Matthias Hüppi

17. Dezember 2017 20:48; Akt: 18.12.2017 06:45 Print

«Ein herzliches Danke an meine schärfsten Kritiker»

Wässrige Augen ja, Tränen nein: Matthias Hüppi moderierte am Sonntagabend zum letzten Mal «sportpanorama».

Matthias Hüppi moderierte am 17. Dezember das letzte Mal «Sportpanorama». (Video: Tamedia/SRF)
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Die letzten Minuten des «sportpanorama» gehörten Matthias Hüppi. Der 59-Jährige moderierte am Sonntagabend seine letzte Sendung beim Schweizer Fernsehen. Kurz vor halb acht war das offizielle Programm zu Ende.

«Wie diese Sendung ab jetzt ausschaut, weiss ich ehrlich gesagt nicht. Man hat mir gesagt...», liess Hüppi die Zuschauer nach dem letzten Beitrag wissen. Dann betrat SRF-Kollege Jann Billeter das Studio. Er nahm seinen langjährigen Weggefährten auf einen Rückblick mit.

Dann wurde es emotional

Zwar hatte Hüppi wässrige Augen, Tränen flossen jedoch keine. Auch als ihn drei langjährige Weggefährten im Studio besuchten. Jörg Abderhalden, Alain Suter und Bernhard Russi überreichten dem Ostschweizer einen Blumenstrauss. «Jetzt wird es emotional», stellte Hüppi fest. Das ist uh lieb, aber schon ein bisschen zu viel.»

Best of Matthias Hüppi (Video: Tamedia/SRF)

Ehe er sich beim Publikum bedankte, war die Crew im Studio an der Reihe. Hüppi machte die Runde und bedankte sich bei den anwesenden SRF-Mitarbeitern per Handschlag. Das habe man am TV nie gesehen, aber er habe dies immer so gemacht. «Das ist mir enorm wichtig. Ich kann Ihnen sagen: Das ist ein Superteam.»


Die Zuschauer werden Hüppi vermissen. (Video: Tamedia/SDA)

«Liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, liebes Publikum. Es rührt mich extrem, dass ich so lange, rund vier Jahrzehnte, mit Ihnen kommunizieren durfte. Es war zwar immer eine Kamera dazwischen, auf der Strasse habe ich dann jeweils schon zu spüren gekriegt, ob Sie es als gut empfunden haben, was ich erzählt habe», sagte Hüppi mit einem Lachen.

«Hopp St. Gallen»

Ein grosses Dankeschön richtete Hüppi dann auch an «meine schärfsten Kritiker. «Die, die mir medial so richtig auf den Grind gegeben haben, denen habe ich enorm viel zu verdanken. Ohne diesen Lehrblätz, diesen Rücken, der hoffentlich etwas breiter geworden ist, hätte ich diesen Job nie annehmen wollen. Von jetzt an heisst es von meiner Seite: Hopp St. Gallen», lauteten die letzten Worte als Moderator.

Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Hüppi Präsident des FC St. Gallen wird. Beim Ostschweizer Traditionsverein wird er ab Mitte Januar als vollamtlicher Präsident agieren.

(20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tom Minder am 17.12.2017 21:02 Report Diesen Beitrag melden

    Hochachtung

    Starker Abgang Herr Hüppi und mit Ihrer Aussage, dass Sie vor und nach jeder Sendung sämtliche Mitarbeiter begrüssen und verabschieden zeugt von hoher Sozialkompetenz und Empathie, meine Hochachtung, von Ihnen könnten einige Vorgesetzte noch lernen.

    einklappen einklappen
  • Lil am 17.12.2017 20:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hopp Sangalle....

    Ein Topmoderator tritt ab....herzlichen Dank Matthias Hüppi.

  • Sulejka am 17.12.2017 21:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Viel Erfolg M.Hüppi

    Ich wünsche Matthias Hüppi einen guten und erfolgreichen Start beim FCSG und alles Gute, vorallem eine gute Gesundheit.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Beobachter am 18.12.2017 18:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Marktschreier nerven

    Je länger bei jedem passenden und unpassenden Beitrag no-billag geschrien wird, umso mehr bin ich gegen diese Initiative. Ich will mich nicht auf diesem tiefen Niveau wiederfinden!

  • Ernesto Hosten am 18.12.2017 17:40 Report Diesen Beitrag melden

    Sie danken mir.

    Sie müssen mir danken Herr Hüppi, dass ich sie all die Jahre zwangsgefüttert habe.

    • Franz Amgarten am 18.12.2017 18:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Ernesto Hosten

      Was machen Sie denn in der Schweiz. Sie können ja wieder nach hause, wo es keine Billag hat.

    einklappen einklappen
  • riguros am 18.12.2017 15:54 Report Diesen Beitrag melden

    No Billag

    Die Ratten verlassen das sinkende schiff, nach 40 Jahren SRFler sollte jemand seinem Arbeitgeber in der schwierigen situation treu bleiben und nicht davonlaufen.

  • Oralapostel am 18.12.2017 13:27 Report Diesen Beitrag melden

    Hüppi hüppen und drüpen!

    Dass jetzt allenthalben so ein "Gschiss" gemacht wird um diesen Wechsel ist für mich ein Beleg dafür, dass sich die Medien - speziell die selbstverliebten Gockel von SRF - mittlerweile nur noch selber feiern. Leute! Es kommt immer wieder zu Abgängen und Rochaden, die aber im Stillen vollzogen werden. Bloss weil Hüppi ein SRF-Mensch ist, wird jetzt so ge"hüppert". Übrigens: Bin dennoch nicht für no-billag!

  • gangster mit krawatte sizilianisch am 18.12.2017 13:06 Report Diesen Beitrag melden

    pfffffffffffffffffff

    auf einmal alle fans. wenn ich sterbe dann lob mich nicht, urinier auf mein grab - von einem rapper.