Arosa

22. März 2011 22:36; Akt: 22.03.2011 23:03 Print

Eine durchzogene Saison geht zu Ende

von Marcel Allemann - Nach den Skifahrern letzte Woche auf der Lenzerhei- de sind nun von morgen an bis Sonntag in Arosa die Snowboarder am Zug.

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Es gibt zwei markante Unterschiede zum Weltcup-Finale der Skifahrer. Für die Snowboarder spricht das Wetter. Während die Rennen auf der Lenzerheide von Regen, Schnee und Nebel beeinträchtigt waren und gleich vier Wettbewerbe ausfielen, hat Arosa mehr Glück – für die kommenden Tage ist Sonnenschein angesagt. Gegen die Snowboarder spricht die sportliche Ausgangslage. Während Ski-Ass Didier Cuche auf der Lenzerheide zwei Kristallkugeln holte, wird es bei den Schweizer Snowboardern in Arosa keine Disziplinen-Weltcupsiege geben. Immerhin wird Fränzi Mägert-Kohli die Alpin-Wertung auf dem Podest abschliessen. Es wird aber die einzige Ehrenmeldung in der abschliessenden Weltcupbilanz bleiben. Der Saisonhöhepunkt war deshalb die WM in La Molina (Sp), als die Schweizer mit Dreifach-Silber von Ursina Haller (Halfpipe), Iouri Podladtchikov (Halfpipe) und Simon Schoch (Slalom) glänzten. «Wir waren in diesem Winter die beste WM-Delegation von Swiss-Ski», hält deshalb Snowboard-Chef Franco Giovanoli zufrieden fest.

Die durchzogene Bilanz im Weltcup hat ihre Gründe. Zum einen traten die Freestyle-Stars nur selten im Weltcup auf, Priorität hatte die TTR-Tour. Und in der einstigen Paradedisziplin Frauen-Snowboardcross war diese Saison wegen Rücktritten, Wettkampfpausen und Verletzungen ausschliesslich die talentierte Nachwuchsfahrerin Emilie Aubry unterwegs.