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24. Juli 2014 17:41; Akt: 25.07.2014 13:12 Print

Federer ist auch der Selfie-King

Roger Federer ist nicht nur auf der Tennis-Tour der King. Der Schweizer postet zudem oft lustige Selfies auf Twitter und amüsiert damit seine Fans.

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Roger Federer besucht Jarkko Nieminen in seiner Heimat. Der Finne beendet seine Karriere und hat sich Federer als Gegner für sein Abschiedsspiel gewünscht. Der Schweizer erfüllt ihm diesen gerne. Vor dem Beginn des US Open schaut sich der Schweizer New York aus der Luft aus an. Nach dem verlorenen Wimbledon-Final begibt sich der Tennis-Star für seine Foundation nach Malawi. An seiner Strasse bzw. Allee darf ein Selfie natürlich nicht fehlen. Der Spiegelgarten in Luzern ist es nicht. Es bleibt sein Geheimnis, wo er den Sommertag geniesst. Vor dem Turnier in Istanbul: Federer - wohl aus der Dusche kommend - mit einem Turban aus einem Badetuch. Ganz begeistert davon scheint der Schweizer aber nicht zu sein, wie aus seinem Gesichtsausdruck zu schliessen ist Auf der Tennis-Anlage in Indian Wells ist der Maestro im Golf-Car unterwegs. Mit dem Pokal auf dem Weg nach Hause. Roger Federer twittert nach dem Sieg in Dubai aus dem Auto. Dick eingepackt: Roger Federer verbringt die Weihnachtstage in der Schweiz. Eine Woche nach dem gewonnenen Davis-Cup-Final gegen Frankreich meldet sich der Baselbieter aus den Ferien und zeigt die noch immer sichtbaren Wunden: «Das habe ich mir nach dem Matchball eingefangen, als ich mich in den Sand legte.» Während Novak Djokovic und Milos Raonic in Paris den Final bestreiten, schlendert der Maestro durch die Stadt der Liebe. Überall auf der Welt hat der Tennisprofi unzählige Fans. Das zeigt er auch auf seinen Selfies wie hier in China. Federer und Severin Lüthi in Schanghai auf dem Weg ins Training, offenbar früh morgens und noch mit dem Kissen mitten im Gesicht. An den US Open 2014 macht Federer ein Selfie zusammen mit Michael Jordan. Ausserdem knipst sich das Schweizer Tennisass auch in einem Taxi in New York. Roger Federer twittert aus dem verregneten Toronto. Gut, hat er einen Schirm dabei. Federer auf dem Sessellift und mit schiefen Mundwinkeln. Die Überschrift des Tweets verrät weshalb: «Telefon nicht fallen lassen. Telefon nicht fallen lassen.» Federer lässt seine Fans an seinen unterschiedlichsten Freizeitbeschäftigungen teilhaben, wie hier bei einem Helikopterflug in seiner Heimat. Der 17-fache Grand-Slam-Sieger postet immer wieder Fotos aus der spielfreien Zeit. Hier offenbar in der Schweiz und mit dem Zug unterwegs. Federer im Stau und offenbar gelangweilt. Die Fans danken ihm den Griff zum Smartphone bestimmt. Wenn sein Lieblingsverein FC Basel spielt, zittert der Maestro jeweils mit. «Watching FC Basel #sonervous» Dasselbe passiert auch bei der Schweizer Nati. Federer am Strand von Miami. Wonach der Maestro wohl sucht? Selbst an einer Davis-Cup-Pressekonferenz mit Stan Wawrinka lässt es sich Federer nicht nehmen und macht ein Selfie. Die Selfies des 32-Jährigen sind sehr häufig mit einer Prise Humor gespickt - der Samichlaus lässt grüssen. Mit diesem Selfie steigt Roger Federer als @rogerfederer bei Twitter ein. Ein blauer Vogel habe ihm gezwitschert, Twitter sei der «place to be».

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Roger Federer ist einer der weltweit bekanntesten Sportler. Zig Millionen Menschen auf der Welt kennen den besten Tennisspieler aller Zeiten. Doch auf dem sozialen Medium Twitter hat Fedex noch nicht so viele Follower – Stand am 24. Juli 2014: 1,98 Millionen. Im Vergleich zum Schweizer Superstar hat Rafael Nadal mit 6,49 Millionen eine viel grössere Anhängerschaft. Das rührt aber wohl daher, dass der Spanier bereits seit Juli 2011 auf Twitter aktiv ist, Federer dagegen erst seit dem 23. Mai 2013.

Dafür ist Federer ein wahrer Selfie-Fanatiker. Unzählige Male lichtete sich der Baselbieter bereits mit seinem Smartphone ab. So ist es auch kein Wunder, dass der allererste Tweet des Maestros ein Selfie war:


Der 32-Jährige macht auch Schnappschüsse auf dem Sessellift:


Oder im Helikopter:


Mit Jugendfreund und Tennispartner Marco Chiudinelli:


Beim Mitzittern mit der Schweizer Nati:


Oder aber beim Mitfiebern mit dem FC Basel, Federers Lieblingsklub:


Federer machts ebenfalls aus dem fahrenden Zug.


Der Tennis-Superstar zeigt auch Bilder aus den Ferien am Strand. Dabei ist dem Schweizer eine gewisse Prise Humor des Öfteren wichtig:


Mehr Federer-Selfies sehen Sie in der Bildstrecke.

Einen Hauch von Superstar Roger Federer durfte kürzlich sein Namensvetter Roger Köppel am eigenen Leib erfahren. Der Chefredaktor der «Weltwoche» trainierte zufälligerweise in derselben Halle wie der Maestro. Darüber schrieb Köppel in der aktuellen «Weltwoche»-Ausgabe. Und die Aura des siebzehnfachen Grand-Slam-Gewinners imponierte dem 49-Jährigen sichtlich. Der Verleger meint, Federer spiele noch viel besser Tennis, als er aufgrund der TV-Bilder gedacht habe. Zu einem direkten Kontakt der beiden Rogers kam es aber nicht – sonst wäre sicher ein Selfie angebracht gewesen.

(hua)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • T. S. Elliott am 24.07.2014 19:02 Report Diesen Beitrag melden

    Herr Federer

    Federer ist einer derjenigen Sportler, welche neben ihrer Hauptbeschäftigung grosse Klasse beweisen. Er zeigt sich der Öffentlichkeit ohne pompöse Darbietung, sondern stilvoll, dezent und am Boden geblieben. Dass er sich dennoch nicht zu ernst nimmt und in diesem Fall und vielen weiteren Fällen Humor beweist, spricht für einen Weltstar, der schliesslich einen tollen Menschen ausmacht, der auch bei Nicht-Sportinteressierten Sympathien weckt.

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  • Hansperer Latour am 24.07.2014 22:00 Report Diesen Beitrag melden

    Muss gesagt sein

    Federer ist einfach der Grösste.

  • fed ex am 25.07.2014 00:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    vom liefern zum lafern...

    Federer hat jahrelang geliefert, jetzt darf er auch mal lafern(oder zwitschern). die meisten in unserer Gesellschaft lafern dauernd, ohne jemals was zu liefern. in diesem Sinne.......gut zwitscher Roger. :o)

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Ifassdasnet am 29.07.2014 08:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Leistung, Wo?

    RF der Weg vom Tennisschläger zum Querschläger. Unfassbar diese weltbewegende ...Leistung. HaHaHaaaaa

  • Balancer am 28.07.2014 08:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    RF nervt

    RF = tennismässig: von der Normalspur auf die Schmalspur mit Tendenz auf die Minispur. Überheblichkeit und Arroganz: auf der Überholspur, PR-mässig: auf und davon !

    • Dan Gruber am 01.08.2014 13:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Danke

      Danke, du hast es erfasst!

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  • Munira Ghaddi am 26.07.2014 20:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Aufruf

    Ich finde er sollte den Besseren den Platz überlassen. Wenn es in Wimbledon nicht reicht, wo soll er es noch richten? Es können ja nicht alle top 10 Spieler krank und verletzt aufs mal sein.

  • Paul am 25.07.2014 10:53 Report Diesen Beitrag melden

    King Roger

    Da gibt es Menschen die täglich Ihr Leben risikieren (z.B. Ärzte ohne Grenzen) und bis zum Umfallen krüppeln. Diese Menschen bleiben im Hintergrund, müssen der Welt nicht mit Selfies beweisen, wie gut sie sind. Für diese Menschen reicht die Genugtuung anderen Helfen zu können. Und was genau macht Herr Federer für die Gesellschaft? Richtig, er spielt gut Tennis und kassiert dafür Millionen. Ich habe absolut nichts gegen Herrn Federer und gönne ihm auch seinen Erfolg. Doch Ihn oder einen anderen Sportler derart zu vergötzen, finde ich absolut daneben.

    • TennisSport am 26.07.2014 15:55 Report Diesen Beitrag melden

      Er beweist sich sicher nicht mit Selfies

      @Paul Da gibt einen Roger Federer, der so oft es seine Zeit zulässt, auf anderem Weg als vielleicht z.B. Ärzte ohne Grenzen, mit seinem hart erarbeiteten Geld (denn das ist es), neben seinem Beruf Tennis, mit seiner Fondation armen Kindern in Afrika (und der Schweiz) PERSÖNLICH sehr grosse Hilfe leistet (dies auch im Hintergrund tut). Übrigens, dass Roger für Millionen von Menschen, auf ganzer Linie ein absolutes Vorbild ist, man sein Tennis liebt und ihn deshalb so verehrt, ist Ihnen noch nie in den Sinn gekommen.

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  • Fred Alpnach am 25.07.2014 10:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Entscheidung

    In Gstaad nicht antreten, aber gegen Vonn spielen. Geldgier oder Sportler - entscheiden Sie selbst.

    • smoenybfan am 27.07.2014 16:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Wieso nicht?

      Auch Rafa und der Djoker spielen aktuell kein Turnier, im Moment läuft die Erholungs- und Vorbereitungsphase für die Hartplatzsaison. Letztes Jahr trat er auch nur wegen seinem frühen Aus in Wimbledon an. Da kann er doch sehr gut Sponsorenverpflichtungen nachgehen.

    • Ben Ha am 28.07.2014 22:21 Report Diesen Beitrag melden

      Entscheidung

      Kennst du den Unterschied von einem Showmatch und einem ATP Turnier Fred?

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