Nach dem Skandal

12. September 2018 19:12; Akt: 12.09.2018 20:24 Print

Jetzt spricht US-Open-Referee Ramos

Serena Williams bezeichnete ihn als Dieb und warf ihm Sexismus vor. Nun meldet sich Schiedsrichter Carlos Ramos zu Wort.

Chaos am US-Open-Final: Serena Williams legt sich mit Schiedsrichter Carlos Ramos an und sorgt für einen Eklat. Video: AP/SRF
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Der von Serena Williams während des US-Open-Finals gegen Gewinnerin Naomi Osaka als «Dieb» und «Sexist» verunglimpfte Tennis-Schiedsrichter Carlos Ramos sagte gegenüber der portugiesischen Zeitung «Tribuna Expresso», dass es sich derzeit um eine «delikate Situation» handle. «Aber man muss sich keine Sorgen um mich machen. Denn für mich steht fest, dass es keine à-la-Carte-Dienste als Schiedsrichter geben kann.»

Ramos hatte Williams in der Finalpartie dreimal verwarnt: Einmal für Coaching, einmal fürs das Zertrümmern des Schlägers und nachdem Williams ihn als «Dieb» bezeichnet hatte. Dies führte im zweiten Satz zum Abzug eines Games und einem 3:5-Rückstand der Amerikanerin. Williams warf Ramos vor, er hätte für diesen Ausdruck noch nie einen Mann bestraft. Die frühere Weltranglisten-Erste warf dem Portugiesen in diesem Zusammenhang Sexismus vor.

Bildstrecke: Diese Szenen sorgten für den Eklat

Am besten war Serena Williams an der Siegerehrung

Ramos soll in den letzten Tagen die sozialen Netzwerke gemieden, gleichzeitig aber Hunderte unterstützende Nachrichten von seiner Familie, Kollegen und Spielern erhalten haben. Auch der Tennis-Weltverband ITF stärkte ihm den Rücken und bezeichnete ihn unter anderem als einen der erfahrensten Tennis-Schiedsrichter.

Der Portugiese steht bereits ab Freitag als Schiedsrichter wiederum auf hoher Ebene im Einsatz. Er wird als Unparteiischer beim Davis-Cup-Halbfinal Kroatien gegen die USA wirken.

Tennis

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jerry92 am 12.09.2018 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sexismus/Rassimus als Freibrief

    Einfach mal die rassismus/ seximus Karte auspielen, wenn man mit etwas nicht einverstanden ist. In der heutigen Zeit ist dies ein heikles Thema und ein solcher Vorwurf grenzt beinahe einem Freibrief das tun zu können, was man will. Sehr zum leidwesen vom wirklichen Rassismus/ Sexismus. Nachgewiesene haltlose Vorwürfe sollten genauso hart bestraft werden, wie für den Rassismus/ Sexismus auch.

  • Banana jody am 12.09.2018 19:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    super

    er hat alles richtig gemacht. die williams soll mal von ihrem hohen ross runterkommen, die gute denk wohl für sie gelten die regeln nicht. da hat mal jemand ihr gezeigt wo es lang geht

  • Lutka am 12.09.2018 21:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überempfindliche Stars

    Er hatte recht. Die Dame geht auf den Wecker mit ihrem Auftritt ihre Mode wo sie als Komik Figur aussieht. Und dann erwähnt noch ihre Tochter und jeden Quatsch. Soll endlich zugeben das jemand anders gewinnt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Hugo am 13.09.2018 09:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Bald Zeit dass es Ihr einer sagt wos lang geht und Sie nicht der Schiedzirichter selber spielen kann

  • Lutka am 12.09.2018 21:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Überempfindliche Stars

    Er hatte recht. Die Dame geht auf den Wecker mit ihrem Auftritt ihre Mode wo sie als Komik Figur aussieht. Und dann erwähnt noch ihre Tochter und jeden Quatsch. Soll endlich zugeben das jemand anders gewinnt.

  • Sid am 12.09.2018 21:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Keine Kritik am Referee

    Den ersten Dominostein ins Rollen hat zweifelsohne Referee Ramos gebracht. Unerlaubtes aber meist verstecktes Coachen machen viele Trainer ohne Strafe. Der 15:0 Punkt Abzug war bei dieser Eindeutigkeit der gemachten Gesten des Trainers aber gerechtfertigt und wäre auch seitens Williams locker verkraftbar gewesen. Aber dann hat sie leider ihre Contenance total verloren und Ramos blieb kein Spielraum mehr für Inkonsequenz. Das führte zu den folglich gerechten, regelbuchkonformen zwei zusätzlichen Strafen, für die man ihn nicht kritisieren kann.

  • Jerry92 am 12.09.2018 21:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sexismus/Rassimus als Freibrief

    Einfach mal die rassismus/ seximus Karte auspielen, wenn man mit etwas nicht einverstanden ist. In der heutigen Zeit ist dies ein heikles Thema und ein solcher Vorwurf grenzt beinahe einem Freibrief das tun zu können, was man will. Sehr zum leidwesen vom wirklichen Rassismus/ Sexismus. Nachgewiesene haltlose Vorwürfe sollten genauso hart bestraft werden, wie für den Rassismus/ Sexismus auch.

  • Der Alte am 12.09.2018 20:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Freude herrscht

    Herzliche Gratulation an die Japanerin, die hervorragend gespielt hat. Und vor allem, die sich nicht hat aus der Ruhe bringen lassen von der wütenden Unkorrekten.