ATP-Turnier in Genf

22. Mai 2019 20:31; Akt: 22.05.2019 21:28 Print

Wawrinka scheitert bereits im Auftaktspiel

Beim Heimturnier verliert der 34-jährige Waadtländer gegen den Bosnier Damir Dzumhur. Es wäre mehr möglich gewesen.

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Stan Wawrinka ist beim Heimturnier in Genf gleich in seinem Auftaktspiel gescheitert. Der 34-jährige Waadtländer unterlag nach einem Freilos in der 2. Runde dem Bosnier Damir Dzumhur (ATP 57) in knapp zwei Stunden 6:3, 3:6, 4:6. Es ist nach Rom die zweite frühe Niederlage des Schweizers, der damit ohne viel Selbstvertrauen ans French Open reisen muss.

Für Wawrinka wäre gegen den nur 1,75 m grossen Dzumhur viel mehr möglich gewesen. Im dritten Satz war er 3:0 in Führung gegangen, mit fünf verlorenen Games in Folge gab er alle Vorteile aber (zu) schnell wieder aus den Händen. Es war nicht das erste Mal an diesem frühen Mittwochabend, dass er eine länger dauernde Schwächephase einzog. Im ersten Satz genügte ihm ein Break zum 4:2, im zweiten führte er ebenfalls 3:2. Auch verlor er nach einem eigenen Break gleich die nächsten vier Games. So genügte dem 26-jährigen Dzumhur, der 2010 in Klosters Junioren-Europameister geworden war, eine solide Leistung zum wertvollen Sieg.

«Die Puzzle-Teile wieder zusammen bringen»

Sorgen macht sich Wawrinka gemäss eigener Aussage keine. «Es ist einer dieser typischen Matches, die ich derzeit verliere», stellte der dreifache Grand-Slam-Sieger nüchtern fest. «Ich beginne gut, bewege mich gut, aber dann kommt ein Moment, in dem ich nicht mehr genug mache und das Spiel dreht.» Er wisse aber, warum er verloren habe. «Ich muss jetzt einfach die Puzzle-Teile wieder zusammen bringen.»

2016 und 2017 hatte Wawrinka das Geneva Open gewonnen, im letzten Jahr war er im Viertelfinal gegen den späteren Champion Marton Fucsovics ausgeschieden. Diesmal scheiterte der Ungar in der 2. Runde am Argentinier Federico Delbonis, der bereits gegen Grigor Dimitrov überrascht hatte. Nun fehlt dem Turnier am Genfersee für die letzten drei Tage das einheimische Aushängeschild. «Das frustriert mich am meisten», betonte Wawrinka. «Dass ich keine weiteren Spiele vor meinem Publikum habe. Beunruhigt bin ich aber nicht.»

Nachdem bereits die Top-15-Spieler Fabio Fognini und Daniil Medwedew kurzfristig abgesagt hatten, ruhen die Hoffnungen auf Alexander Zverev. Der Deutsche Masters-Champion ist wie Wawrinka auf Formsuche, kann es aber am Donnerstag im Viertelfinal gegen den Bolivianer Hugo Dellien besser machen.

Tennis

(sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ende Feuer! am 22.05.2019 21:05 Report Diesen Beitrag melden

    Das wievielte Spiel

    Wawrinkas war das wohl, in welchem er den ersten Satz gewann und das Match schlussendlich doch verlor?

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  • Bonifatz am 22.05.2019 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    The Man

    Man kann es ihm nicht übel nehmen...Er hat eine Trennung hinter sich (Donna Vekic). Wahrscheinlich geistert ihm das zu tief und zuviel im Kopf rum. Der kommt schon wieder!

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  • Blasius am 23.05.2019 10:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffnung

    Irgendetwas ist mit ihm los, weiss jedoch nicht genau was? Hoffen wir, dass das nicht der Anfang vom Ende ist. Alle Gute Stan!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Geri am 27.05.2019 02:31 Report Diesen Beitrag melden

    Wer?

    Wawrinka,? Wer ist das? Ein "Tennisspieler?" Nie wirklich herausragendes von ihm gehört. Wohl ein Niemand, oder Jederman.

  • Blasius am 23.05.2019 10:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hoffnung

    Irgendetwas ist mit ihm los, weiss jedoch nicht genau was? Hoffen wir, dass das nicht der Anfang vom Ende ist. Alle Gute Stan!

  • Tennistraine am 22.05.2019 22:19 Report Diesen Beitrag melden

    Fertigschluss

    Dieser Tennisjunge sollte schleunigst die Koffer packen und aufhören zu Tennislen. Seine spiele sind ja nur noch oberpeinlich...er verliert gegen grosse Losers, Schwächlinge etc. Und den anderen Schweizer greis der wegen einem Boböchen im Bein gleich telefonisch eine Absage erteilt, kann er auch gleich mitnehmen ins Altersheim.

    • Brigi Tanner am 23.05.2019 06:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Tennistraine

      Vollkommen daneben, einer der nichts vom Tennis versteht, aber immer alles besser weiss. Wir können stolz auf unsere Tennisspieler und Spielerinnen sein.

    • Sulejka am 23.05.2019 07:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Tennistraine

      Wie primitiv und provozierend Ihr Kommentar hier ist ist unakzeptabel, was leisten Sie denn in Ihrem Leben, dass Sie so über Stan Wawrinka und Roger Federer her ziehen? Von Ihnen habe ich noch nie was Positives gelesen also halten Sie den Ball flach und schieben Sie den ausgeteilten Looser Ihnen zu, der passt besser bei Ihnen als bei Stan.

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  • Kate am 22.05.2019 21:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Naja..

    Stan sollte sich selber einen Gefallen tun und abtreten. Nur noch peinlich..!

  • Bonifatz am 22.05.2019 21:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    The Man

    Man kann es ihm nicht übel nehmen...Er hat eine Trennung hinter sich (Donna Vekic). Wahrscheinlich geistert ihm das zu tief und zuviel im Kopf rum. Der kommt schon wieder!

    • Peter am 23.05.2019 16:49 Report Diesen Beitrag melden

      Na ja

      Vorab - ich finde Stan toll und ich wünsche ihm, dass er schnellstmöglich wieder sein Level erreicht. Die Trennung ist für mich allerdings kein Grund für schlechte Leistungen. Tausende Schweizer haben auch eine Trennung hinter sich und müssen trotzdem tagtäglich ihre Leistung im Beruf erbringen. Kein Arbeitgeber würde deswegen einen Leistungsabfall akzeptieren. Stan hat den Vorteil, dass er sein eigener Arbeitgeber ist - deshalb hat er kein Problem.

    • Bonifatz am 23.05.2019 19:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Peter

      Mit allem Respekt, aber ich denke nicht dass Sie verstehen wie seelische Belastungen Hochleistungssportler beeinflussen können. Hochleistungssport kann nicht mit einem normalen Tagesjob verglichen werden. Das sind zwei ganz verschiedene Welten.

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