ATP-Turnier in Rom

16. Mai 2012 21:31; Akt: 16.05.2012 22:41 Print

Wawrinka macht es wie Federer

Nach Roger Federer schafft auch Stanislas Wawrinka den Sprung in den Achtelfinal von Rom. Der Romand fegt die Weltnummer 8 Janko Tipsarevic mit 6:3 und 6:1 vom Platz.

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Stanislas Wawrinka trifft nun auf den Italiener Andreas Seppi. (Bild: Keystone/Gregorio Borgia)

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Nach dem überzeugenden Sieg von Roger Federer (20 Minuten Online berichtete) schafft es auch Stanislas Wawrinka in den Achtelfinal von Rom. Der Romand lässt dem Serben Janko Tipsarevic - immerhin die Nummer 8 der Welt - beim 6:3 und 6:1 keine Chance.

Nur drei Minuten länger als Federer brauchte Wawrinka (ATP 20), um zu seinem ersten Sieg gegen einen Top-10-Spieler seit über einem Jahr und dem Erfolg gegen Tomas Berdych in Indian Wells zu gelangen. Der Romand überzeugte gegen die Weltnummer 8 Tipsarevic von A bis Z. Nachdem Wawrinka zu Beginn ein Break kassiert hatte, übernahm er das Zepter und diktierte gegen den Serben die Duelle von der Grundlinie mehrheitlich. Mit einer hundertprozentigen Auswertung seiner Breakchancen und fünf Games in Serie legte Wawrinka den Grundstein zum 6:3 im ersten Satz.

Im zweiten Durchgang liess die Schweizer Nummer 2 nichts mehr anbrennen und kam im zweiten Duell mit Tipsarevic - dem ersten in einem Hauptfeld eines ATP-Turniers - zum ersten Sieg. Überrascht vom klaren Sieg war Wawrinka nicht: «Ich habe sehr gut trainiert und zuletzt nur gegen Spieler der Top 4 verloren.»

Wawrinka: «Der Druck wird grösser»

Mit dem Erfolg gegen den höher dotierten Tipsarevic egalisierte Wawrinka im Foro Italico bereits sein Ergebnis vom letzten Jahr. Während er damals in der Runde der letzten 16 auf den späteren Turniersieger Novak Djokovic traf, winkt ihm diesmal die Chance, weiter im Turnier zu verbleiben. Im Achtelfinal trifft Wawrinka auf Andreas Seppi (ATP 30), der den Hünen John Isner (ATP 9) in einem begeisternden Spiel 7:5 im dritten Satz niederrang. Natürlich sei Seppi nicht vom gleichen Kaliber wie Nadel auf Sand, so Wawrinka. «Der Druck wird grösser - aber das gilt auch für ihn.»

Rom. ATP-Masters-1000-Turnier (2'950'475 Euro/Sand). 2. Runde:
Roger Federer (Sz/3) s. Carlos Berlocq (Arg) 6:3, 6:4. Stanislas Wawrinka (Sz) s. Janko Tipsarevic (Ser/8) 6:3, 6:1. Rafael Nadal (Sp/2) s. Florian Mayer (De) 6:1, 7:5. Tomas Berdych (Tsch/7) s. Lukasz Kubot (Pol) 6:4, 6:1. Andreas Seppi (It) s. John Isner (USA/9) 2:6, 7:6 (7:5), 7:5. Juan Martin Del Potro (Arg/10) s. Michail Juschni (Russ) 6:4, 6:2. Gilles Simon (Fr/11) s. Guillermo Garcia-Lopez (Sp) 6:4, 2:6, 6:4. Nicolas Almagro (Sp/12) s. Sam Querrey (USA) 7:5, 6:2. Juan Monaco (Arg/14) s. Radek Stepanek (Tsch) 6:4, 6:2. Richard Gasquet (Fr/16) s. Paolo Lorenzi (It) 6:3, 6:2. - Federer trifft im Achtelfinal auf Juan Carlos Ferrero (Sp), Wawrinka auf Seppi.

(sda)

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