Tennis

05. Juli 2014 14:05; Akt: 05.07.2014 14:10 Print

Topgesetzter Wawrinka gibt Forfait für Gstaad

Stan Wawrinka sagt seine Teilnahme am ATP-Turnier in Gstaad (19. bis 27. Juli) ab. Der Weltranglisten-Dritte war im Berner Oberland als Nummer 1 gesetzt.

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Michail Juschni triumphiert beim 250er-Turnier in Gstaad und lässt in der Folge seine Markenzeichen, den Militärgruss folgen. Der Russe bezwingt im Final Robin Haase in zwei Sätzen. Stolz präsentiert Juschni seinen Pokal... Und posiert mit Mitfinalist Robin Haase. Michail Juschni ist der erste Finalist in Gstaad. Er bezwingt Victor Hanescu in zwei Sätzen. Ebenfalls im Final steht der Holländer Robin Haase. Der deutsche Daniel Brands streckt sich vergebens. Nachdem er am Donnerstag Roger Federer in zwei Sätzen aus dem Turnier wirft, scheitert Brands im Viertelfinal am Rumänen Victor Hanescu in zwei Durchgängen. Hanescu verabschiedet sich vom Publikum und ist im Halbfinal wieder zu sehen. Geballte Faust bei Marcel Granollers: Der Spanier schickt den Federer-Bezwinger von Hamburg Federico Delbonis als Verlierer vom Platz. Der Argentinier kann seinen Effort von Hamburg, wo er erst im Final gescheitert ist, nicht wiederholen. Feliciano Lopez nimmt den Ball ganz genau ins Visier. Michail Juschni muss sich gegen Pablo Andujar nur kurzfristig am Kopf kratzen. Der Russe darf nach seinem Dreisatzsieg seinen Soldaten-Gruss zeigen. Bei Kaiserwetter füllen die Fans die Ränge. Marco Chiudinelli und Henri Laaksonen sind einen Tag nach dem Einzel auch in der Doppelkonkurrenz ausgeschieden. a Henri Laaksonen hat keine Freude an seinem Racket. Der Rumäne Victor Crivoi hält volle Pulle drauf. a Ein Mitarbeiter schaut, dass auf dem Centre-Court alles tiptop aussieht. Ein zwischenzeitlicher Regenguss macht viel Arbeit. Überraschung: Lukas Rosol, der als Nummer 7 gesetzt war, fliegt gegen Marcel Granoller schon in der ersten Runde aus dem Turnier.

2013 gewann der Russe Michail Juschny das Sandplatz-Turnier von Gstaad.

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Wawrinka zieht seine Nennung wegen des dicht gedrängten Spielplans zurück. In einer Medienmitteilung lässt der Gewinner des Australian Open ausrichten, dass er nach der strapaziösen ersten Saisonhälfte eine Pause benötigt.

Wawrinka möchte die zweite Saisonhälfte mit dem US Open sowie dem Davis-Cup-Halbfinal in Genf bestmöglich vorbereiten. «Ich bedaure meine Absage. Ich möchte mich dafür sowohl bei den Organisatoren als auch beiden Fans dafür entschuldigen. Gleichzeitig freue ich mich bereits darauf, im nächsten Jahr in Gstaad dabei zu sein.»

(sda)