Sarah Meier

17. Dezember 2008 23:54; Akt: 17.12.2008 23:58 Print

«Es geht langsam aufwärts»

von Andrea Schmits - Nach ihrer Verletzung steht Eiskunstläuferin Sarah Meier seit Dienstag wieder auf dem Eis.

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Sarah Meier, wie geht es Ihnen nach der Diskushernie?
Es ging mir schon besser, es ist ein Auf und Ab. Aber ich habe das Gefühl, dass sich etwas tut und es langsam aufwärtsgeht.

Können Sie nun wieder wie gewohnt trainieren?
Ich habe erst am Dienstag das Training wieder aufgenommen. Es ist noch nicht wieder wie vorher, aber es gibt Hoffnung.

Sind Sie im Januar an der EM in Helsinki dabei?
Das kann ich noch nicht sagen. Natürlich möchte ich unbedingt, aber ich stand seit der Verletzung gerade mal eine halbe Stunde auf dem Eis. Erst wenn ich eine Woche schmerzfrei trainieren konnte, weiss ich mehr.

Sind Sie enttäuscht, dass Sie nicht zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt wurden?
Jeder würde gerne gewinnen, das ist klar. Aber ich hatte es gar nicht erwartet, da es viele Sportlerinnen gibt, die in diesem Jahr bessere Resultate erzielt hatten und allgemein ein besseres Jahr gehabt hatten als ich. Ich bin auch so zufrieden.

Wie verbringen Sie die Festtage?
Mit meiner Familie. Ich freue mich auf ein paar ruhige Tage – obwohl, eigentlich hatte ich durch die Diskushernie davon bereits zu viele. Deshalb wird es mich auch über Weihnachten aufs Eis ziehen.

Was wäre Ihr schönstes Weihnachtsgeschenk?
Dass die Schmerzen einfach verschwinden und ich wieder loslegen kann. Danach sehne ich mich schon lange.

Was wünschen Sie sich für das Jahr 2009?
Ich wünsche mir ein erfolgreiches Jahr, in dem ich gut trainieren kann und meine Ziele erreiche. Jetzt erlebe ich zwar eine schwierige Zeit, aber das ist auch eine neue Herausforderung.