Sport kompakt

16. November 2018 09:08; Akt: 19.11.2018 07:09 Print

Schweizer NHL-Crack trifft und siegt

Noch ein Rekord für Desplanches +++ Svindal gestürzt und an der Hand operiert +++ Ogier zum sechsten Mal Rallye-Weltmeister +++ Buemi im Regen Zweiter

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Sven Andrighetto ist nach auskurierter Unterkörperverletzung bei Colorado wieder auf dem Weg zu alter Form. Beim 4:3-Auswärtssieg nach Verlängerung in Anaheim steuert der 25-Jährige einen Treffer bei. Zu Beginn des Mitteldrittels glich Andrighetto mit seinem 2. Saisontreffer für Colorado zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. Zum Mann des Spiels avancierte Mikko Rantanen. Der 22-jährige Finne gab in der regulären Spielzeit zwei Vorlagen und war zudem für das entscheidende Tor in der Verlängerung verantwortlich. Mit 32 Punkten (8 Tore/24 Assists) führt Rantanen derzeit die Skorerliste in der NHL an. Jérémy Desplanches stellt auch am vierten Tag der französischen Meisterschaften in Montpellier einen Schweizer Kurzbahn-Rekord auf. Der Europameister über 200 m Lagen schlug auf seiner Paradestrecke in 1:53,51 an. Damit war der Genfer um 0,94 Sekunden schneller als bei seiner eigenen Bestmarke vor knapp einem Jahr. (sda) Im Alter von 40 Jahren hängt Mike Bryan seinen Zwillingsbruder Bob endgültig ab. Nachdem er mit seinem «Aushilfspartner» Jack Sock bereits Wimbledon und das US Open gewonnen hatte, setzte sich der Doppelspezialist auch bei den ATP Finals in London durch. Die beiden Amerikaner besiegten im Final das französische Duo Pierre-Hugues Herbert/Nicolas Mahut in einer dramatischen Partie 5:7, 6:1, 13:11. (sda) Aksel Lund Svindal wird mit einem kleinen Handicap in die neue Saison starten. Der Norweger zog sich bei einem Sturz im Training am letzten Donnerstag in Copper Mountain (USA) einen Bänderriss im Daumen der linken Hand zu. Svindal ist aber zuversichtlich, am nächsten Wochenende in Lake Louise die ersten Speedrennen bestreiten zu können. «Die Verletzung war etwas komplizierter als zunächst gedacht», schrieb der Abfahrts-Olympiasieger unter sein Foto auf Instagram. Inzwischen ist bereits eine Operation erfolgt, die er in Vail vornehmen liess. (sda) Sébastien Buemi verpasste seinen dritten Saisonsieg in der Langstrecken-WM nur knapp. Dem Romand fehlten beim 6-Stunden-Rennen in Schanghai zusammen mit seinen Toyota-Teamkollegen Fernando Alonso und Kazuki Nakajima 1,4 Sekunden zum Sieg. Gewonnen wurde das Rennen, das wegen sintflutartigen Regenfällen mehrmals unterbrochen werden musste, vom Schwesternauto mit Mike Conway, Kamui Kobayashi und Jose Maria Lopez. Der Berner Neel Jani musste sich mit dem Rebellion-Team mit Rang 4 begnügen. (sda) Der Franzose Sébastien Ogier gewinnt zum sechsten Mal in Folge die Rallye-Weltmeisterschaft. Ogier reichte beim Saisonfinale in Australien ein 5. Rang, zumal seine grössten Rivalen Thierry Neuville und Ott Tänak nicht ins Ziel kamen. Der 34 Jahre alte Ogier ist damit auf bestem Weg, Rekordweltmeister Sébastien Loeb einzuholen. Sein Landsmann gewann den WM-Titel zwischen 2004 und 2012 neunmal hintereinander. (sda) Im Moment konzentriert sich Xherdan Shaqiri auf das anstehende Belgien-Spiel mit der Schweizer Nationalmannschaft. In einem Interview mit «Blick» spricht der 27-Jährige aber auch über seine Situation im Club. Über seinen Aufstieg bei Liverpool sagt Shaqiri: «Viele haben nach dem Transfer gespöttelt, dass Liverpool eine Nummer zu gross für mich sei.» In acht Premier-League-Spielen gelangen ihm bisher zwei Tore und zwei Assists. Über Trainer Jürger Klopp sagt er: «Ich verstehe mich überragend mit ihm. Ich mag so offene Menschen.» Klopp beeindrucke ihn sehr, unterstreicht Shaqiri. «Ich will für diesen Mann den Titel holen. Und wenn wir so weitermachen wie im Moment, dann ist alles möglich.» Liverpool belegt nach 12 Runden den zweiten Rang in der Premier League und hat zwei Punkte Rückstand auf Leader Manchester City. Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni haben auch in der 2. Runde der Europameisterschaften in Tallinn einen ungefährdeten Sieg errungen. Sie bezwangen Tschechien 8:5. Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz vom CC Aarau begannen den Match gegen die von Anna Kubeskova angeführten Tschechinnen mit einem gestohlenen Punkt und erarbeiteten sich dank einem Dreierhaus im 3. End eine deutliche Führung. Von dort weg gaben sie die Kontrolle nicht mehr ab. Wie schon beim Auftaktsieg gegen Italien erreichten die Schweizerinnen eine sehr gut Quote von ungefähr 90 Prozent an gelungenen Steinen. Die Schweizer NHL-Söldner Roman Josi, Timo Meier und Nino Niederreiter überzeugen in der Nacht auf Sonntag als Vorlagengeber: Als Schwerarbeiter erwies sich einmal mehr Roman Josi. Der Captain der Nashville Predators erhielt beim 5:3-Heimsieg gegen die Los Angeles Kings über 25 Minuten Eiszeit und damit am zweitmeisten aller Feldspieler. Gegen das schlechteste Team der Liga assistierte Josi zu den Toren zum 1:0 und 3:3. Wie Josi liess sich auch Timo Meier beim 4:0-Heimsieg der San Jose Sharks gegen die St. Louis Blues zwei Assists gutschreiben. Mit nunmehr 12 Toren und 7 Assists ist Meier nach rund einem Viertel der Qualifikation der zweitbeste Skorer seines Teams. Eine ärgerliche Niederlage kassierte Nino Niederreiter mit Minnesota. Die Wild führten im Heimspiel gegen die Buffalo Sabres bis kurz vor Schluss mit 2:1, ehe die Gäste die Partie mit zwei Toren in den letzten sieben Minuten zu ihren Gunsten drehten. Niederreiter bereite im Startdrittel während eines Powerplays mit einem Querpass das 2:0 von Matt Dumba vor. Weniger Erfreuliches gibt es von den anderen Schweizern zu berichten. Die Florida Panthers verloren ohne den überzähligen Denis Malgin bei den New York Rangers 2:4. Ebenfalls nicht eingesetzt wurde Dean Kukan beim 4:1-Heimsieg seiner Columbus Blue bei den Carolina Hurricanes. Und schliesslich fehlte Sven Bärtschi bei der 2:3-Niederlage seiner Vancouver Canucks gegen die Montreal Canadiens erneut verletzt. Die ZSC Lions müssen für längere Zeit auf Stürmer Roman Cervenka (32) verzichten. Der Tscheche leidet unter den Folgen einer Thrombose nach einer Wadenverletzung. Der Zeitpunkt der Rückkehr des Centers ist offen. Cervenka stiess auf diese Saison hin von Fribourg-Gottéron zu den Zürchern und verbuchte bislang in 12 Meisterschaftsspielen 1 Tor und 8 Assists. Die Houston Rockets nehmen nach einem schlechten Saisonstart langsam Fahrt auf. Das 132:112 zuhause gegen Sacramento ist für das NBA-Team des Schweizers Clint Capela bereits der vierte Sieg in Folge. Grossen Anteil am Heimsieg der Rockets hatte mit 23 Punkten und 16 Rebounds auch Capela. Der Genfer Center stand am längsten aller Akteure auf dem Parkett und wies mit plus 24 die beste Plus-Minus-Bilanz aus. Auch punkto Treffsicherheit wusste Capela zu überzeugen: 11 seiner 14 Würfe aus dem Spiel heraus landeten im Korb. Bei den Texanern zeigten auch James Harden mit 34 Punkten und acht Assists wie auch Chris Paul mit 24 Zählern und 9 Vorlagen eine starke Partie. Thabo Sefolosha, der zweite Schweizer in der besten Basketball-Liga der Welt, macht derzeit eine schwierige Phase durch. Anfang Saison aufgrund einer Dopingsperre wegen Marihuana-Konsums gesperrt, war er zuletzt bei den Utah Jazz immer wieder überzählig. So auch in der Nacht auf Sonntag, als sein Team die Boston Celtics 98:86 bezwang. Portugal erreicht als erstes Team in der Nations League das Finalturnier. Der Europameister holt in Mailand gegen Italien ein 0:0 und steht als Sieger der Gruppe 3 fest. Damit ist auch klar, dass das «Final Four» vom 5. bis 9. Juni 2019 in Portugal stattfinden wird. Nur die Verbände der Gruppe 3 hatte sich für die Durchführung des Finalturniers bei der Uefa gemeldet. Die Portugiesen hielten sich in Mailand zurück. Sie spielten defensiv, wurden lange Zeit dominiert, gerieten aber je länger die Partie dauerte, desto weniger in Gefahr, den angestrebten Punkt zu verpassen. Erst in der Schlussphase flog durch Mittelfeldspieler William Carvalho ein erster und einziger gefährlicher Schuss auf das Tor von Italiens Keeper Gianluigi Donnarumma. Italien hätte mit einem Sieg zumindest hoffen können, dank Schützenhilfe der Polen am nächsten Dienstag in Portugal den Gruppensieg doch noch zu realisieren. Tabellenführer Belgien muss am Sonntag zum Abschluss der Gruppenphase der Nations League in Luzern gegen die Schweiz auf Romelu Lukaku verzichten. Lukaku muss wegen einer Oberschenkelverletzung passen. Der Stürmer von Manchester United und Rekordtorschütze der Belgier hatte beim 2:1 im Hinspiel in Brüssel beide Treffer gegen die SFV-Auswahl erzielt. Im Rückspiel fällt die Entscheidung um den Gruppensieg und die Teilnahme am Final Four im Juni. In vier Jahren gibt es keine Weltreiterspiele mehr wie zuletzt in Tryon in den USA, als während zwölf Tagen gleich in acht Pferdesportarten WM-Medaillen vergeben wurden. Viele Exponenten des Pferdesports kritisierten die gebündelten Weltmeisterschaften als überdimensioniert. Allein die Schweiz beispielsweise verfrachtete vergangenen September rund 100 Personen und 26 Pferde nach North Carolina. Das Springreiten hob sich, gemessen an der Bedeutung im Spitzensport, klar von den anderen zwei olympischen Disziplinen Dressur und Concours Complet ab. Für fachkundige «Rösseler» wurde aber in der Endurance, im Reining (Western), im Fahren, im Voltige oder bei der Para-Equestrian Dressage Pferdesport auf höchstem Niveau geboten. Die Weltreiterspiele kamen seit 1990 insgesamt acht Mal zur Austragung. Die Schweizer Eiskunstläuferin Alexia Paganini beendet ihren ersten Grand Prix auf dem 4. Platz. Zwei Tage nach dem 17. Geburtstag verpasst sie in Moskau das Podest lediglich um 3,17 Punkte. Im Januar hatte die in den USA lebende Paganini mit dem 7. EM-Rang angedeutet, über welches Potenzial sie verfügt. Nun gelang ihr auf die neue Saison hin nochmals ein grosser Schritt vorwärts. In Moskau steigerte sie sich mit der persönlichen Bestleistung von 182,50 Punkten im Vergleich zu den Europameisterschaften um 20,88 Punkte. Nach einem fehlerfreien, im 3. Rang beendeten Kurzprogramm zeigte Paganini auch in der Kür kaum Schwächen und stand fünf Dreifach-Sprünge. Die Schweizer Skispringer erreichen im Team-Springen zum Weltcup-Auftakt im polnischen Wisla ihr Hauptziel. Die WM-Teilnahme ist in trockene Tücher gelegt. Mit dem 5. Rang erfüllte die Equipe die Selektionsvorgabe für die Weltmeisterschaften vom kommenden Februar in Seefeld. An den Olympischen Spielen in Pyeongchang vergangenen Februar hatte die Schweiz mangels Leistung noch gefehlt. Das Schweizer Quartett mit Andreas Schuler, Gregor Deschwanden, Simon Ammann und Killian Peier zeigte eine ordentliche Leistung. Keiner stach heraus, aber auch keiner fiel ab. Der Kampf um den Tagessieg spielte sich zwischen Polen und Deutschland ab. Die Gastgeber mit Piotr Zyla, Jakub Wolny, Dawid Kubacki und Kamil Stoch liessen das aufsässige Deutschland nie vorbeiziehen und siegten mit 11,1 Punkten Vorsprung. Die Schweizer Curlerinnen um Skip Silvana Tirinzoni beginnen die Europameisterschaften in Tallinn mit einem ungefährdeten Sieg. Sie bezwingen Aussenseiter Italien 8:3. Mit einem Viererhaus im 2. End übernahmen Melanie Barbezat, Esther Neuenschwander, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz vom CC Aarau früh das Kommando. In der Folge bauten sie den Vorsprung leicht aus, sodass die Italienerinnen nach neun Ends aufgaben. Den Schweizerinnen glückte der sehr hohe Durchschnitt von 92 Prozent an gelungenen Steinen, obwohl sich Alina Pätz auf der vierten Position mit 76 Prozent begnügen musste. Für ihr zweites von neun Spielen der Round Robin treten die Schweizerinnen am Sonntagmorgen gegen die Tschechinnen (Anne Kubeskova) an. Tom Lüthi gelang zum Abschluss seiner MotoGP-Karriere eines der besseren Qualifyings. Der Honda-Fahrer sicherte sich in Valencia Startplatz 17. Das Qualifying zum 18. und letzten Grand Prix des Jahres ging bei trockenen Bedingungen über die Bühne. Tom Lüthi war dabei im ersten Qualifikationsteil langsamer als sein Teamkollege Franco Morbidelli (Startposition 15) und als der italienische Altmeister Valentino Rossi (16). Die Pole-Position ging an den Spanier Maverick Viñales. Fürs Rennen am Sonntag (Start 14 Uhr) ist Regen angesagt. Pius Schwizer reitet am Fünfsterne-Turnier in Stuttgart von Sieg zu Sieg. Nachdem der Solothurner am Donnerstag bereits das Jagdspringen gewonnen und am frühen Freitagabend mit dem Sieg im Zeitspringen nachgedoppelt hatte, stand er wenige Stunden später auch am prestigeträchtigen «German Master» zuoberst auf dem Podest. Im Sattel von Living The Dream war Schwizer im Stechen, das auch der vierfache Olympia-Goldmedaillengewinner Ludger Beerbaum erreicht hatte, ohne Abwurf der Schnellste. Als Belohnung gab es für Schwizer ein Siegerauto im Wert von 65'000 Franken. Zum Auftakt der Curling-EM in Tallinn beziehen die Schweizer um Skip Peter De Cruz gegen die Favoriten aus Schweden eine knappe Niederlage. Nach einer 5:2-Führung verlieren sie knapp 6:7. Die Schweden sind das erfolgreichste Team der Welt, sie sind amtierender Weltmeister, Olympia-Zweiter und Europameister. Dennoch waren die Curler des CC Genf ein ebenbürtiger Gegner. Valentin Tanner, Peter De Cruz, Sven Michel und Benoît Schwarz beherrschten die Partie vom 2. bis zum 6. End, danach kam die Wende zugunsten der Skandinavier. In der zweiten Partie trifft die Schweiz am Samstagabend auf das schwächer einzustufende Italien mit dem schweizerisch-italienischen Doppelbürger Joël Retornaz als Skip. Die Utah Jazz erleben zwei Tage nach der höchsten Niederlage ihrer Geschichte erneut keinen erfreulichen Abend. Das NBA-Team mit dem Schweizer Thabo Sefolosha verliert in Philadelphia 107:113. Für Utah war es im 15. Saisonspiel die achte Niederlage. Sefolosha kam zum vierten Mal zum Einsatz. Der Defensivspezialist aus dem Waadtland stand rund elf Minuten auf dem Parkett und überzeugte mit sechs Defensiv-Rebounds. Eine grandiose Leistung bot Kyrie Irving im Topspiel der Eastern Conference zwischen den Boston Celtics und den Toronto Raptors. Mit einer persönlichen Saisonbestleistung von 43 Punkten führte Irving die Celtics gegen den Leader praktisch im Alleingang zum Sieg. Boston setzte sich in einer spannenden und hochstehenden Partie mit 123:116 nach Verlängerung durch. Gleich fünf von sechs NHL-Partien wurden erst in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen entschieden. Einzig im Spiel zwischen den Vegas Golden Knights und den St. Louis Blues (1:4) stand der Sieger bereits nach der regulären Spielzeit fest. Auch die Begegnung zwischen Colorado Avalanche und Stanley-Cup-Sieger Washington Capitals musste in die Verlängerung. In der Overtime dauerte es dann nur 22 Sekunden, ehe Nicklas Bäckström die Partie im Powerplay zugunsten der Capitals entschied. Der Zürcher Sven Andrighetto gab bei Colorado sein Comeback, nachdem er wegen einer Unterkörperverletzung sechs Partien verpasst hatte. Der 25-jährige Stürmer kam in der vierten Sturmlinie zum Einsatz, stand 10:27 Minuten auf dem Eis und beendete die Partie mit einer ausgeglichenen Bilanz. Bei den Washington Capitals nicht zum Einsatz kam Jonas Siegenthaler. Der Zürcher Verteidiger wurde nach zwei NHL-Einsätzen zum Farmteam Hershey Bears in die AHL zurückgeschickt. 80 Züge lang dauerte die Marathon-Partie an der Schach-Weltmeisterschaft in London. Danach nahm der norwegische Titelverteidiger Magnus Carlsen das Remis-Angebot seines amerikanischen Herausforderers Fabiano Caruana an. Die beiden trennten sich in der sechsten Partie zum sechsten Mal unentschieden. Nach einer ruhigen Eröffnung und einem ausgeglichenen Verlauf zu Beginn der Partie übernahm Caruana im Endspiel immer mehr die Initiative. Carlsen sah sich nach der Zeitkontrolle genötigt, eine Figur für drei Bauern zu opfern. Unklar ist, ob Caruana danach einen Gewinn verpasste. Doch der 27-jährige Weltmeister rettete dank einer Festung das Remis. Das Duell zwischen dem Norweger und dem Amerikaner steht nach sechs Partien 3:3. Die WM ist auf zwölf Partien angesetzt. Wer zuerst 6,5 Punkte erreicht, krönt sich zum Weltmeister. Bei Gleichstand erfolgt ein Tiebreak. Die nächste Partie findet am Sonntag statt. Novak Djokovic gewann auch sein letztes Gruppenspiel gegen Marin Cilic und schloss die Vorrunde der ATP Finals in London als einziger Spieler ohne Niederlage ab. Djokovic schlug hervorragend auf, verlor bei eigenem Service nur gerade fünf Punkte und wehrte im Tiebreak des ersten Satzes einen Satzball. Am Ende gewann er aber ohne übermässig viel Energie zu verbrauchen in in 95 Minuten 7:6 (9:7), 6:2. Sachen gibts, die gibts gar nicht. Im englischen FA Cup muss das städtische Frauenderby zwischen Cambridge City und Cambridge United wiederholt werden. Der Platz war zu klein. United machte den Schiedsrichter und den Heimclub vor dem Anpfiff auf die Missstände aufmerksam. «Das Feld war 94 Meter lang und 58,7 Meter breit. Das ist fast 14 Prozent unter der Mindestanforderung.» Gespielt wurde trotzdem. United verlor die Partie 1:2 und legte Protest ein. Dieser wurde vom Verband gutgeheissen, da ein Spielfeld die Masse von 64 x 100 Meter haben muss. Das Wiederholungsspiel findet am Sonntag statt. United geniesst dann Heimvorteil, da der Platz die nötige Länge und Breite hat. Der FC Luzern droht das Heimrecht im Cup-Viertelfinal gegen die Young Boys zu verlieren. Wegen der gleichzeitig in Luzern stattfindenden Fasnacht erteilten die Behörden dem FCL für die am 27./28. Februar vorgesehene Partie keine Bewilligung. Im Fall, dass YB im Europacup verbleibt, findet das Cupspiel am Mittwoch, 27. Februar, um 20.30 Uhr im Stade de Suisse in Bern statt. Scheidet der Schweizer Meister hingegen aus dem Europacup aus, behält Luzern das Heimrecht. Das Spiel würde eine Woche später als ursprünglich geplant am Mittwoch, 6. März, stattfinden. Wegen der Champions-League-Achtelfinals würde der Anpfiff allerdings bereits um 18.00 Uhr erfolgen. CEO Florian Kohler wird Swiss Ice Hockey per Ende der laufenden Saison verlassen. Er hatte die operative Leitung beim Verband 2013 übernommen. «Es ist ein guter Zeitpunkt dafür: Ich darf die Operative einer gut funktionierenden Sportorganisation übergeben», so Kohler in einer schriftlichen Stellungnahme. Wie seine berufliche Zukunft aussehen soll, liess er vorerst offen. Während Kohlers Amtszeit gewann die A-Nationalmannschaft 2013 in Stockholm und dieses Frühjahr in Kopenhagen jeweils die WM-Silbermedaille. Dazwischen fallen Olympia-Bronze der Frauen an den Winterspielen in Sotschi 2014 und ein weiterer 3. Rang des U18-Nationalteams der Frauen an den Youth Olympic Games 2016 in Lillehammer in seine Amtszeit. Nach sieben Jahren beim EV Zug strebt Reto Suri nach der laufenden Saison eine Luftveränderung an. Gemäss den Zentralschweizern wird der 29-jährige Stürmer den National-League-Klub im nächsten Frühling verlassen. Ein Transfer zum HC Lugano steht unmittelbar bevor. «Wir haben ihm eine gute Offerte gemacht und hätten den Vertrag gerne verlängert. Wir haben alles getan, um Reto in Zug zu behalten», bestätigte Zugs Sportchef Reto Kläy. Die Zuger Argumente waren für Suri offenbar zu wenig. So dürfte der 87-fache Schweizer Nationalspieler in der nächsten Saison wohl im Dress des HC Lugano auflaufen. Bereits im Mai lag Suri eine Vertragsofferte der Tessiner vor, die er gerne unterschrieben hätte. Doch der EVZ verweigerte ihm die Freigabe. Da sein Vertrag zum Ende der Saison 2018/19 ausläuft, hat Lugano die Verhandlungen mit Suri nun wieder aufgenommen. Gemäss Sportchef Roland Habisreutinger ist aber noch nichts unterschrieben. «Wir sind noch in Verhandlungen. Es fehlen noch die letzten Details», bestätigte er gegenüber dem Tessiner Fernsehen RSI. Mit Suri verliert der EV Zug eine Leader- und Identifikationsfigur. Der im Nachwuchs des EHC Kloten ausgebildete Zürcher wechselte auf die Saison 2012/13 von den Rapperswil-Jona Lakers in die Zentralschweiz. Für den EVZ sammelte der WM-Silbermedaillengewinner von 2013 bisher in der Liga in 319 Spielen 225 Skorerpunkte. Fabrice Herzog wechselt auf die kommende Saison von den ZSC Lions zum HC Davos. Der 23-jährige Schweizer Internationale unterzeichnet bei den Bündnern einen Zweijahresvertrag. Herzog spielte seit 2015 für die ZSC Lions und gewann mit den Zürchern in der letzten Saison den Meistertitel. In seinen bislang 210 NLA-Spielen für Zug und die Lions sammelte der polyvalente Flügel 90 Skorerpunkte (43 Tore). 2013 wurde er in der fünften Runde von den Toronto Maple Leafs gedraftet. Nach 13 Jahren macht die Tour de Suisse im kommenden Sommer wieder Halt in Einsiedeln. Wie die Veranstalter mitteilten, wird die 5. Etappe mit Start in Münchenstein am 19. Juni auf dem Klosterplatz der Schwyzer Gemeinde entschieden. Tags darauf zieht der Tross von Einsiedeln Richtung Ostschweiz weiter. Sieben Monate vor dem Start zur 83. Tour de Suisse stehen damit alle Etappenorte fest. Der Auftakt erfolgt am 15. Juni in Langnau. Vom Emmental aus geht es via Freiburg und Baselland durch den Kanton Schwyz in die Ostschweiz und schliesslich über Graubünden und das Tessin ins Wallis zum letzten Zielort in Goms. Nino Niederreiter erzielt in der NHL beim 6:2-Sieg der Minnesota Wild gegen die Vancouver Canucks seinen zweiten Saisontreffer. Die Nashville Predators verlieren zum dritten Mal in Folge. Sieben Tage nach seiner Torpremiere in dieser Saison lenkte Niederreiter zu Beginn des Mittelabschnitts im Powerplay ein Zuspiel von Mikko Koivu zum 3:0 ab. Dank dem elften Sieg aus den letzten 14 Spielen rückte Minnesota in der Western Conference bis auf einen Punkt zu Leader Nashville auf. Die Franchise von Roman Josi, Kevin Fiala und Yannick Weber bezog beim 1:2 bei den Arizona Coyotes die dritte Niederlage in Folge. In seinem 500. NHL-Spiel der Regular Season verbuchte Josi beim Anschlusstreffer im Schlussdrittel seinen siebten Saison-Assist. Timo Meier stockte sein Punktekonto derweil weiter auf. Der Stürmer der San Jose Sharks verbuchte bei der 3:5-Niederlage seines Teams gegen die Toronto Maple Leafs seinen 19. Skorerpunkt im 20. Spiel. Der Appenzeller leitete Ende des ersten Drittels den zwischenzeitlichen 3:2-Führungstreffer der Sharks ein. Lugano beschenkte den ehemaligen Präsidenten Geo Mantegazza zum 90. Geburtstag mit einem Sieg. Die Bianconeri, die zu Ehren ihres Mantegazzas ein grünes Trikot trugen, bezwangen das auswärts weiterhin punktelose Genève-Servette 5:2. Nach einem Fehlstart wendeten die Luganesi die Partie mit einem Doppelschlag. Raffaele Sannitz und Mauro Jörg waren in der 9. Minute innerhalb von 35 Sekunden erfolgreich. Sannitz traf wie auch Romain Loeffel beim 3:1 (32., im Bild feiert Linus Klasen) in Überzahl. Das ist umso erwähnenswerter, als die Bianconeri in den ersten 17 Meisterschaftsspielen in dieser Saison bloss vier Powerplay-Treffer erzielt hatten. Das 4:2 von Julian Walker (59.) war ein Schuss ins leere Gehäuse, das 5:2 von Klasen drei Sekunden vor dem Ende ein technisches Tor. Während Lugano im zehnten Heimspiel der Saison den achten Sieg feierte, wartet Servette weiterhin auf den ersten Auswärtspunkt in der laufenden Meisterschaft. Nach dem 1:2 liessen die Genfer eine fünfminütige Überzahlsituation ungenutzt verstreichen. Ausserdem verloren sie bei der üblen Aktion von Sébastien Reuille in der 19. Minute ihren schwedischen Topskorer Henrik Tömmernes. Wacker Thun hält in der Champions League einmal mehr gut mit, dennoch setzt es im 8. Gruppenspiel die 7. Niederlage ab. Das Team von Trainer Martin Rubin unterliegt Wisla Plock 23:25. Das Hinspiel gegen die polnische Equipe hatten die Thuner deutlich 24:34 verloren. Es war das einzige Mal, dass sie in dieser Saison in der Königsklasse chancenlos blieben. Diesmal forderten sie dem Leader der Gruppe D alles ab, dennoch reichte es wieder nicht zum ersten Sieg in diesem Wettbewerb. Nach dem 22:21 (54.) trafen die Berner Oberländer nur noch einmal - drei Sekunden vor dem Ende zum 23:25. Somit haben die Thuner weiterhin bloss einen Punkt auf dem Konto. Die nächste Chance auf den ersten Sieg bietet sich ihnen am 25. November in Elverum. Das Hinspiel gegen die Norweger ging 29:30 verloren - es war eine von drei Niederlagen mit einem Tor Unterschied.

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(sda/red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Luigi T am 20.10.2018 12:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Machs gut Tom!

    Er lag zu oft am Boden. Wollte wohl, aber nun sitzt ihm die Angst im Nacken. Da (...) wo die Jungen, respektlosen Wilden sich bekämpfen, am totalen Limit, wird er zurückstecken. Schade um den wirklich sympathischen Sportler, aber diese Geschichte dürfte gelaufen sein. Und trotzdem, hämische Kommentare hat ER ganz sicher nicht verdient. Vor Allem von der FrustItalofront, welche mit ihrem VR46 schon so sehr leiden müssen.

  • Outefan am 25.10.2018 06:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    EHCK - EHCO

    War gestern zum ersten mal in Kloten. Eingangskontrollen sehr freundlich, Catering top und die Stimmung friedlich. Danke an den EHCK, Komme gerne wieder :) Gruss aus Olten

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  • Dodo am 26.10.2018 11:29 Report Diesen Beitrag melden

    IST DAS Noch WICHTIG ?

    Soll er jetzt noch alles riskieren? Das er wieder die ganze Vorbereitung auf dem neuen Motorrad in der nächsten Saison in den Sand setzt ??????

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Die neusten Leser-Kommentare

  • ausradierter 1. Ligist am 16.11.2018 18:05 Report Diesen Beitrag melden

    es stinkt gewaltig bei SIHF

    Gegen Aussen mit Geschenkli (war vorher bei TV) bluffen und gegen Innen viel zerstört. Nun kann man ja einen zum Aufräumen suchen. Als Geschenkli noch VRP WM...

  • Benj Kaufmann am 16.11.2018 11:42 Report Diesen Beitrag melden

    HCD am Shoppen...

    Armer HCD kann sich nur Spieler des Formats Herzog leisten... Gruss aus Ambri/Langnau

    • C.R.H. am 16.11.2018 12:16 Report Diesen Beitrag melden

      Zum lachen

      Lachhaft, gerade ihr sollte sehr kleinlaut sein. Sobald es in die Playoff geht ist Schicht im Schacht!! So nebenbei, warum könnt ihr euch dann nur das leisten was ihr im Kader habt? Glaubt ihr wirklich das die Spieler nach einer guten Saison bei euch bleiben....die "Grossen" werden bald ihre Bankkontis öffnen und dann seit ihr wieder da wo ihr hingehört!

    • Käru Bühlmann am 16.11.2018 12:45 Report Diesen Beitrag melden

      Sparen/unerfahrenes junges Team

      ......ja,ja man muss sparen- wers glaubt!HCD war mal sympatisch, das ständige geleiet nervt: Corvi, Ambühl, Wiesers sind ja so unerfahren und billig

    • Allschwiler am 17.11.2018 18:59 Report Diesen Beitrag melden

      HC DAVOS

      Endlich mal eine relativ unerfahrene Truppe im Eishockey. Auch klar werden die nicht gleich Meister.

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  • Smaily am 16.11.2018 10:03 Report Diesen Beitrag melden

    Abwarten

    Kann mir nicht vorstellen das fabrice nächstes Jahr Liga B spielen wird

  • BM Fan am 15.11.2018 17:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das sage ich als BM Fan......

    Fehlentscheid, mann kann den Bambi Robben alleine verleihen....Ribéry hat so oder so kein Bambipreis verdient....so ein hinterlistiger unfähren spieler wie Ribéry gibt es keinen mehr in der Bundesliga.

  • Paul am 15.11.2018 17:14 Report Diesen Beitrag melden

    Ribery

    Einer der Gründe, weshalb die Bayern nichts mehr taugen, Ribery, Müller & Co. sind längst über ihrem Zenit, es wird festgehalten an ausgebrannten Leuten - nicht grundlos ist Ribery nicht mehr in der Französischen Nationalmannschaft dabei. Deschamps weiss schon warum.