Kräftemessen

01. Oktober 2011 10:37; Akt: 01.10.2011 13:47 Print

Champions-League-Auftakt für die Kadetten

Heute um 19 Uhr beginnt für die Kadetten Schaffhausen mit dem Auswärtsspiel gegen Bosna Sarajevo das Abenteuer Champions League.

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Iwan Ursic mit der Siegerzigarre nach dem Playoff-Final 2011 gegen Pfadi - nun ist aber fertig geraucht, die Champions League steht auf dem Programm. (Bild: Keystone)

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Um die Gruppenphase zu überstehen, müssen die Schaffhauser zwei der fünf Gegner hinter sich lassen. Neben Bosna Sarajevo bekommen sie es mit Titelverteidiger FC Barcelona, RK CO Zagreb, Chambéry (Fr) und Sävehof (Sd) zu tun. «Es ist keine einfache Gruppe, aber sicher auch keine Hammergruppe», sagte Captain David Graubner. «Die Chancen sind intakt.»

Gute Erinnerungen

Auf dem Papier liegen am ehesten Bosna Sarajevo und Sävehof in der Reichweite der Kadetten. «Wir haben jedoch auch gegen Chambéry zu Hause eine Chance», glaubt Graubner. Und auch gegen Zagreb sei es nicht ganz unmöglich zu gewinnen.

An den Auftaktgegner haben die Kadetten gute Erinnerungen. 2009 gewannen sie gegen Bosna Sarajevo im Viertelfinal des Cupsieger-Cups beide Partien (27:22 zu Hause und 30:26 auswärts). Allerdings deuteten die Bosnier in der Balkanliga beim 26:26 in Skopje gegen Vardar an, dass trotz wirtschaftlicher Probleme einiges an Potenzial in der Equipe steckt - in der vergangenen Saison hatte Sarajevo in der Champions League ebenfalls die Achtelfinals erreicht.

Der Rhythmus fehlt noch

In der NLA weisen die Kadetten nach sechs Partien eine makellose Bilanz auf. Allerdings wurde der Schweizer Meister auch nicht wirklich gefordert. Deshalb fehlt dem Team der Rhythmus. «Wir haben noch nicht überzeugend gespielt. Gut, dass die Champions League anfängt», so Graubner. Vom Personal her stuft er seine Mannschaft trotz den Abgängen von Torhüter Björgvin Gustavsson, Mait Patrail und Jan Filip nicht viel schwächer als in der vergangenen Saison ein.

(sda)