«Just do it»

26. Februar 2019 16:12; Akt: 26.02.2019 16:13 Print

Serena Williams will die Frauen «verrückt» sehen

Die US-Amerikanerin ist eine starke Persönlichkeit. Eindrücklich vermittelt der Tennisstar seine Willenskraft in der jüngsten «Just do it»-Kampagne.

Eindrücklicher Spot: So motiviert Tennisstar Serena Williams alle Frauen, verrückt zu sein und zu bleiben. (Video: Youtube/Nike)
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Selbstbewusst steht sie jeweils auf dem Court und lässt ihren Emotionen in Duellen freien Lauf. Kraftvoll spielt sie auf und weiss ihre Stärken auch neben dem Tennisplatz auszuspielen. Serena Williams ist längst für viele ein Vorbild, nicht nur für Fans ihrer Sportart. Die mit 23 gewonnen Grand-Slam-Titeln erfolgreichste Tennisspielerin der Open Era geht zwar nicht immer mit gutem Beispiel voran. Aber sie kann auch anders, indem sie andere inspiriert. Das beweist die US-Amerikanerin im jüngsten Spot ihres Sponsors Nike.

Unter dem Titel «Dream Crazier» hat die Sportmarke vor der Oscars-Verleihung den zweiten Sport ihrer «Just do it»-Kampagne veröffentlicht. Darin hebt Serena Williams mit ihrer eingängigen Stimme hervor, dass mutige Frauen – die auch als Vorreiterinnen bezeichnet werden können – im Sport oftmals als verrückt hingestellt werden. Die 37-Jährige hat dies nicht nur vor und nach der Geburt ihrer einjährigen Tochter (Alexis Olympia Ohanian Jr.), sondern während ihrer ganzen Karriere immer wieder selber erfahren. Mit eindrücklichen Moment-Aufnahmen wird aufgezeigt, was Athletinnen mit Willenskraft erreichen können. Williams' Botschaft: «Wenn sie dich verrückt nennen wollen, gut. Zeig ihnen, was verrückt tun kann.»

Noch einen draufgelegt

Der Spot dauert eineinhalb Minuten und ist überaus bewegend. Nicht nur wegen jener Szene aus vergangenen Zeiten, in der sich eine Athletin während eines Marathonlaufs unter die Männer mischt und als Frau outet. Erst 1984 wurde diese Disziplin an Olympischen Spielen auch für Frauen eingeführt. Top-Sportlerinnen wie Kunstturnerin Simone Biles (die seit 2013 an Weltmeisterschaften 14 Gold-, 3 Silber- und 3 Bronzemedaillen gewann), Fechterin Ibtihaj Muhammad (sie wurde 2010 ins Nationalteam aufgenommen und bestritt als erste Frau Wettkämpfe für die USA im Hijab) oder Snowboarderin Chloe Kim (die 18-Jährige gewann 2018 an den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang Gold in der Halfpipe) werden als Beispiele aufgeführt, was Frau alles schaffen kann.

Das Propagieren der weiblichen Stärke(n) im Nike-Spot ist quasi die Steigerung der letztjährigen «Dream Crazy»-Werbeaktion. In dieser standen sportliche Ziele im Vordergrund, die auf den ersten Blick kaum oder gar nicht, mit dem Glauben daran aber sehr wohl realisierbar sind. Diesem Video wurde viel Beachtung geschenkt, da Football-Star Colin Kaepernick darin vorkam. Der damalige Quarterback der San Francisco 49ers hatte zuvor für Schlagzeilen gesorgt, weil er sich vor den Spielen während der US-Hymne hinkniete, um so seinen Unmut über Rassismus und die Unterdrückung von Afroamerikanern zu demonstrieren. Nach der Saison 2016 wurde Kaepernick entlassen und steht seither ohne Verein da.

Verrückte Träume nach dem PR-Albtraum

«Good news» in Form von «Dream Crazier» dürften Nike momentan sehr gelegen kommen. Denn erst vergangene Woche sah sich der US-Sportartikelhersteller mit einem PR-Desaster konfrontiert. Beim College-Spiel zwischen den Erzrivalen Duke Blue Devils und den North Carolina Tar Heels vom Mittwochabend verletzte sich Duke-Spieler Zion Williamson. Nach nur 34 Sekunden war die Partie für das 18-jährige Supertalent gelaufen, weil sich seine Schuhsohle abgelöst hatte. Tags darauf sank die Nike-Aktie um mehr als 1,5 Prozent, was einem Verlust von über 1,5 Milliarden Dollar entsprach.

Resultate und Tabellen

(ddu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kevin am 27.02.2019 18:08 Report Diesen Beitrag melden

    Basler Zoo

    Man sollte Serena in eine Marketing-Kampagne einbinden, sie würde die Besucherzahlen explodieren lassen!

  • Juris juri am 26.02.2019 18:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist mir wirklich schein egal

    Solche Frauen gehen mir einfach nur auf den Keks. Von mir aus, verdient mehr, habt die besseren Stellen und alles was ihr haben wollt. Es sei euch gegönnt. Nur hört auf zu "chlöne", wie kleine Kinder es ist nicht mehr zu ertragen. Fragt euch dann jedoch nicht warum ihr immer noch nicht glücklich werdet und euch alleine fühlt.

  • Herr Lehmann am 26.02.2019 18:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Opferrolle

    Ooch die armen Frauen wiedermal, mir kommen gleich die tränen! Frau kann sich auch immer als Opfer sehen...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kevin am 27.02.2019 18:08 Report Diesen Beitrag melden

    Basler Zoo

    Man sollte Serena in eine Marketing-Kampagne einbinden, sie würde die Besucherzahlen explodieren lassen!

  • Lange weile am 27.02.2019 15:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Btw

    Btw schauen die Leute trotzdem lieber Männersport, Frauenfussball und Basketball hab ich selber aufgegeben... langweilig

  • Lange weile am 27.02.2019 15:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Laaaaaangweilig

    Ermüdend..... haben denn die Leute nichts besseres zu tun? Gibt ernstere Probleme, fragen Sie mal Frau Funicello

  • Juris juri am 26.02.2019 18:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ist mir wirklich schein egal

    Solche Frauen gehen mir einfach nur auf den Keks. Von mir aus, verdient mehr, habt die besseren Stellen und alles was ihr haben wollt. Es sei euch gegönnt. Nur hört auf zu "chlöne", wie kleine Kinder es ist nicht mehr zu ertragen. Fragt euch dann jedoch nicht warum ihr immer noch nicht glücklich werdet und euch alleine fühlt.

  • Herr Lehmann am 26.02.2019 18:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Opferrolle

    Ooch die armen Frauen wiedermal, mir kommen gleich die tränen! Frau kann sich auch immer als Opfer sehen...