Albrechts Vater

22. Januar 2009 14:26; Akt: 23.01.2009 09:24 Print

«Das war fürchterlich»

von Herbie Egli - Die Skiwelt ist geschockt über den Horrorsturz von Daniel Albrecht beim Training in Kitzbühel. Sein Vater Martin sah den fürchterlichen Unfall zu Hause live am Fernsehen. Bis die ersten Informationen kamen, machte er schwere Momente durch.

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«Natürlich sass ich vor dem Fernseher und habe meinem Sohn die Daumen gedrückt. Die Österreicher haben das Abschlusstraining ja live übertragen», so Martin Albrecht mit gefasster Stimme zu 20 Minuten Online kurz nach dem Unfall. «Ich musste dann dort auch den Sturz mit ansehen, das war fürchterlich.»

«Die Sorge war gross»

Martin Albrecht konnte von zu Hause aus nicht viel unternehmen und bangte um seinen Sohn. «Vor allem auch die Ungewissheit und die Sorge war gross, bis dann erste Informationen kamen. Wir wissen jetzt, dass Dani im Spital ist und dort gut versorgt wird und auch keine Gefahr für sein Leben besteht. Aber natürlich gibt es sonst nur wenige Informationen und wir können nur warten.»

«Um Himmels Willen, ist das wahr?»

Martin Walpen, Vorstandsmitglied von Dani Albrechts Fanclub, erfuhr sogar erst von 20 Minuten Online vom Horrorsturz. «Um Himmels Willen, ist das wahr? Ja, du meine Güte. Ich bin total geschockt. Das gibt es doch gar nicht. Ich bin total sprachlos.»

Auch der Fanclub-Präsident Michael Volken bekam den Horrorsturz nur am Rande mit. «Ich war im Aussendienst bei einem Geschäftsessen. Ich werde jetzt auf jeden Fall erst einmal einige Telefonate führen, um mich zu informieren. Im Moment sind wir in Fiesch gerade dabei, während der Ski-WM ein grosses Fest zu organisieren. Das alles müssen wir jetzt noch einmal anschauen. Hoffen wir das Beste für Dani.»

Facebook-Gruppe gegründet

Im Internet gibt es bereits eine Gruppe für Genesungswünsche, die von einem Bekannten des Skisportlers gegründet wurde. Sie heisst «Gute Besserung Dani Albrecht» und erhielt in den ersten sechs Stunden 1600 neue Gruppenmitglieder. Anhand der Beliebtheit des Wallisers ist dies keine Überraschung, doch gibt es inzwischen mehrere Nachahmergruppen, über deren Hintergrund nichts bekannt ist.