Indian Wells

14. März 2019 01:36; Akt: 14.03.2019 14:16 Print

So helfen Federers Kinder seiner Stiftung

von René Stauffer, Indian Wells - Nach dem Einzug in die Viertelfinals von Indian Wells ging es in den Interviews von Roger Federer für einmal mehr um Nebensächlichkeiten.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Roger Federer kam gegen Stan Wawrinka und Kyle Edmund zu souveränen Zweisatzsiegen, und im Viertelfinal trifft er am Freitag auf den 22-jährigen Hubert Hurkacz, einen scheuen Polen, der schon drei Gesetzte aus dem Turnier warf, aber gegen ihn krasser Aussenseiter sein wird. Kein Wunder also, ging es in Federers Interviews nach dem Achtelfinal um alles, aber fast nicht um Tennis.

Im Siegerinterview wurde er auf die Anwesenheit von Rod Laver und Pete Sampras im Stadion angesprochen, worüber er sich sehr freue, so Federer. «Im Gegensatz zu mir haben die beiden auch super Übernamen – the Rocket und Pistol Pete», sagte er. Für ihn hat sich tatsächlich noch kein klarer Spitzname ergeben, der ihn überdauern dürfte oder sich international durchgesetzt hat.

«Ich habe einige halbe, aber keinen richtigen, aber das ist schon okay», kommentierte er. Wie man ihn nenne, sei auch egal – ob Federer-Express, Swiss Maestro oder was auch immer. Dass Rod Laver «the Rocket» (Rakete) genannt werde, habe ja damit zu tun, dass er aus Rockhampton komme, fügte er an, «ich komme halt nicht von Rockhampton». Und Sampras verdankte seine Zusatz «Pistole» seinem schnellen Aufschlag.

«Tarzan Boy»

Dann wurde Federer von einem Journalisten gefragt, wer er am liebsten sein würde, wenn er einen Tag mit jemandem tauschen könnte. Die gleiche Frage habe er auch Belinda Bencic gestellt, und sie habe seinen Namen genannt. «Sicher kein anderer Tennisspieler», sagte Federer. «Vielleicht ein Musiker, um herauszufinden, wie es so auf der Bühne ist.» Am liebsten was? «Gitarrist und Sänger», so Federer. Als Einlaufmusik in Indian Wells hat er übrigens den Disco-Song «Tarzan Boy» gewählt. «Die Musik der Achtziger-Jahre war gar nicht so schlecht.»


Macht mit Kyle Edmund kurzen Prozess: Roger Federer verwertet den Matchball gegen den Briten nach 63 Minuten mit der Rückhand. (Video: SRF)

Schliesslich erzählte Federer auch etwas aus dem Alltag seiner Kinder, die in Kalifornien auch dieses Jahr in der Nachbarschaft ihres Mietshauses in Indian Wells frischgepresste Grapefruit-Limonade verkaufen – und dabei ihren letztjährigen Ertrag schon klar übertroffen hätte, wie Federer sagte. «Sie haben dieses Jahr auch Tennisbälle von mir verkauft für die Stiftung – und das Geld sogar schon einbezahlt», erzählte er. «Ich bin sehr stolz auf sie.»


Tennis

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • artikel am 14.03.2019 04:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    grosses kino

    selten eine unpassendere überschrift zum eigentlichen inhalt eines artikel gelesen wie diese. das mit den kindern ist ne randnotiz am schluss...

    einklappen einklappen
  • Leider nicht his Queen am 14.03.2019 04:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der King

    Was er hat keinen Übernahmen?!? Ganz klar ist er King Roger.

    einklappen einklappen
  • Pumpi am 14.03.2019 04:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Fedex

    Herzliche Gratulation Roger. Mach weiter so.

Die neusten Leser-Kommentare

  • OC am 14.03.2019 13:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Federer der gott

    Nir wird p el wenn ich das Wort Stiftubg im Zusammenhang mit Millionären höre.

    • Walliserin am 14.03.2019 15:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @OC

      Oh, was wollen sie uns denn mitteilen? Keine Ahnung!Aber zum Niveau der restlichen Schreiberlingen passt's wieder perfekt!

    einklappen einklappen
  • Anita am 14.03.2019 12:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hero to Zero

    In Deutschland gabs Mitte der 80er Jahre auch mal so einen Superspieler..... na ja ....der ist ja ganz tief unten jetzt.

    • Analyst am 14.03.2019 13:55 Report Diesen Beitrag melden

      Ganz unten,na ja!

      Komischerweise wird er bei aktiven Spielern immer noch Hoch angesehen,bzw ist überall als Experte gefragt.Einzig was Frauen ambelangt,kann man ihn als nicht gerade klug Nachsagen.

    einklappen einklappen
  • Tesla Fan am 14.03.2019 12:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ping Pong

    Weiss nicht was ihr alle an diesem Federer seht ? Da spielt meine kleine Tochter ja besser Federball.

  • Tennishead am 14.03.2019 11:30 Report Diesen Beitrag melden

    enough is enough

    Herr Stauffer muss aufpassen, dass er sich diese Tage als oberster schreibender Federer- Fanboy nicht zu weit aus dem Fester lehnt. Man kann es auch übertreiben.

  • R. Berger am 14.03.2019 11:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auf los gehts los ....

    Der Mehlsuppenstreit ist beendet, jetzt folgt der Federerstreit!