschreiber (GER), 6:3, 6:4. US Open. Andy Murray (GBR), 6:2, 7:5, 6:2. Basel. David Nalbandian (ARG), 6:3, 6:4. Madrid. Rafael Nadal (ESP), 6:4, 6:4. French Open. Robin Söderling (SWE), 6:1, 7:6, 6:4. Wimbledon. Andy Roddick (USA), 5:7, 7:6, 7:6, 3:6, 16:14. Cincinnati. Novak Djokovic (SRB), 6:1, 7:5. Australian Open. Andy Murray (GBR), 6:3, 6:4, 7:6. Cincinnati. Mardy Fish (USA), 6:7, 7:6, 6:4. Stockholm. Florian Mayer (GER), 6:4, 6:3. Basel. Novak Djokovic (SRB), 6:4, 3:6, 6:1. World Tour Finals in London. Rafael Nadal (ESP), 6:3, 3:6, 6:1. Doha. Nikolai Dawydenko (RUS), 6:3, 6:4. Basel. Kei Nishikori (JPN), 6:1, 6:3. Paris. Jo-Wilfried Tsonga (FRA), 6:1, 7:6. World Tour Finals in London. Jo-Wilfried Tsonga (FRA), 6:3, 6:7, 6:3. Rotterdam. Juan Martin Del Potro (ARG), 6:1, 6:4. Dubai. Andy Murray (GBR), 7:5 6:4. Indian Wells. John Isner (USA), 7:6, 6:3. Madrid. Tomas Berdych (CZE) 3:6, 7:5, 7:5. Wimbledon. Andy Murray (GBR), 4:6, 7:5, 6:3, 6:4. Cincinnati. Novak Djokovic (SRB), 6:0, 7:6. Halle. Michail Juschni (RUS), 6:7, 6:3, 6:4. Dubai. Tomas Berdych (CZE) 3:6, 6:4, 6:3. Halle. Alejandro Falla (COL) 7:6, 7:6. Cincinnati. David Ferrer (ESP) 6:3, 1:6, 6:2. Schanghai. Gilles Simon (FRA) 7:6, 7:6. Basel. David Goffin (BEL) 6:2, 6:2. Brisbane. Milos Raonic (CAN), 6:4,6:7,6:4 Dubai. Novak Djokovic (SRB), 6:3, 7:5. Istanbul. Pablo Cuevas (URU), 6:3, 7:6. Halle. Andreas Seppi (ITA), 7:6, 6:4. Cincinnati. Novak Djokovic (SRB), 7:6, 6:3. Basel. Rafael Nadal (ESP), 6:3, 5:7, 6:3. Australian Open. Rafael Nadal (ESP), 6:4, 3:6, 6:1, 3:6, 6:3. Indian Wells. Stan Wawrinka (SUI), 6:4, 7:5. Miami. Rafael Nadal (ESP), 6:3, 6:4. Halle. Alexander Zverev (GER), 6:1, 6:3. Wimbledon. Marin Cilic (KRO), 6:3, 6:1, 6:4. Shanghai. Rafael Nadal (ESP), 6:4, 6:3. Basel. Juan Martin del Potro (ARG), 6:7, 6:4, 6:3. Australian Open. Marin Cilic (KRO), 6:2, 6:7, 6:3, 3:6, 6:1. Rotterdam. Grigor Dimitrov (BUL), 6:2, 6:2. Stuttgart. Milos Raonic (CAN), 6:4, 7:6. Basel. Marius Copil (ROM), 7:6, 6:4. <br> Dubai. Stefanos Tsitsipas (GRE), 6:4, 6:4.

Alle Titel von Roger Federer.

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Roger Federer sichert sich gegen Jo-Wilfried Tsonga seinen 70. Turniersieg der Karriere – und dies in seinem 100. Final (siehe Bildstrecke). Sein Triumph stellt zudem einen Rekord dar, er ist der erste Spieler, der sechsmal das Saisonfinale der besten acht Spieler für sich entscheiden konnte. Damit liess die langjährige Nummer 1 der Welt die Tennis-Grössen Pete Sampras und Ivan Lendl hinter sich.

Ein Rückblick

Federer und die World Tour Finals, das ist eine Art Liebesbeziehung. Zum ersten Mal triumphierte der heute 30-Jährige im Jahr 2003 in Houston. Er bezwang damals den Amerikaner Andre Agassi in drei Sätzen 6:3, 6:0, 6:4. Im darauffolgenden Jahr doppelte der Schweizer wieder in Houston gleich nach.

Dann siedelte das letzte Turnier des Jahres nach Shanghai über. Glück brachte das Federer aber nicht wirklich. Er stand zwar im Final, musste sich aber vom Argentinier David Nalbandian bezwingen lassen. 2006 und 2007 kehrte der Erfolg aber wieder zurück. Zuerst liess Federer James Blake im Endspiel keine Chance (6:0. 6:3, 6:2), ein Jahr später konnte dann sein diesjähriger Halbfinalgegner David Ferrer nichts gegen das Tennis-Ass ausrichten.

Zweijährige Baisse

Kein gutes Jahr – zumindest für seine Verhältnisse – zog Federer 2008 ein. Für einmal war für den Schweizer nach Niederlagen gegen den Franzosen Gilles Simon und gegen den Schotten Andy Murray bereits nach der Gruppenphase Schluss. 2009 lief es dem Baselbieter wieder besser. Er schaffte den Einzug ins Halbfinal. Da erwies sich Nikolai Dawydenko aber als zu stark für den Schweizer. Der Russe spielte am gesamten Turnier ungeheuer stark auf und sicherte sich am Ende auch den Titel.

Zurück zum Erfolg

2010 fand Federer zurück zur gewohnten Souveränität bei den World Tour Finals. In der Gruppenphase liess er gegen David Ferrer, Andy Murray und Robin Söderling nichts anbrennen. Im Halbfinal hatte die aktuelle Weltnummer 1 Novak Djokovic keine Chance gegen den Schweizer. Am Ende triumphierte Federer gegen seinen ewigen Konkurrenten Rafael Nadal in drei Sätzen mit 6:3, 3:6, 6:1. Und nun der Sieg gegen Jo-Wilfried Tsonga in diesem Jahr und damit der sechste Titel – genauso wie an seinem Lieblingsturnier in Wimbledon. Federer beweist damit in seinem ersten Jahr ohne Grand-Slam-Titel: Er ist der alleinige «Master» der World Tour Finals.

(fbu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Roland am 29.11.2011 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Immer wenn ich zuschalte, verliert er wichtige Points. Dann schalte ich um. Wenn ich dann wieder zurückschalte liegt er wieder in Führung und kaum schaue ich zu, verliert er wieder wichtige Points. Es ist manchmal zu Haare raufen. War auch gegen Djoki so. Sorry Roger, aber ich darf in Zukunft nur noch die Aufzeichnungen anschauen, sonst klappt das nicht mit dem Nr.1 Rekord und Deinem 17. 18. 19. und 20. Major

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  • Christian am 28.11.2011 17:54 Report Diesen Beitrag melden

    Super

    Die Zwillinge sind jetzt älter, schlafen bald durch und nicht mehr ganz so anstrengend wie als Neugeborene. Wer Vater ist versteht, warum Tennis für Roger eben nicht mehr die Nummer 1 sondern nur noch die Nummer 4 ist.

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  • Marco am 28.11.2011 07:50 Report Diesen Beitrag melden

    Pokale

    Wo hat er bloss alle diese Pokale? Mal im Ernst, dieser Pokal im Form eines Modelschiffes den er glaube ich 3-4x hat. Wo stellt man so Zeug hin?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Roland am 29.11.2011 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Immer wenn ich zuschalte, verliert er wichtige Points. Dann schalte ich um. Wenn ich dann wieder zurückschalte liegt er wieder in Führung und kaum schaue ich zu, verliert er wieder wichtige Points. Es ist manchmal zu Haare raufen. War auch gegen Djoki so. Sorry Roger, aber ich darf in Zukunft nur noch die Aufzeichnungen anschauen, sonst klappt das nicht mit dem Nr.1 Rekord und Deinem 17. 18. 19. und 20. Major

    • Boit am 30.11.2011 21:19 Report Diesen Beitrag melden

      Unglaublich2

      Ist bei mir genau gleich:-)

    • marc am 30.11.2011 23:35 Report Diesen Beitrag melden

      ????

      geht mir irgendwie auch so...

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  • Sandro am 29.11.2011 10:05 Report Diesen Beitrag melden

    Djoker hat eine gute Saison gespielt

    Das ist richtig, Djoker hat eine sehr gute Saison gespielt. Bis er das Format von Roger erreicht, muss er dieses Niveau aber noch sehr lange durchhalten. Mag sein, dass er es schafft, aber einfach wird es sicher nicht. Zum Bericht, von wegen Djoker hat Roger den Matchball um die Ohren gehauen. Er hat einfach auf gut Glück draufgehauen, das hat er auch selbst gesagt im Interview nach seinem Sieg... Ich freue mich auf jeden Fall auf ein spannendes 2012 mit guten Spielen und stehe voll hinter Roger, ob er jetzt noch weitere Titel hohlt oder nicht, er ist auch neben dem Platz ein absolutes Vorbild

  • Supabuaschi am 29.11.2011 08:23 Report Diesen Beitrag melden

    The one

    Toll. Ein richtiger Konterschlag für all die Stimmen, die ihn ständig abschreiben, wenn er nicht grad jedes Finalspiel dominiert. Er ist und bleibt das Juwel der Schweiz und hat jeglichen Respekt (und jeden Franken) verdient.. jetzt für ewig!

  • Michael H. am 28.11.2011 20:15 Report Diesen Beitrag melden

    Würde !

    Meine sehr verehrten Damen und Herren, verneigen wir uns doch bitte einfach vor solcher Grösse. Wäre Roger Federer "British ", man würde ihn längst mit "Sir" geadelt haben. Egal wohin er auch noch kommen mag, wir haben ihm so unbezahlbar viel zu verdanken. Hammer! Danke

  • becker monika am 28.11.2011 19:50 Report Diesen Beitrag melden

    frl.

    war ja wieder einmal ein krimi!!!!