Fedor Emelianenko

14. Februar 2011 16:22; Akt: 14.02.2011 16:53 Print

Das mit dem Unbesiegbaren ist vorbei

Es gab mal eine Zeit, da schien Fedor Emelianenko unbesiegbar. Am Sonntag verlor er zum zweiten Mal in Serie. Die Zeit des «letzten Kaisers» ist vorbei.

Fedor verliert gegen «Bigfoot» Pezão (Video: Eurosport 2 via YouTube)

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Es war das grosse Thema in der MMA-Szene: Wann holen die Verantwortlichen der UFC den bärbeissigen Russen Fedor Emelianenko in ihr Boot? Wie wurden die MMA-Fans auf aller Welt geködert – allen voran von Dana White, dem Präsidenten der UFC. Es werde zu einem Titelkampf des UFC-Schwergewichtsweltmeisters und dem unbesiegten Fedor Emelianenko kommen, hiess es immer wieder. Im besten Fall mit Brock Lesnar. Doch daran glauben mochte niemand so recht.

Jetzt ist es zu spät. Brock Lesnar wurden seine Limiten gegen Cain Velasquez klar aufgezeigt und Emelianenkos zweite Niederlage in Serie beweist, dass der einstmals unbezwingbare Russe sich langsam zum alten Eisen zählen muss. Gegen Antonio Pezão im Viertelfinal des Strikeforce GPs zeigte «der letzte Kaiser» ausser Nehmerqualitäten wenig. Am Ende musste der Arzt den blutig Geschlagenen mit einem Kampfabbruch retten.

Der Zeitpunkt für einen Rücktritt wäre jetzt perfekt. Nicht, dass die Kampfsport-Welt eine weitere öffentliche Demütigung à la Roy Jones Junior erleben muss, der sich nach langer ungeschlagener Zeit nun eins ums andere Mal vorführen lässt.

(tog)