Nach Tierquälerei-Urteil

20. Januar 2020 17:03; Akt: 20.01.2020 17:48 Print

Springreiter Estermann verliert Spitzenpferde

Paul Estermann wurde vor zwei Monaten wegen Tierquälerei schuldig gesprochen. Nun haben seine Pferde den Stall gewechselt – und gegen ihn ist eine weitere Anzeige eingegangen.

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Im vergangenen November stand Springreiter Paul Estermann vor Gericht, weil er seine Tiere zu stark mit der Peitsche traktiert haben soll. Er wurde der mehrfachen vorsätzlichen Tierquälerei schuldig gesprochen – legte gegen das Urteil allerdings Berufung ein.

Nun hat er seine Spitzenpferde verloren, wie die «Pferdewoche» schreibt. Der 14-jährige Wallach Lord Pepsi sei rechtzeitig für die Olympischen Spiele an eine brasilianische Besitzergemeinschaft verkauft worden. Auch er soll zu den von Estermann misshandelten Tieren gehören.

Neue Anzeige

Die weiteren Spitzenpferde sind ebenfalls unter einem neuen Reiter zu sehen. Zu ihnen zählen Anaba Haize, Curtis Sitte, Gamin van't Naastveldhof, Illusion III sowie die neunjährige Schweizer Stute Babylone des Erables. Sie alle haben in den Stall des Neuenburgers Bryan Balsiger gewechselt.

Wie der «Blick» berichtet, ist gegen Estermann derweil eine weitere Anzeige eingegangen. Der Spitzenreiter soll auch den Hengst Curtis Sitte misshandelt haben. Die Untersuchung sei noch pendent, bestätigte die Staatsanwaltschaft Luzern.

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(scl)