Roger Federer

08. Juli 2019 20:21; Akt: 08.07.2019 21:13 Print

«Ich bin in einen guten Groove geraten»

von Simon Graf - Roger Federer deklassiert den Italiener Matteo Berrettini in nur gerade 74 Minuten. Seine Formkurve stimmt zuversichtlich für höhere Aufgaben.

Roger Federer beendet den Match gegen Matteo Berrettini mit einem Vorhand-Volley. (Video: SRF)
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Der freie Sonntag, den er unter anderem mit Kartenspielen mit Vater Robert verbracht hatte, hat Roger Federer offenbar gutgetan. Im Achtelfinal gegen den Italiener Matteo Berrettini zeigte er sich in blendender Spiellaune. Nur gerade 74 Minuten brauchte er, um mit einem 6:1, 6:2, 6:2 zum 17. Mal in den Viertelfinal Wimbledons einzuziehen. Was natürlich ein weiterer Rekord ist. Jimmy Connors schaffte es immerhin 14 Mal.

Wichtiger als diese eindrückliche Zahl ist, dass die Formkurve Federers stimmt. Hatte er in den ersten zwei Matches gegen Lloyd Harris und Jay Clarke einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen, so überzeugte er am Samstag in Runde 3 gegen Lucas Pouille schon mehr. Und gegen Berrettini, immerhin Stuttgart-Sieger, liess er nun überhaupt keine Spannung mehr aufkommen. Er gewann fast doppelt so viele Punkte, 79 gegenüber 40. Sein Gegner, der erstmals auf dem berühmtesten Center Court auftrat, schien von der Szenerie zuweilen überfordert, beging immer wieder erstaunliche Fehler. Aber Federer liess ihm auch kaum Luft zum atmen.


Berrettini misslingen mehrere einfache Schläge. (Video: SRF)

«Ich bin in einen guten Groove geraten», freute sich der achtfache Champion. «Ich konnte seinen Aufschlag gut lesen, brachte viele Returns zurück und konnte die Ballwechsel von der Grundlinie bestimmen.» Eindrücklich war in der Tat, wie gut er den wuchtigen Service des 1,96-Meter-Mannes zurückbrachte. So schaffte Federer in jedem der drei Sätze zwei Breaks, derweil er bei eigenem Service nur einen Breakball abwehren musste. Berrettini schlug nur gerade drei Asse.

Zuerst Nishikori, dann Nadal?

Gegen starke Aufschläger seien die langsameren Bedingungen von Vorteil, sagte Federer. «Aber es wird interessant sein zu sehen, wie es dann ist gegen die starken Grundlinienspieler. Gegen diese werde ich dann wohl auch nicht so viele Asse schlagen.» Dafür scheint er nun mit seinen anderen Schlägen gerüstet für höhere Aufgaben. Und frisch ist er nach diesem Blitzauftritt ohnehin.

Weiter geht es für den Baselbieter am Mittwoch gegen Kei Nishikori, der den Kasachen Michail Kukuschkin in vier Sätzen bezwang. Sollte Federer auch den Japaner besiegen, dürfte es am Freitag im Halbfinal zum unvermeidlichen Wiedersehen mit Rafael Nadal kommen.

Resultate und News zum Turnier in Wimbledon finden Sie im Liveticker.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • SoRe am 08.07.2019 20:11 Report Diesen Beitrag melden

    1 2 3

    .. 74 Minuten und schon vorbei. Da habt ihr RF-Hater aber sowas von nichts zu bestellen. Freude herrscht. Bravo Roger, Gratulation zum Sieg.

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  • Hoff Entlich am 08.07.2019 17:56 Report Diesen Beitrag melden

    Viel Freude allen!

    Ich wünsche uns allen ein spannendes Spiel mit dem richtigen Gewinner! Natürlich Roger Federer! Hopp Fedi!

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  • IchDuWir am 08.07.2019 19:27 Report Diesen Beitrag melden

    Federer-Fan

    Berrettini spiel eigentlich gerade gegen sich selber... Zu schnell, zu nervös. Immer schwierig wenn man gegen sein Idol spielt. Hoffe es wird noch spannender....

Die neusten Leser-Kommentare

  • 18 Grand Slam am 09.07.2019 19:53 Report Diesen Beitrag melden

    Nadal

    Viele User hier verwechseln den tennissport mit Fussball. Dabei leben es Roger Rafa und Nole uns allen doch vor wie man mit den Gegnern respektvoll umgeht.Diese 3 sind die größten aller Zeiten und das mitzuerleben ist ein Geschenk. Also kommt mal runter und nehmt euch an den großen 3 ein Beispiel.

  • Guckst Du am 09.07.2019 19:01 Report Diesen Beitrag melden

    Der Weitblick

    Nochmal an alle Nörgler, Besserwisser und Anti-RF Aktivisten! Bleibt einfach bei Euren Leisten oder macht es besser und bringt Fakten auf den Tisch! Und keine stänker- und amüsier Blablas aus Langeweile weil ihr sonst keine Beschäftigung habt!

  • Guckst Du am 09.07.2019 18:13 Report Diesen Beitrag melden

    Der Weitblick

    An alle missgünstigen RF Nörgler! Roger ist Tennisprofi. Er hat sich seine Existenz als Tennisspieler erarbeitet und aufgebaut. Das Gleiche gilt übrigens auch für Rafa, Novak usw.! Auch sie sind Tennisspieler und Profis! Wo ist also das Problem?

    • Lukas am 09.07.2019 21:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Guckst Du

      Der ist gut. Guter Witz

    • Guckst Du am 10.07.2019 03:46 Report Diesen Beitrag melden

      Der Weitblick

      Ah ja "Hau den Lukas!" :-) Kommen Sie sonst noch zu Wort oder war's das schon? ^^

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  • Be Scheiden am 09.07.2019 18:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    an alle "Geldgier" Denunzianten

    musste heute schmunzeln, sah in einer anderen Zeitung einen Armbanduhren-Wertvergleich. Federer: CHF 6300.oo Schokoloko:CHF 2000.oo und Nadal CHF 680'000.oo !!! (Zwerev war glaub bei 130'000.oo) Chapeau an Dschokoloko und Fedi - trugen in Wimbldn die mit Abstand "billigsten" Wecker...

  • Ebiboy am 09.07.2019 17:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nervenstark

    Ich bewundere RF in jeder Hinsicht. Im Fussball bist du einer von 11. Manchmal wirst du ein- oder ausgewechselt. Beim Tennis stehst du drei Stunden ganz alleine da und die Welt schaut zu. Mental ist RF jedem hier um Lichtjahre voraus. Die Nörgeler qualifizieren sich gleich selbst !!