Leichtathletik

02. Januar 2016 11:33; Akt: 02.01.2016 11:45 Print

Antidoping Schweiz stoppt Zusammenarbeit mit IAAF

Der Internationale Leichathletikverband steckt im Dopingsumpf. Die Schweizer Dopingbekämpfer ziehen ihre Konsequenzen daraus.

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Er soll in Dopingvertuschungen im IAAF verwickelt sein: Der frühere IAAF-Präsident Lamine Diack. (9.11.2015) (Bild: AP/Andy Wong)

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Wegen der Entwicklungen der letzten Wochen und Monate setzt Antidoping Schweiz per sofort den Kontakt und die Zusammenarbeit mit dem Leichtathletik-Weltverband (IAAF) aus. Auslöser dieser Vorsichtsmassnahme sind verschiedene Berichte über die lasche Handhabung der Dopingbekämpfung durch die IAAF. Von der Suspendierung konkret betroffen ist beispielsweise der Datenaustausch auf dem Gebiet der biologischen Athletenpässe.

Antidoping Schweiz wird laufend überprüfen, ob die IAAF als vertrauenswürdiger Partner in der Dopingbekämpfung eingestuft werden kann, und den Kontakt entsprechend wieder aufnehmen. Die Zusammenarbeit mit Swiss Athletics auf nationaler Ebene wird durch diese Massnahme nicht tangiert. Die Kontrolltätigkeit durch Antidoping Schweiz wird ebenso unverändert weitergeführt.

Die IAAF steht im Verdacht, Dopingsünder gegen Entgelt gedeckt zu haben. Gegen den früheren Präsidenten Lamine Diack läuft ein Verfahren wegen Bestechlichkeit und Geldwäscherei.

(ofi/sda)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dolf am 02.01.2016 11:54 Report Diesen Beitrag melden

    Nichts neues

    Präsidenten Lamine Diack könnte man gut vergleichen Blatter. Zuerst schaut man jahrelang dem Treiben zu und dann gedenkt man doch noch etwas zu tun. Der Sport gehört schon lange zu den Verlierern.

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  • joker am 02.01.2016 12:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Realität...

    Fussball, Leichtathletik, Radsport und so weiter Doping ist bei jeder Sportart die Nr. 1... Wir Zuschauer werden uns damit abfinden müssen...weiterhin viel Spass den Fans:)

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  • DieKuhdesManitu am 02.01.2016 13:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auf gehts

    Ein Zeichen welches aber bei dem Verband wohl kaum jemanden interessiert. Leider sind die grossen Sportverbänden durchzogen von Korruption und Betrug. Ich hoffe auf einen Kampf gegen die Grossen für den Sport an sich und die Fans

Die neusten Leser-Kommentare

  • cludi am 02.01.2016 17:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    sauberer sport

    leider ein.leidiges thema mit dem doping aber solange die zuschauer als sportkonsummenten immer bessere schnellere höhere resultate von den sportlern erwarten ist das ohne doping schon fast nicht mehr möglich solche resultate zu erreichen also meiner meinung nach müssen sich nicht nur die sportler ändern auch der sportkonsumment muss das dann gibt es vielleicht eine chance für einen sauberen sport ohne chemischen substsanzen was zu hoffen ist.

  • Rüedu Hegu am 02.01.2016 16:54 Report Diesen Beitrag melden

    Freigeben und finish

    Einfacher wäre das Doping friezugeben und danach sähe man, wer die beste Chemie macht.

  • Trin am 02.01.2016 15:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ihr seid alle einfach nur NAIV

    Ohne Doping gibt es keine neuen Recorde und keine Spitzenleistungen. Ohne Spitzenleistungen gibt es zu wenig Zuschauer amTV und Live im Stadium. Ohne Zuschauer fliesst kein Geld also zu wenig Einnahmen. Ohne Einnahmen gibt es gar keine Wettkämpfe. Wie Naiv sind die Menschen eigentlich?? Wachstumhormone können auch heute noch von KEINER Anti- Doping Behörde festgestellt werden. Es gibt nur 1-2 Maschinen zum kontrolieren.. sie werden nicht benutzt.

    • DäCapo am 02.01.2016 15:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Trin

      Danke dass Sie uns aufgeklärt haben. Und danke, dass wir nun zufrieden feststellen dürfen, dass wir Doping nun einfach hinnehmen und akzeptieren zu haben.

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  • Ganjaflash am 02.01.2016 15:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Guter Entscheid

    Gut das man wenigstens die Konsequenzen zieht. Ist doch bei allen grossen Sportverbände das gleiche. Man will die Stars nicht verlieren und schützt sie deshalb.

  • P.Mäder am 02.01.2016 15:16 Report Diesen Beitrag melden

    Alles klar ...?!

    Leider bestätigt es sich immer wieder, dass die Korruption weltweit existiert, jedoch sollten Manager und Politiker von 3. Weltländern noch weniger internationalen Organisationen vorstehen, da die Etihk und Moral bei diesen Ländern und in den Köpfen dieser Leute inexistent ist.

    • Kenner am 03.01.2016 10:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Die bösen bösen 3.Weltländer

      Denken Sie wirklich, dass es bei uns anders läuft??

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