Olympia-Maskottchen

21. Mai 2010 08:57; Akt: 21.05.2010 08:57 Print

Einäugige Aliens bei Olympia 2012

Seit über 40 Jahren prägen Maskottchen die Olympischen Spiele. Diese für London 2012 sehen aber etwas gar futuristisch aus.

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Zum ersten Mal erhielten die Olympischen Winterspiele von Grenoble 1968 ein Maskottchen. «Schuss» hiess der Skifahrer. 1972 bei den Olympischen Sommerspielen in München kam «Waldi» der Dackel zum Zug. «Amik» der Biber war das Maskottchen der Olympischen Sommerspiele 1976 in Montréal. Bei den Winterspielen 1976 in Innsbruck hiess es ganz einfach «Schneemann». «Mischa» der Bär gehörte zu den Sommerspielen 1980 in Moskau. Ein Waschbär Namens «Roni the Raccoon» eroberte die Winterspiele 1980 in Lake Placid. Bei den Sommerspielen 1984 sorgte der Weisskopfadler «Sam the Eagle» für Aufsehen. In Sarajevo 1984 diente Wolf «Vuchko» als Maskottchen. Bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul kamen erstmals zwei Maskottchen zum Zug. Die Namen der beiden Tiger: «Hodori und Hosuni.» 1988 in Calgary wurde die Doppelreihe an den Winterspielen mit den Bären «Hidy und Howdy» fortgesetzt. Bei den Sommerspielen 1992 in Barcelona wars wieder nur noch ein Maskottchen: «Cobi» der Hund. «Magique» hiess der Stern an den Winterspielen in Albertville 1992. Bei den Winterspielen 1994 in Lillehammer hiessen die beiden Maskottchen «Kristin» und «Haakon». Die abstrakte Figur «Izzy» war der Begleiter der Sommerspiele 1996 in Atlanta. Vier Eulen für die Olympischen Winterspiele in Nagano 1998: «Lekki», «Nokki», «Sukki» und «Tsukki». Bei den Sommerspielen 2000 in Sydney hiessen die Maskottchen «Olly», «Syd» und «Millie». «Powder» der Hase, «Coal» der Schwarzbär und «Copper» der Coyote: Drei Maskottchen für die Winterspiele in Salt Lake City 2002. Bei den Sommerspielen 2004 in Athen verkörperten «Athena» und «Phevos» die Maskottchen. An den Winterspielen 2006 in Turin waren eine Schneeflocke und ein Eiswürfel die Stars. «Gliz» und «Neve» traten als Paar auf. Gleich fünf Maskottchen waren es für die Sommerspiele 2008 in Peking: «Beibei», «Huanhuan», «JingJing», «Nini» und «Yingying». Liebling «Quatchi», «Sumi» und «Miga» begleiteten die Winterspiele 2010 in Vancouver. Für die Sommerspiele 2012 in London schlüpft «Wenlock» (l.) in die Maskottchenrolle. «Mandeville» (r.) kommt bei den Paralympics zum Zug.

Fehler gesehen?

«Wenlock» mit den orangen Streifen ist das Maskottchen für die Olympischen Spiele. «Mandeville» mit den blauen Verzierungen jenes für die Paralympics. Beide haben nur ein Auge und sehen nicht gerade «Very British» aus. Die Namen sind aber keine Pseudonyme, sondern haben wirklich eine Bedeutung.

Wenlock ist eine Ortschaft in der englischen Grafschaft Shropshire. Seit 1850 finden dort die «Wenlock Olympian Society Annual Games» statt. Diese Veranstaltung gilt als Vorläufer der modernen Olympischen Spiele. Mandeville ist ein Spital in Aylesbury und dort wurden früher verletzte Soldaten behandelt.

Was denken Sie über die beiden Maskottchen für London 2012? Diskutieren Sie im TalkBack und schauen Sie sich in der Bildstrecke oben alle Maskottchen seit Grenoble 1968 an.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jane am 21.05.2010 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Lustig

    Also ich finde die neuen Mastkottchen lustig :)

  • andy am 21.05.2010 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    da kommen mir die beiden komischen Maskottchen von der letzten EM nur noch halb so bescheuert vor

  • jedis am 21.05.2010 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    who cares? die dinger sieht man ja eh nie.. das teil von vancouver hab ich grad das erste mal gesehn

Die neusten Leser-Kommentare

  • jedis am 21.05.2010 10:40 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    who cares? die dinger sieht man ja eh nie.. das teil von vancouver hab ich grad das erste mal gesehn

  • Jane am 21.05.2010 10:38 Report Diesen Beitrag melden

    Lustig

    Also ich finde die neuen Mastkottchen lustig :)

  • andy am 21.05.2010 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    da kommen mir die beiden komischen Maskottchen von der letzten EM nur noch halb so bescheuert vor

  • andy h. posner am 21.05.2010 09:18 Report Diesen Beitrag melden

    Cool

    Es spricht sicher eher die Handy-Manga-gepraegte Jugend an und im ersten Moment ist man sicher verwirrt, aber endlich mal etwas anderes, das trotzdem Spass macht. Die verchromte animierte Version sieht supercool aus! 10 von 9 Punkten von mir!