Prozess im Dezember

21. November 2019 20:39; Akt: 22.11.2019 00:31 Print

Vergewaltigungsklage bei Swiss Tennis

Der Trainer bestreitet die happigen Vorwürfe, dennoch muss er sich im Dezember vor Gericht verantworten.

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Wegen Vergewaltigung angeklagt: Ein Trainer des Schweizer Tennisverbands steht im Dezember vor Gericht. Bild: Getty

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Es sind happige Vorwürfe an den Trainer, er muss sich am 9. Dezember vor Gericht verantworten.

Wie der «Tages-Anzeiger» online meldet, hat die Walliser Staatsanwaltschaft eine Anklage wegen Vergewaltigung eingereicht. Je nach Prozessverlauf halte sie sich aber auch den Tatvorwurf der sexuellen Nötigung oder Schändung offen.

Denn der angeklagte Trainer bestreitet die Vorwürfe, die fünf Jahre zurück liegen, es gilt die Unschuldsvermutung. Der Anwalt des Angeklagten wird wie folgt zitiert: «Mein Klient ist froh, dass es zur Verhandlung kommt. Weil damit ein Ende des Verfahrens in Sicht ist.»

Der ausführliche Chat-Verlauf danach

Wie aus der Anklageschrift zu erfahren ist, war nach der gemeinsamen Nacht der beiden Personen vieles unklar. Später tauschten sich der Mann und sein mutmassliches Opfer per SMS aus. Laut Anklage schrieb der Angeklagte zum Beispiel: «Sorry für heute Nacht!!!» Und dann: «Das war nicht gut und nicht gentleman like!»

Die Antwort der Frau: «Dont worry». Und etwas später: «Schon strange der gestrige Abend. Habe am ganzen Körper blaue Flecken. Schlafst du?» Seine Antwort: «Sorry...Ich weiss nicht mehr viel. Sehr strange. Schlafen wäre jetzt aber schoen!!! Aber wie gesagt das war nicht gentleman like at all. Sorry.»

Der ganze Artikel des Tages-Anzeigers kann hier (kostenpflichtig) nachgelesen werden.

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