«Es war ein tückisches Spiel»

19. März 2011 09:04; Akt: 19.03.2011 11:02 Print

Roger Federer, der «Wawrinka-Flüsterer»

Roger Federer besiegte Stanislas Wawrinka – nur um weniger als zwei Stunden später mit ihm gegen Rafael Nadal im Doppel anzutreten. Federer scheint ein guter Motivator zu sein.

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Roger Federer: Zuerst wirft er Kumpel Wawrinka aus dem Singel-Turnier, dann besiegt er mit ihm seinen grössten Widersacher. (Bild: Keystone)

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«Alles ging nach Plan», sagte Roger Federer nach dem Viertelfinalsieg gegen seinen Kumpel Stanislas Wawrinka in Indian Wells, «Ich erwartete eine sehr schwierige Partie, denn in der Vergangenheit hatte ich so meine liebe Mühe mit ihm, auch wenn die Resultate ein anderes Bild vermittelt». Die Sparche ist von Stanislas Wawrinka. Im Schweizer Viertelfinal-Duell behielt Roger Federer einmal mehr die Oberhand. Es sei aber ein tückischer Match gewesen: «Wir spielen wirklich gut Doppel hier und ich werfe ihn aus dem Singel-Wettbewerb – das macht nicht wirklich Spass».

Gerade mal eine Stunde und 45 Minuten hatte die Schweizer Nummer Eins Zeit, die Schweizer Nummer Zwei fürs Doppel zu motivieren. Vielleicht half aber auch der Gegner: Im Halbfinale trafen die beiden ausgerechnet auf Rafael Nadal und Marc Lopez – die Vorjahressieger: «Ich hoffe Stan ist nicht zu enttäuscht. Ich werde meine Pressearbeit schnell erledigen und mich dann mit ihm aufwärmen. Dann werden wir sicher guten Mutes sein fürs Doppel gegen Rafa».

Und Federer scheint auch neben dem Platz gefühlvoll zu arbeiten: Die beiden Schweizer Olympiasieger besiegten Nadal / Lopez mit 7:5, 6:3 und stehen im Final gegen Alexandr Dolgopolov und Xavier Malisse. Im Einzel bekommt es Roger Federer mit Novak Djokovic zu tun - dem einzigen Mann, der ihn in diesem Jahr besiegen konnte. Verliert der Schweizer, muss er dem Serben auch den zweiten Platz in der Weltrangliste überlassen. Die Partie beginnt ca. 19.00 Uhr. Mit 20 Minuten Online sind Sie selbstverständlich live dabei.

(tog)