Gesundheits-Bulletin Tag 21

12. Februar 2009 13:37; Akt: 12.02.2009 16:21 Print

Dani Albrecht ist wach!

Daniel Albrecht ist wach. Der Gesundheitszustand des Patienten hat sich in den letzten 24 Stunden deutlich verbessert. Die Spontanatmung war bereits so gut, dass die Ärzte den Beatmungsschlauch entfernen konnten.

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Er ist wach: Daniel Albrecht.

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Nach genau drei Wochen ist der Schweizer Skistar Daniel Albrecht aus dem künstlichen Tiefschlaf erwacht. In dieser Zeit erlebte der Verunfallte Hochs und Tiefs, grundsätzlich aber sprach Albrecht gut auf die behandelnden Methoden an. Damit endet auch für die Angehörigen eine lange Leidenszeit, an der die gesamte Skiwelt Anteil nahm.

Johannes Schwamberger, der Sprecher der Universitätsklinik Innsbruck, sagte, Albrecht sei wach, spreche aber noch nicht. Es sei zu früh, um sagen zu können, ob sich Albrecht seiner Situation bewusst sei.

Über weitere Einzelheiten informieren die Ärzte der Universitätsklinik Innsbruck morgen Freitag, 13. Februar, um 12.00 Uhr an einer Pressekonferenz. Mit 20 Minuten Online sind Sie per Live-Ticker dabei.

Tag 20, Mittwoch, 11. Februar 2009

Der Patient ist stabil und befindet sich weiter in der langsamen Aufwachphase, heisst es in der neusten Mitteilung aus Österreich. Nachdem die entzündliche Flüssigkeit, die sich als Begleiterscheinung zur Lungenentzündung um das Organ gebildet hatte, erfolgreich operativ abgesaugt werden konnte, ist der Patient jetzt wieder fieberfrei.

Der Zustand der Lunge hat sich ausserdem so weit gebessert, dass die Ärzte erneut die Spontanatmung anregen. Dadurch öffnen sich weitere Areale der Lunge und das Organ kann sich stabilisieren. Das Schädel-Hirn-Trauma verläuft weiterhin komplikationsfrei und die Lungenentzündung ist rückläufig.


Tag 19, Dienstag, 10. Februar 2009

Die langsame Aufwachphase des Patienten wird weiter fortgesetzt. Die Lunge zeigt weitere Fortschritte, das Organ hat nach dem Absaugen der entzündlichen Flüssigkeit jetzt mehr Raum zur Verfügung um sich weiter zu entfalten. Trotzdem schenken die Ärzte der Lunge weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit, um sofort auf jede Entwicklung reagieren zu können. Das Schädel-Hirn-Trauma verläuft gut, die Lungenentzündung geht immer mehr zurück.

Tag 18, Montag, 9. Februar 2009

Der Zustand des Patienten bleibt weiter stabil. Dank des minimal-invasiven Eingriffs zur Absaugung der freien Flüssigkeit in der Lunge hat das Organ jetzt mehr Platz um sich weiter zu entfalten. Die entzündliche Flüssigkeit hatte sich als Begleiterscheinung der Lungenentzündung angesammelt. Die Lungenentzündung selbst klingt hingegen weiter ab, das Schädel-Hirn-Trauma verläuft ohne Komplikationen. Der langsame Aufwachprozess wird weiter fortgesetzt, wird sich aber wegen des Zustands der Lunge etwas verzögern.

Tag 17, Sonntag, 8. Februar 2009

Dani Albrechts Zustand wird von den Ärzten weiterhin als stabil bezeichnet. Das Schädel-Hirn-Trauma verläuft komplikationsfrei, die Lungenentzündung ist inzwischen am abklingen. Zuletzt ist es aber als Begleiterscheinung der Lungenentzündung zu einer Ansammlung von Flüssigkeit im Brustbereich gekommen. Ein Team von Spezialisten der Universitätsklinik für Thoraxchirurgie unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Thomas Schmid hat mittels schonenden, minimal-invasiven Eingriffs diese Flüssigkeit abgesaugt und der Lunge damit weiteren Raum zur Entfaltung gegeben. Der langsame Aufwachprozess wird weiter fortgesetzt.

Tag 16, Samstag, 7. Februar 2009

Das tägliche Bulletin aus Österreich lässt hoffen. Das Erholung vom Schädel-Hirn-Trauma verläuft gut und die Lungenentzündung geht immer weiter zurück. Auch nach Beendigung der Bauchlagerung bleiben die wiedereröffneten Areale der Lunge stabil, unterstützt durch Eigenatmung, die das behandelnde Ärzteteam wegen des guten Verlaufs weiter forciert. Der künstliche Tiefschlaf wird jetzt sehr langsam reduziert, wobei alle Reaktionen des Körpers weiter überwacht werden.

Tag 15, Freitag, 6. Februar 2009

Nach Mitteilung der Ärzte aus Österreich waren die Bauchlagerungen zur Behandlung der Schrumpfungen im Lungengewebe erfolgreich und sind eingestellt worden. Das Schädel-Hirn-Trauma verläuft weiterhin zufriedenstellend und die Lungenentzündung ist deutlich rückläufig.

Der Schweizer Teamarzt Hans Spring gab sich an einer Medienkonferenz in Val d'Isère optimistisch und erklärte den Prozess der Aufwachphase. «Die verabreichten Schlafmittel werden allmählich reduziert und die eigene Atmung sukzessive aktiviert. Das braucht Zeit.» Dabei sei darauf zu achten, wie der Körper reagiere, da sich die Muskulatur, auch die Atem-Muskulatur, während der gut zwei Wochen stark zurückgebildet habe. Spring schätzt den Gewichtsverlust, ohne die genauen Daten zu kennen, auf 10 bis 15 kg.


Tag 14, Donnerstag, 5. Februar 2009

Die Lungenentzündung ist inzwischen deutlich rückläufig, Daniel Albrecht hat kein Fieber mehr, teilen die Ärzte mit. Die Lungenschrumpfungen haben sich durch die temporäre Bauchlagerung ebenfalls gebessert und das Schädel-Hirn-Trauma verläuft weiter komplikationsfrei.

Wenn sich der Gesundheitszustand von Daniel Albrecht weiter verbessert, werden die Ärzte vermutlich bald einmal die Aufwachphase einleiten.


Tag 13, Mittwoch, 4. Februar 2009

Daniel Albrecht hat die Nacht in der Universitätsklinik für Intensivmedizin wieder ruhig und stabil verbracht. Gemäss den Ärzten verläuft das Schädel-Hirn-Trauma nach der Entfernung der Hirnsonde ohne Komplikationen. Die Lungenentzündung wird weiter mit Antibiotika behandelt und bessert sich stetig.

Damit sich die Lungenschrumpfungen verbessern, wird ausserdem die wechselnde Bauch- und Rückenlage beibehalten. Hier können die Ärzte ebenfalls stetigen Erfolg verzeichnen. Daniel Albrecht bleibt aber weiterhin im künstlichen Tiefschlaf.


Tag 12, Dienstag, 3. Februar 2009

Albrecht wird wegen den Lungenschrumpfungen immer wieder für mehrere Stunden in Bauchlage gebracht. Die massive Lungenentzündung hat sich laut der Innsbrucker Klinik verbessert, es müssen aber immer noch Antibiotika verabreicht werden.

Das Schädel-Hirn-Trauma des Schweizers verläuft ohne Komplikationen. Die Ärzte müssen den Druck im Hirn des Patienten nicht mehr überwachen. Sie haben die Messsonde bereits entfernt.

Albrecht bleibt aufgrund der Lungenproblematik weiterhin im künstlichen Tiefschlaf.


Tag 11, Montag, 2. Februar 2009

Dem verunfallten Schweizer Skistar Daniel Albrecht geht es den Umständen entsprechend gut. Die Lungen-Therapie verläuft erfolgreich und die Ärzte registrieren eine Verbesserung der Lungenfunktion.

Um die Schrumpfungen zu behandeln, wird Daniel Albrecht weiterhin immer wieder in Bauchlage gebracht. Dadurch sollen sich die betroffenen Areale im hinteren Teil der Lunge wieder öffnen, heisst es in der neusten Mitteilung aus der Innsbrucker Universitätsklinik. Die Therapie ist erfolgreich, das behandelnde Ärzteteam registriert eine stetige Verbesserung der Lungenfunktion. Die Lungenentzündung spricht dazu gut auf die verabreichten Antibiotika an. Der Tiefschlaf wird derzeit noch aufrechterhalten.

Das Schädel-Hirn-Trauma des Patienten verläuft weiterhin zufriedenstellend, der Fokus der behandelnden Ärzte konzentriert sich deshalb noch immer auf die Lunge.


Tag 10, Sonntag, 1. Februar 2009

Die Lunge bereitet dem Ärzte-Team um Dr. Wolfgang Koller einige Probleme. Es versuchte in den letzten 48 Stunden, der eingetretenen Schrumpfung der Lunge durch eine leichte Reduktion des Tiefschlafs und vermehrte Eigenatmung entgegenzuwirken. Die Reaktion auf diese Behandlung war aber nicht zufriedenstellend. Darauf wurde Albrecht wieder tiefer ins künstliche Koma gesetzt. Die komplette Beatmung erfolgte wieder über das Beatmungsgerät.

Um die Schrumpfungen, die den hinteren Teil der Lunge betreffen, zu behandeln, wird der Patient regelmässig in Bauchlage gebracht. Diese Massnahme führte zu ersten Erfolgen und einer Besserung der Lungenfunktion. Weiterhin zufrieden sind die Ärzte mit dem Verlauf des Schädel-Hirn-Traumas. Auch die Nacht auf Sonntag hat Daniel Albrecht ruhig und stabil verbracht.


Tag 9, Samstag, 31. Januar 2009

Weiterhin verläuft das Schädel-Hirn-Trauma von Daniel Albrecht gemäss den behandelnden Ärzten komplikationsfrei. Es sind auch keine weiteren Blutungen in der Lunge aufgetreten. Die Lungenentzündung und das Ausmass der Schrumpfungen sind dagegen unverändert. Deshalb werden weiterhin die gezielt eingesetzte Beatmung und der künstliche Tiefschlaf aufrechterhalten.


Tag 8, Freitag, 30. Januar 2009

Die Blutungen in Albrechts Lunge seien zum Stillstand gekommen, teilt die Uniklinik in Innsbruck mit. Auch spreche die Entzündung auf die verabreichten Medikamente an. Die Ärzte sind ausserdem sehr zufrieden mit dem Verlauf des Schädel-Hirn-Traumas.

Etwas Sorgen bereitet alllerdings immer noch die Lungenschrumpfung. Deshalb setzt das behandelnde Ärtzeteam weiterhin eine gezielte Beatmung ein. Der künstliche Tiefschlaf bleibt bis auf Weiteres aufrechterhalten.


Tag 7, Donnerstag, 29. Januar 2009

Der verunfallte Schweizer Skistar Daniel Albrecht liegt nun seit einer Woche in der Uniklinik Innsbruck im künstlichen Tiefschlaf. Die Ärzte beschreiben seinen Gesundheits-Zustand weiter als stabil - Albrechts Lunge bereitet ihnen jedoch etwas Sorge.

Die Ärzte müssen Albrechts Lunge besser im Auge behalten, weil diese geschrumpft ist. Das macht eine weitere Pflege durch gezielt eingesetzte Beatmung notwendig, teilt die Uniklinik Innsbruck mit. Daniel Albrecht bleibt daher vorerst im künstlichen Tiefschlaf. Die Entzündung der Lunge spricht aber weiter gut auf Antibiotika an.

Ansonsten sind die Ärzte mit dem Gesundheitszustand von Daniel Albrecht zufrieden. Der Patient hat die Nacht wieder sehr ruhig und stabil verbracht und der Verlauf des Schädel-Hirn-Traumas ist zufriedenstellend.


Tag 6, Mittwoch, 28. Januar 2009

Das Schädel-Hirn-Trauma verläuft ohne Komplikationen und die Funktion der Lunge ist unter den aktuellen Beatmungsbedingungen stabil, teilt die Innsbrucker Universitätsklinik mit. Das Labor hat den verantwortlichen Keim sehr früh identifizieren können. Die antibiotische Therapie konnte deshalb genau auf die verantwortlichen Keime abgestimmt werden und es gibt erste Anzeichen, dass Daniel Albrecht gut auf diese Behandlung anspricht.


Tag 5, Dienstag, 27. Januar 2009

Die Ärzte in der Uniklinik Innsbruck haben bei Daniel Albrecht eine Lungenentzündung festgestellt. Das Labor hat den verantwortlichen Keim bereits identifizieren können und die Ärzte können somit gezielt mit Antibiotikum gegen die Entzündung vorgehen. Die fünfte Nacht verlief ansonsten «sehr ruhig und stabil». Daniel Albrecht wird aber weiter im künstlichen Tiefschlaf gehalten.


Tag 4, Montag, 26. Januar 2009

Die Ärzte in der Uniklinik Innsbruck halten Daniel Albrecht weiter im künstlichen Tiefschlaf. Sie wollen damit erreichen, dass sich seine Lungenverletzung nicht verschlimmert. Das Schädel-Hirn-Trauma verläuft weiter komplikationsfrei.


Tag 3, Sonntag, 25. Januar 2009

Daniel Albrecht liegt in der Uniklinik Innsbruck weiter im künstlichen Tiefschlaf. Die Ärzte haben in der Lunge kleinere Blutungen festgestellt, die nun überwacht werden müssen. Der Verlauf des Schädel-Hirn-Traumas verläuft aber komplikationsfrei. Daniel Albrecht bleibt vorläufig im künstlichen Tiefschlaf und in den nächsten Tagen werden weitere Kontrolluntersuchungen notwendig sein.


Tag 2, Samstag, 24. Januar 2009

Der Gesundheitszustand von Daniel Albrecht ist unverändert. Auch die zweite Nacht verlief ruhig und die Ärzte in der Uniklinik Innsbruck bezeichnen den Zustand von Albrecht mittlerweile als sehr stabil. Sie sprechen sogar von «vorsichtigem Optimismus». Grund für übertriebene Sorge gäbe es keine.


Tag 1, Freitag, 23. Januar 2009

Der schwer gestürzte Daniel Albrecht verbrachte eine gute erste Nacht in der Universitätsklinik Innsbruck. «Daniel Albrecht befindet sich weiter im künstlichen Tiefschlaf. Der Kreislauf ist stabil geblieben. Es gibt zur Zeit keinen Grund, besonders besorgt zu sein», betonte Norbert Mutz, der Leiter der Intensivstation, an einer Medienkonferenz. Wann Albrecht aus dem künstlichen Koma geholt werden kann, konnte Mutz aber noch nicht sagen. «Der künstliche Tiefschlaf dient dazu, die Organe zu stabilisieren. Wir werden Daniel Albrecht weiter genau beobachten und dann die notwendigen Massnahmen treffen.»


(heg/mon)