7. Turniersieg

15. Juni 2014 16:49; Akt: 15.06.2014 20:44 Print

Roger Federer ist der König von Halle

Der Maestro schlägt Alejandro Falla 7:6, 7:6 und holt sich in Deutschland bereits den 7. Turniersieg. Die Vorbereitung für Wimbledon ist geglückt.

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Federer bekundete gegen Falla wie bereits in Wimbledon 2010 und bei den Olympischen Spielen 2012 einige Mühe. Der Baselbieter musste zweimal ins Tie-Break, agierte in diesen aber sehr souverän. In der ersten Kurzentscheidung gewann er nach einem 1:2 die letzten sechs Punkte, im zweiten liess er nach einem 3:0 nichts mehr anbrennen und siegte 7:3.

Trotz des Erfolges hat Federer noch einige Luft nach oben, spielte er doch zu unkonstant. Positiv war sicherlich die Effizienz bei den Breakbällen. Wie bereits im Halbfinal gegen den Japaner Kei Nishikori (6:3, 7:6) verwertete er beide Möglichkeiten zum Servicedurchbruch. Allerdings kassierte er gegen Falla zweimal umgehend das Re-Break – wie bereits nach dem 1:0 im zweiten Satz gegen Nishikori. Solche Schwächen sollte er ausmerzen, will er in Wimbledon keine negative Überraschung erleben. Denn auch Falla spielte keineswegs überragend.

Federer behält eine reine Weste gegen Falla

Die beiden trafen bereits zum siebenten Mal im Einzel aufeinander, zum fünften Mal auf Rasen. Dank des Sieges wahrte Federer seine makellose Bilanz. Falla hingegen verpasste es in seinem zweiten ATP-Final nach jenem im vergangenen Jahr in Bogota, als zweiter Kolumbianer nach Mauricio Hadad 1995 in Bermuda in der Open Ära ein ATP-Turnier zu gewinnen.

Halle und Federer: Das ist eine Liebesbeziehung. Der Baselbieter stand dort bereits zum neunten Mal im Final und musste sich einzig 2010 (gegen Lleyton Hewitt) und 2012 (Tommy Haas) geschlagen geben. Neben Halle hat er einzig Wimbledon siebenmal für sich entschieden. Insgesamt war es für den 17-fachen Gewinner von Grand-Slam-Turnieren im 118. Final der 79. Turniersieg, der zweite in diesem Jahr nach jenem in Dubai. Im vergangenen Jahr hatte er bloss in Halle triumphiert.

Knappe Niederlage im Doppel

An der Seite seines Jugendfreundes Marco Chiudinelli stand er auch da im Final und verpasste gegen das deutsch-österreichische Duo Andre Begemann/Julian Knowle seinen ersten Doppeltitel seit dem Olympiasieg mit Stan Wawrinka nur hauchdünn. Beim 6:1, 5:7, 10:12 vergaben die Schweizer im abschliessenden Champions-Tiebreak vier Matchbälle.

ATP-Turnier in Halle.
Final:
Roger Federer (Sz/2) s. Alejandro Falla (Kol) 7:6 (7:2), 7:6 (7:3).

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(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Holger Lübeckerreinfall am 15.06.2014 17:01 Report Diesen Beitrag melden

    Generalprobe gelingt

    Das war abzusehen. Das war die Generalprobe für Wimbledon. Die Chance auf Wimbledon könnte nicht besser sein. Jetzt auf eine gute Auslosung hoffen und dann geht´s zur Mission GSTitel Nr. 18.

  • Tohu Wa Bohu am 15.06.2014 16:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schon wieder ein Turniersieg für RF...

    Wieder ein schwerer Schlag für alle Federer-Abgesänger! :-)

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  • fedex am 15.06.2014 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An alle...

    die sagen oh er gewinnt ein 250er turnier und sonst son müll...machts ihm nach und schaut was er alles in der vergangenheit geleistet hat! er ist halt auch keine 20 mehr aber mit fast 33 immernoch in der top 5! also bitte seit stolz! das ist nur purer neid von euch.

Die neusten Leser-Kommentare

  • L.l. am 16.06.2014 12:20 Report Diesen Beitrag melden

    Langweilig

    Ist nicht wirklich sein Hobby sondern das viele Geld das immer noch lockt. Roger wir wollen mal andere auf dem Platz sehen. Hoch lebe Nadal!

  • straordinario am 16.06.2014 12:10 Report Diesen Beitrag melden

    Kommentarfunktion?

    Interessante Berichterstattung: Federer bestreitet sein erstes Match auf Rasen und "ackert sich in den VF"; dann gibts natürlich haufenweise höhnende Kommentare. Nadal verliert sein 1. Rasenmatch, d. h. wird so grässlich von einem Wildcard-Inhaber vorgeführt, wie ich mich nicht erinnern kann. Und dann? Es gibt keine Kommentarfunktion zu diesem Bericht. Warum wohl?

  • Fabio am 15.06.2014 21:42 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo Federer

    Tja, der Maestro hat gewonnen und das obwohl er nur an Nummer 2 in diesem Turnier gesetzt war. Wer war nochmals die Nummer 1 und schied bereits in Runde 1 sang und klanglos aus? Hat Fuentes die Pillen nur für die grossen Turniere bereit?

  • Sarah Fleischmütze am 15.06.2014 19:38 Report Diesen Beitrag melden

    Roger rockt

    Herzlichen Glückwunsch Roger. Jetzt ist Wimbledon dran.

  • Dennis Münterfehler am 15.06.2014 19:22 Report Diesen Beitrag melden

    Roger on Top

    Federer ist auf Rasen wie Sampras früher ein Ausnahmeathlet. Selbst wenn er die Nummer 128 wäre, hat er die Spielanlage um in Wimbledon zu gewinnen. Wenn er eine gute Auslosung bekommt, muss man ihn zum Topfavoritenkreis zählen.

    • Kritischer Tennisbeobachter am 15.06.2014 22:14 Report Diesen Beitrag melden

      Ich denke Djokovic ist Favorit

      Federer hat in letzter Zeit keine Grand Slam-Spiele gegen Djokovic und Nadal gewonnen. Bei Nadal kann alles passieren. Ein frühes Aus bis zum Finaleinzug. Murray hat auch bewiesen, dass er es kann, allerdings habe ich das Gefühl, dass er dieses Jahr nicht so stark ist. Bei Federer bin ich einfach nicht sicher, ob er noch Toptennis bis im Final bieten kann. Aber wenn er mir das Gegenteil beweisen will, nur zu. ;)

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