Sport kompakt

12. Oktober 2018 08:22; Akt: 13.10.2018 16:15 Print

Brasilien siegt, Neymar brilliert

Dem griechischen Fussball droht ein Skandal +++ Michel Platini klagt gegen Fifa-Funktionäre +++ Lausannes Lindbohm gesperrt +++ Van Basten verlässt die Fifa +++ Doping-Streit beigelegt+++

Bildstrecke im Grossformat »
Brasiliens Nationalteam fuhr gegen den WM-Teilnehmer Saudi-Arabien im Schongang einen nicht hohen, aber diskussionslosen Auswärtssieg ein. Beim 2:0 in Riad erzielten Gabriel Jesus in der 43. Minute und Alex Sandro in der Nachspielzeit die Tore. Nationalcoach Tite verzichtete in seiner Startformation nur auf wenige Stammakteure. Mann des Spiels war Neymar, der beide Treffer vorbereitete, in der 55. Minute mit einem Distanzschuss den Aussenpfosten traf und mit glänzender Übersicht und technischen Raffinessen herausstach. Der griechische Fussball wird erneut von einem Manipulations-Verdacht überschattet. Die Justiz erhob am Freitag Anklage gegen den Besitzer des grössten griechischen Vereins Olympiakos Piräus, den Reeder Evangelos Marinakis (Bild). Das berichtete das Sportradio des staatlichen Rundfunks, ERA-Sport. Unter den Angeklagten sind auch der frühere Präsident des griechischen Fussballverbandes, Giorgos Sarris, zwei ehemalige Chef-Schiedsrichter, weitere sechs amtierende und ehemalige Schiedsrichter sowie frühere und aktuelle Besitzer der Vereine Atromitos Athen, Veria und Levadiakos. Sie sollen unter Mitwirkung zahlreicher Fussballspieler Spiele der griechischen Superliga und kleinerer Ligen manipuliert haben. Juristen erwarten ein mehrmonatiges Gerichtsverfahren. Bei einer Verurteilung drohen Haftstrafen von bis zu zehn Jahren. Eine Reaktion seitens der Angeklagten gab es bis Freitagabend nicht. Der ehemalige Uefa-Präsident und Fifa-Vizepräsident Michel Platini hat in Frankreich Klage gegen ehemalige Funktionäre des Fussball-Weltverbandes wegen Verleumdung und krimineller Verschwörung eingereicht. Er setzt damit den Kampf gegen seine Verbannung aus der Welt des Fussballs mit juristischen Mitteln fort. Platini war im Jahr 2015 von der Fifa-Ethikkommission für acht Jahre gesperrt worden. Grund war eine Zahlung in Höhe von zwei Millionen Schweizer Franken durch den damaligen Fifa-Präsidenten Sepp Blatter aus dem Jahr 2011. Laut Platini handelte es sich dabei um eine Gage für Berater-Dienste in den Jahren 1998 bis 2002. Laut Fifa-Ethikhütern war es jedoch eine versteckte Vergütung ohne rechtmässigen Hintergrund. Kurz nach der Zahlung hatte sich Platini für eine Wiederwahl Blatters eingesetzt. Petteri Lindbohm (25) vom Lausanne HC muss für zwei Spiele aussetzen. Der Einzelrichter der National League hat den finnischen Verteidiger wegen eins Cross-Checks gegen den Kopf von Daniel Rubin in der Meisterschaftspartie vom 9. Oktober gegen Genf-Servette gesperrt und mit 4150 Franken gebüsst. Der ehemalige Weltklasse-Stürmer Marco van Basten beendet Ende Oktober seine Arbeit als Chef für technische Entwicklung bei der Fifa in Zürich. Der 53-jährige Niederländer will künftig mehr Zeit für seine Familie haben und kehrt daher nach Amsterdam zurück. Man trenne sich 'in Einvernehmen'. Van Basten hatte den Posten im September 2016 übernommen und sein Augenmerk besonders auf den Test von möglichen Regeländerungen zur Modernisierung des Fussballs gelegt. Er überlegte eine Einführung von Zeitstrafen, die Aufhebung der Abseitsregel oder Einschuss statt Einwurf. Massgeblich war Van Basten bei der Einführung des Video-Schiedsrichters beteiligt. Ob und durch wen der Posten neu besetzt wird, liess die Fifa vorerst offen. Einer der vier Dopingfälle während der Olympischen Spiele in Pyeongchang ist abgeschlossen. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne hat grünes Licht für die Rückkehr der russischen Bob-Pilotin Nadeschda Sergejewa gegeben und das entsprechende Berufungsverfahren beendet. Bereits am Montag hatten Sergejewa und der Welt-Bobverband (IBSF) eine Vereinbarung erzielt, wonach die provisorische Sperre der 31-Jährigen am 22. Oktober und damit nach rund neun Monaten enden sollte. Wie der CAS nun bekannt gab, akzeptiert er diese Einigung. Alle Parteien kamen zum Schluss, dass die positive Dopingprobe auf den Wirkstoff Trimetazidin auf kontaminierte Lebensmittel zurückzuführen ist. Sergejewa war an den Olympischen Winterspielen im Februar im Zweierbob Zwölfte geworden, wurde aufgrund des positiven Dopingbefunds allerdings disqualifiziert. George Russell wird ab kommender Saison einer der Fahrer des Formel-1-Teams Williams sein. Der 20-jährige Brite erhält einen für mehrere Jahre gültigen Vertrag. Russell gilt als eines der aktuell grössten Talente im Automobilrennsport. In der vergangenen Saison war er GP3-Meister geworden, in diesem Jahr steht er vor dem Titelgewinn in der Formel 2. Vor den finalen zwei Rennen im November in Abu Dhabi führt er die Gesamtwertung mit deutlichem Vorsprung an. Wer im nächsten Jahr das zweite Auto der Equipe Williams steuern wird, steht noch nicht fest. Als erster Anwärter wird der aktuelle Stammfahrer Sergej Sirotkin gehandelt. Der Russe könnte dank Sponsorengeldern aus seiner Heimat erneut eine Mitgift in zweistelliger Millionenhöhe mitbringen – Geld, das beim finanziell nicht auf Rosen gebetteten Rennstall höchst willkommen wäre. Sirotkins gegenwärtiger Teamkollege Lance Stroll wird zum Team Racing Point Force India wechseln, bei dem sein schwerreicher Vater Lawrence Stroll seit Anfang August Anteilseigner ist. Die Bestätigung des Transfers scheint deshalb nur noch Formsache. Timea Bacsinszky steht beim WTA-Turnier in Tianjin überraschend im Halbfinal. Die 29-jährige Waadtländerin gewann im Viertelfinal 7:6 (7:2), 7:6 (7:5) gegen Weissrussin Aryna Sabalenka. Obwohl Bacsinszky, die nur noch auf Platz 329 der Weltrangliste klassiert ist, in beiden Sätzen jeweils früh mit einem Break in Rückstand geriet, setzte sich nach 2:16 Stunden die Schweizerin durch. Die neun Jahre jüngere Sabalenka ist die Aufsteigerin des Jahres und kämpft als Nummer 11 des WTA-Rankings noch um die Masters-Qualifikation. Letztmals stand Bacsinszky am French Open 2017 in einem Halbfinal. Nach einer Handgelenksoperation tat sie sich in diesem Jahr sehr schwer. Vor den drei Erfolgen von dieser Woche in Tianjin war sie auf WTA-Stufe ohne Sieg geblieben. Im Halbfinal trifft sie am Samstag auf die topgesetzte Tschechin Karolina Pliskova (WTA 6). Roman Josis erzielt beim 3:0-Sieg von Nashville gegen Winnipeg sein erstes Saisontor. Im vierten Saisonspiel traf Nashville Predators Captain Josi zum 2:0 und schrieb sich so erstmals in dieser Saison in die Skorerliste ein. Die New Jersey Devils gewannen derweil auch ihr zweites Spiel, nachdem sie in Stockholm den Auftakt gegen Edmonton siegreich gestaltet hatten. Bei der 6:0-Gala zuhause gegen die Washington Capitals assistierte Nico Hischier Kyle Palmieri beim 1:0 und Mirco Müller gab den letzten Pass zum 3:0. Der in der noch jungen Saison bislang produktivste Schweizer in der NHL ist aber Timo Meier. Nach zwei Toren in den ersten vier Spielen verbuchte er bei San Joses 1:0-Führung in New York den Assist zum 1:0. Die Rangers drehten die Partie allerdings noch und setzten sich in der Verlängerung 3:2 durch. Peter Ramseier (Bild Mitte, neben FCZ-Stürmer Schweizer), langjähriger Internationaler und Verteidiger des FC Basel, ist im Alter von 73 Jahren gestorben. Der gebürtige Berner kam 1966 von Cantonal Neuchâtel zum FCB und hielt diesem bis zum Ende der Karriere 1978 die Treue. In der ersten grossen Zeit unter Trainer Helmut Benthaus wurde der FC Basel mit Ramseier fünf Mal Schweizer Meister. Es war die Epoche bekannter Spieler wie Karl Odermatt, Marcel Kunz, Walter Balmer, Bruno Michaud, Jürgen Sundermann und später Ottmar Hitzfeld. In der Nationalmannschaft spielte «Rämsi» 28 Mal. Höhepunkt war im November 1971 das 1:1 im Wembley gegen England. Bis zuletzt besuchte Ramseier regelmässig Heimspiele seines FCB. Der Präsident der mexikanischen Fussballliga denkt laut über die Bildung einer Nordamerika-Liga gemeinsam mit den USA und Kanada nach. Wenn die drei Länder zusammen eine Weltmeisterschaft organisieren könnten, wäre auch eine gemeinsame Liga oder eine nordamerikanische Fussball-Meisterschaft möglich, sagte Enrique Bonilla (im Archivbild). Die drei Staaten sind 2026 WM-Gastgeber. Für Bonilla wäre eine nordamerikanische Liga die Antwort auf die wachsende Vorherrschaft Europas im Weltfussball. «Wir müssen die Region verlassen», meinte Mexikos Liga-Präsident. Die AS Monaco hat sich von Trainer Leonardo Jardim (44/l.) getrennt. Der Portugiese stiess im Juni 2014 zu den Monegassen, mit welchen er 2017 die Meisterschaft gewonnen hat. In der letzten Saison belegte Monaco hinter PSG den 2. Rang. Aktuell läuft es dem Club von Diego Benaglio (r.) allerdings gar nicht nach Wunsch. Er rangiert nach neun Runden mit sechs Punkten nur auf dem 18. Platz der Ligue 1. In zwölf Pflichtspielen gab es in dieser Saison für den Champions-League-Teilnehmer nur einen Sieg. Einen Nachfolger für Jardim gab die russische Clubführung vorerst nicht bekannt. Barcelona-Star Lionel Messi soll Teil einer Show des weltberühmten «Cirque du Soleil» werden. Wie das kanadische Entertainment-Unternehmen im Netz bekannt gibt, wird das Leben des Argentiniers und seine Leidenschaft zum Fussball inszeniert. Auf Instagram vermeldet der 31-jährige Stürmer: «Ich fühle mich geehrt, meine Partnerschaft mit dem Cirque du Soleil bekanntzugeben.» Erstmals in der 34-jährigen Geschichte des Zirkus wird eine Sportgrösse in einer Show thematisiert. Bisher waren Musiker wie Michael Jackson oder die Beatles zu dieser Ehre gekommen. Das Sportgericht des Schweizer Eishockey-Verbandes SIHF weist die Berufung des SC Bern im Fall Gregory Sciaroni (im Bild mit der Trikotnr. 41) ab und bestätigt den in erster Instanz gefällten Entscheid des Einzelrichters. Der Stürmer war ursprünglich für sechs Spiele gesperrt worden. Vier Sperren hat Sciaroni bereits verbüsst, er bleibt somit noch für die nächsten zwei Partien gesperrt. Sciaroni hatte vor knapp zwei Wochen im Meisterschaftsspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers einen Check gegen den Kopf von Timo Helbling angebracht. Der SC Kriens, der Aufsteiger in die Challenge League, suspendierte mit sofortiger Wirkung seinen Mittelfeldspieler Marco Mangold (r.). Grund der Massnahme sei eine verbale Eskalation in der Garderobe nach dem Meisterschaftsspiel vom letzten Samstag gegen Vaduz gewesen, hält der Verein fest. Mangold, der im Sommer 2017 vom FC Winterthur zurück nach Kriens gewechselt hatte, letzte Saison wegen Verletzungen aber kaum spielte, hätte noch einen Vertrag bis Dezember gehabt. Beim Turnier in Tianjin steht Timea Bacsinszky erstmals seit ihrer Halbfinalqualifikation am French Open 2017 auf WTA-Stufe wieder in einem Viertelfinal. In gut zweieinviertel Stunden rang die nur noch auf Platz 329 der Weltrangliste geführte Bacsinszky die japanische Linkshänderin Misaki Doi (WTA 154) 1:6, 6:3, 7:5 nieder. Im Viertelfinal trifft die die 29-jährige Waadtländerin auf die Weltnummer 11 Aryna Sabalenka aus Weissrussland. Der langjährige englische Internationale und Chelsea-Captain John Terry wird Assistenztrainer bei Aston Villa. Der 37-Jährige hatte seine Karriere nach fast 20 Jahren bei Chelsea in der letzten Saison bei Aston Villa in der zweiten Division beendet. Nun wird der 78-fache englische Internationale beim Club aus Birmingham Assistent von Cheftrainer Dean Smith. Bei Aston Villa war auch der ehemalige französische Internationale Thierry Henry für einen Trainerposten im Gespräch gewesen. Die Washington Capitals gewannen das erste Duell der NHL-Saison 2018/19 mit den Vegas Golden Knights klar 5:2. Die beiden Clubs waren sich im Mai und Juni im Stanley-Cup-Final gegenüber gestanden und Washington hatte die Best-of-7-Serie mit 4:1-Siegen für sich entschieden. Auch beim jüngsten Erfolg des Titelhalters übernahm Superstar Alexander Owetschkin (l. im Zweikampf mit Jon Merrill von Vegas) eine tragende Rolle, indem er zwei Tore erzielte. Mit nun 611 Toren in seiner NHL-Karriere überholte der 33-jährige Russe den Kanadier Bobby Hull (610) in der ewigen Bestenliste der NHL und belegt aktuell den 17. Platz. Owetschkins Landsmann Jewgeni Kusnezow brillierte mit einem Treffer und drei Assists. Capitals-Goalie Braden Holtby stoppte 29 von 31 Schüssen. Für die US-Hauptstädter war es im dritten Saisonspiel der zweite Sieg. Die Golden Knights, des Sensationsteam der letzten Saison, haben nach vier Spielen hingegen erst einen Sieg auf dem Konto. Die SC Rapperswil-Jona Lakers haben den Vertrag mit Melvin Nyffeler um weitere zwei Jahre bis zum Frühling 2021 verlängert. Der Torhüter hatte mit seinen starken Leistungen wesentlich zum Gewinn des Cup-Titels (7:2-Sieg im Final gegen Davos) und zur Rückkehr der St. Galler in die National League beigetragen. Seit der Saison 2015/16 spielt der 23-Jährige für den am oberen Zürichsee ansässigen Club. Zuvor war er bei Fribourg-Gottéron engagiert gewesen. Als Aufsteiger tun sich die Rosenstädter in der höchsten Spielklasse schwer. In acht Meisterschaftspartien holten sie nur einen Sieg (2:1 gegen Lausanne). Mit einem Torverhältnis von 9:24 liegen sie in der National League am Tabellenende. Im Cup steht das Team von Trainer Jeff Tomlinson im Achtelfinal. Dort trifft der Titelverteidiger am Sonntag, 21. Oktober, auf den Swiss-League-Verein Olten. Italiens Nationalmannschaft konnte im Testspiel gegen die Ukraine ihre dürftige Länderspiel-Bilanz von 2018 nicht weiter aufbessern. Beim 1:1 in Genua blieb das Team von Roberto Mancini zum fünften Mal in Folge ohne Sieg. Gegen die von Milans früherem Starstürmer Andrej Schewtschenko gecoachten Ukrainer ging Italien nach 55 Minuten durch Federico Bernardeschi in Führung. Der 24-Jährige von Juventus Turin profitierte dabei von einem krassen Goaliefehler von Andrej Pjatow, der den Ball ins eigene Tor lenkte. Doch nur sieben Minuten später glich Ruslan Malinowski für die Gäste wieder aus. Dabei blieb es. Aus acht Länderspielen in diesem Jahr resultierte für die Italiener lediglich ein Sieg Die ukrainische Geherin Alina Zwilij ist nach Abgabe eines positiven Dopingtests auf die Substanz Trimetazidin vom Leichtathletik-Weltverbandes suspendiert worden. Zwilij wurde im August in Berlin EM-Zweite über 50 km. Diese Disziplin figurierte für die Frauen erstmals im Programm. Der EV Zug qualifizierte sich durch einen 3:2-Sieg in Brünn vorzeitig für die Achtelfinals der Champions Hockey League. Die Wende schafften die Zentralschweizer in den letzten zwölf Minuten. Nachdem sie 48 Minuten lang vergeblich und äusserst ineffizient angerannt waren, wendeten die Zuger durch drei Tore in den letzten gut elf Minuten durch Lino Martschini (im Bild), Yannick-Lennart Albrecht und Reto Suri das Blatt in extremis. Der Erfolg gegen den tschechischen Meister der letzten zwei Jahre ist umso erstaunlicher, als die Zuger auf die verletzten Ausländer Garrett Roe und Viktor Stalberg sowie ab dem zweiten Drittel auch noch auf David McIntyre verzichten mussten. Weil zudem Ersatzgoalie Sandro Aeschlimann einen miserablen Start erwischte und in der 7. und 9. Minute gleich zwei haltbare Treffer kassierte, rannte der EVZ von Beginn an einem Rückstand hinterher – am Ende mit Erfolg. Der bereits zuvor für die Achtelfinals qualifizierte SC Bern gewann gegen Salzburg im Penaltyschiessen 2:1 und braucht nächste Woche in Salzburg einen Punkt für den Gruppensieg. Am vierten Wettkampftag der Olympischen Sommer-Jugendspiele in Buenos Aires gab es für die Schweizer Delegation die dritte Medaille. Der Tessiner Pistolenschütze Jason Solari gewann mit der Luftpistole Bronze. Bereits zuvor hatten die Triathletin Anja Weber und das Mixed-BMX-Team mit Zoé Claessens/Kevin Schunck Bronze respektive Silber für die Schweiz gewonnen. Insgesamt 4000 Nachwuchsathleten aus 32 Sportarten – unter ihnen 21 Schweizerinnen und 18 Schweizer – kämpfen in Argentiniens Hauptstadt bis zum 18. Oktober um Medaillen. Jil Teichmann (WTA 158) muss weiter auf ihren ersten Viertelfinaleinzug auf WTA-Stufe warten. Die 21-jährige Bielerin scheiterte beim Turnier in Linz im Achtelfinal an der Wimbledon-Viertelfinalistin Camila Giorgi (WTA 32). Die sehr hart und schnell schlagende Italienerin setzte sich nach einem umkämpften ersten Satz 7:6 (7:2), 6:3 durch. Teichmann vergab ihre Chance auf einen Überraschungssieg am Ende des ersten Durchgangs. Die in Barcelona geborene und aufgewachsene Linkshänderin führte nach ihrem ersten Break 5:4, musste jedoch postwendend selber den Aufschlag abgeben.

Zum Thema
Fehler gesehen?


Resultate und Tabellen

(ddu/sda)