Premiere

01. Februar 2011 14:09; Akt: 01.02.2011 14:40 Print

Vielfalt an der Tennisspitze

Zehn verschiedene Nationen in den Top Ten des WTA-Rankings gab es in über 30 Jahren noch nie. Bis jetzt.

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Die Top Ten der WTA-Tour.

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In der am Montag erschienenen Weltrangliste der Frauen figurieren erstmals zehn verschiedene Nationen in den Top 10. Seit die WTA-Rangliste Ende 1975 ins Leben gerufen wurde und seither wöchentlich veröffentlicht wird, gabs das zuvor noch nie.

Die Ländervielfalt geht gar noch weiter. Auf Rang 11 liegt mit Shahar Peer eine Israelin, erst Serena Williams auf Rang 12 durchbricht den Reigen als zweite Amerikanerin. Die abwechselnde russische, belgische oder amerikanische Dominanz der letzten Jahre ist also definitiv passé. Das zeigt sich auch in den Top 60, in welchen 30 verschiedene Nationen vertreten sind.

Dazu gehört auch die Schweiz. Patty Schnyder liegt auf Rang 42, Timea Bacsinszky auf Platz 46. Auffallend ist zudem, dass im Gegensatz zu den Männern (drei Spieler in den Top 10) die erste Spanierin erst auf Rang 28 kommt. Maria José Martinez heisst sie. Die Zeiten von Conchita Martinez oder Arantxa Sanchez Vicario sind in Spanien genauso längst vorbei wie diejenigen von Martina Hingis in der Schweiz.