Tour de France

27. Juli 2019 15:54; Akt: 27.07.2019 17:33 Print

Egan Bernal steht vor seinem grössten Triumph

Auf verkürzter Strecke lässt der Kolumbianer auf der vorletzten Etappe nichts mehr anbrennen.

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Ein Schlückchen auf den Sieg: Gesamtleader Egan Bernal gönnte sich den obligaten Schluck Champagner auf dem letzten Teilstück der Frankreich-Rundfahrt. Der Kolumbianer krönte sich in Paris zum ersten kolumbianischen Tour-de-France-Sieger. Zudem ist er der jüngste Gesamtsieger in der Nachkriegszeit. Peter Sagan holte sich zum siebten Mal dass grüne Trikot des besten Sprinters – das ist Rekord. Die Bergpreiswertung entschied der Franzose Romain Bardet für sich. Das Team Movistar war die schnellste Equipe der Frankreich-Rundfahrt 2019. Bester Schweizer wurde der Schweizer Strassen-Meister Sébastien Reichenbach als Siebzehnter. Mathias Frank wurde 48., Michael Schär 70. und Stefan Küng 96. 155 Fahrer erreichten nach drei Wochen Paris. Auf der vorletzten Etappe der diesjährigen Tour trug der 22-jährige Egan Bernal das erste Mal in seiner Karriere das gelbe Trikot. Der Kolumbianer hatte tags zuvor in den Alpen mit seiner Attacke das Leadertrikot dem Franzosen Julian Alaphilippe entrissen. Auf der wegen Wetterkapriolen verkürzten Etappe hatte Bernal keine Schwierigkeiten, das «maillot jaune» zu verteidigen. Sein Teamkollege und Co-Leader bei Ineos, Geraint Thomas (r.), stellte am vorletzten Tag seine Kräfte in den Dienst des Leaders. Am Ende gratulierte der Vorjahressieger dem neuen Champion, der traditionell auf der letzten Etappe in Paris nicht mehr angegriffen wird. Vor dem letzten Anstieg musste die Etappe wegen eines Hagelsturms abgebrochen werden. Die Strecke war nicht befahrbar. Gewertet wurden die Zeiten auf dem letzten gefahren Pass des Tages, dem Col de L'Irsan. Dort war der Kolumbianer Egan Bernal als erster Fahrer aufgetaucht. Durch seinen grossen Vorsprung konnte er gar die Gesamtführung übernehmen. Es war ein schwarzer Tag für Frankreich. Der bisherige Leader Julian Alaphilippe verlor rund zwei Minuten auf Bernal und musste das Gelbe Trikot abgeben. Für Thibaut Pinot kam es noch schlimmer. Er musste nach einem Muskelfasserriss unter Tränen aufgeben. Er galt als heisser Anwärter auf den Gesamtsieg, hatte er doch in den Pyrenäen noch dominiert. Der Kolumbianer Nairo Quintana kommt solo auf dem legendären Col du Galibier an. Er wird für seinen Angriff belohnt und entscheidet die Königsetappe der diesjährigen Tour mit 1:35 Minuten Vorsprung auf den Franzosen Romain Bardet für sich. Julian Alaphilippe kämpft sich im gelben Leadertrikot hinter Geraint Thomas auf den 2642 Meter hohen Galibier. Der Franzose behält die Gesamtführung und kann auch die nächste Alpen-Etappe im Maillot Jaune in Angriff nehmen. Der Deutsche Emanuel Buchmann (r.) kommt neben Steven Kruijswijk (l.) mit weiteren Favoriten ins Ziel und darf weiterhin vom Podium an der Tour träumen. Matteo Trentin aus Italien feiert einen Solosieg. Das Feld mit den Gesamtklassements-Favoriten kommt mit 20 Minuten Rückstand im Ziel an. Der Franzose Julian Alaphilippe verteidigt das gelbe Trikot und trägt es am 25. Juli bei der 18. Etappe schon den 14. Tag. Bei Temperaturen um 36 Grad Celsius kühlt Titelverteidiger Geraint Thomas den Nacken mit Wasser. Der Australier Caleb Ewan feiert seinen zweiten Sprint-Etappensieg. Frankreichs Julian Alaphilippe verteidigt das gelbe Trikot ohne Probleme. Für den dänischen Mitfavoriten Jakob Fuglsang ist die Tour nach einem Sturz zu Ende. Gesamtleader Julian Alaphilippe ist auch am Ruhetag ein gefragter Mann. Thibaut Pinot fährt im Favoritenfeld einen Angriff nach dem andern und wird mit Rang 2 belohnt. Triumphiert nach der ersten Pyrenäen-Etappe auch in der letzten am Sonntag: der Brite Simon Yates. Leader Alaphilippe leidet, verliert an Boden – aber bleibt im Kampf ums Maillot jaune vor Thomas (1:35 zurück), Kruijswijk (1:47) und Pinot (1:50). Der Franzose Thibaut Pinot feiert am Col du Tourmalet einen prestigeträchtigen Sieg. Auch Julian Alaphilippe lässt die Franzosen weiterhin jubeln. Er verteidigt auf der ersten Pyrenäen-Etappe sein Leadertrikot. Der Leader überrascht im Kampf gegen die Uhr: Julian Alaphilippe gewinnt das Zeitfahren und baut seinen Vorsprung im Gesamtklassement aus. Tour-Titelverteidiger Geraint Thomas musste sich mit Rang 2 begnügen. Im Gesamtklassement liegt der Brite nun 1:26 Minuten hinter dem Franzosen. Simon Yates jubelt über seinen Etappensieg bei der ersten Pyrenäen-Etappe. Der Brite bildete mit dem Spanier Pello Bilbao (l.) und Gregor Mühlberger aus Österreich ein Spitzentrio. Der Schweizer Mathias Frank fuhr in einer Verfolgergruppe und belegte den 14. Rang. Rohan Dennis stieg während der Etappe in der Verpflegungszone aus dem Rennen aus. Über die Gründe war zuerst nichts bekannt. Der Australier Caleb Ewan gewinnt den Spurt hauchdünn vor dem Holländer Dylan Groenewegen und feiert seinen ersten Etappensieg an der Tour de France. Der französische Gesamtleader Julian Alaphilippe verteidigt das Maillot jaune ohne Probleme. Gesamtleader Julian Alaphilippe stellt sich am ersten von zwei Ruhetagen den Medien. Trotz Ruhetag steht für das Team des Führenden eine Trainingsausfahrt auf dem Programm. Der Belgier Wout van Aert holt sich seinen ersten Etappensieg im Sprint vor dem Italiener Elia Viviani und Caleb Ewan aus Australien. Eine Windkantenattacke gegen Ende der Etappe wirbelte das Gesamtklassement durcheinander. Mitfavoriten verloren den Anschluss. Unter ihnen auch der Franzose Thibaut Pinot. Michael Schär (vorne) war lange Teil einer sechsköpfigen Ausreissergruppe, die erst rund 25 Kilometer vor dem Ziel vom Feld gestellt wurde. Als erster Südafrikaner seit Robert Hunter im Jahr 2007 gewinnt Daryl Impey in Brioude den Sprint einer Dreiergruppe. Auf der leicht ansteigenden Zielgeraden liess Impey den Belgier Tiesj Benoot stehen. Dritter wird der Slowene Jan Tratnik. Aus einer grossen Ausreissergruppe versuchen es einige Fahrer solo, unter ihnen auch der Österreicher Lukas Pöstlberger. Doch Impey ist an diesem Tag der stärkste Fahrer. In einer ereignisreichen Etappe sichert sich der Belgier Thomas De Gendt von Lotto-Soudal in einer Zeit von rund 5h den Tagessieg. Er gehörte einer vierköpfigen Ausreissergruppe an, bestehend aus De Gendt (Be), De Marchi (It), Terpstra (Niederlande) und King (USA), die das Rennen prägte. 67 Kilometer vor dem Ziel wurde aus der Gruppe ein Duo. 14 Kilometer vor der Zieleinfahrt griff De Gendt an und liess De Marchi stehen. Im Gesamtklassement eroberte der Franzose Julian Alaphilippe (l.) das gelbe Trikot zurück. Er wurde hinter seinem Landsmann Thibaut Pinot (r.) dritter. Pinot wiederum konnte sich 19 Sekunden von Titelverteidiger und Tourfavorit Geraint Thomas absetzten, der 15 Kilometer vor dem Ziel einen Sturz unbeschadet überstand. Der Niederländer Dylan Groenewegen (3. v. r.) gewinnt die längste Etappe der diesjährigen Tour de France. In der Massenankunft setzt sich der Fahrer des Team Jumbo im Sprint durch. Auch aufgrund des starken Gegenwindes verlief die 7. Etappe weitgehend ereignislos. Kurz nach Start hatte sich mit Yoann Offredo und Stéphane Rossetto ein französisches Aussreisserduo abgesetzt, dass jedoch 12 km vor dem Ziel vom Feld eingeholt werden konnte. Im Gesamtklassement kam es zu keinen Veränderungen. Es führt immer noch der Italiener Giulio Ciccone sechs Sekunden vor dem Einheimischen Julian Alaphilippe. Der Belgier Dylan Teuns ist auf der ersten Bergetappe in den Vogesen nicht zu schlagen. Für den bisherigen Gesamtleader Julian Alaphilippe endet der Tag bitter. Der Franzose bewältigt die happige Schlussrampe mit bis zu 24 Prozent Steigung überraschend gut, dennoch muss er das Gelbe Trikot abgeben. Neuer Führender ist Giulio Ciccone. Der Italiener wird Etappenzweiter, elf Sekunden hinter Teuns. Die Enttäuschung über den verpassten Tagessieg weicht schnell der Freude über das Maillot jaune. Titelverteidiger Geraint Thomas beendet die Etappe auf Platz 4 und beseitigt damit die Zweifel an seiner Form. Peter Sagan setzt sich im Sprint durch. Es ist sein zwölfter Etappensieg an der Tour de France – sein erster in diesem Jahr. Der Franzose Julian Alaphilippe behauptete erneut das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. Gleich nach dem Start versucht der Schweizer Michael Schär (m.) sein Glück mit dem Belgier Frederik Backaert und dem Franzosen Yoann Offredo. 28 km vor dem Ziel werden die Ausreisser vom Feld geschluckt. Schär fährt noch 12 km auf eigene Faust, muss sich dann aber auch geschlagen geben. Etappensieger wird Elia Viviani. Der Italiener schlägt im Spurt Alexander Kristoff aus Norwegen und den Australier Caleb Ewan. Der Franzose Julian Alaphilippe verteidigt das gelbe Leadertrikot ohne Probleme. Frankreichs Hoffnung Julian Alaphilippe nutzt seine Chance und gewinnt die erste hügelige Etappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt solo. Dank der Bonussekunden übernimmt der 27-Jährige auch die Gesamtführung. Alaphilippe führt in der Gesamtwertung nun 20 Sekunden vor dem Belgier Wout van Aert vom Team Jumbo-Visma. Strassen-Meister Sébastien Reichenbach vom Team Groupama FDJ belegte als bester Schweizer mit 45 Sekunden Rückstand Rang 55. Das Team von Gesamtleader Mike Teunissen, Jumbo-Visma, gewinnt das Mannschaftszeitfahren. Mike Teunissen verteidigt damit das Maillot jaune. Das französische Team Groupama-FDJ mit dem Schweizer Zeitfahrmeister Stefan Küng (l.) verlor 32 Sekunden auf die Sieger. Mike Teunissen (2.v.r.) gewinnt den Spurt hauchdünn vor Peter Sagan (2.v.l.) Als Lohn für Teunissen gibt es das gelbe Leadertrikot. Die belgische Rad-Legende Eddy Merckx darf beim Start in Brüssel natürlich nicht fehlen. Der dänische Mitfavorit Jakob Fuglsang stürzte während der Auftaktetappe und fährt mit blutendem Gesicht ins Ziel. Stefan Küng ist einer von vier Schweizern bei der diesjährigen Tour de France. Der frischgebackene Schweizer Meister Sébastien Reichenbach fährt im gleichen Team wie Küng bei Groupama-FDJ. Mathias Frank ist für AG2R unterwegs. Michael Schär fährt beim polnischen CCC-Team.

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Der Kolumbianer Egan Bernal steht vor seinem ersten Gesamtsieg bei der Tour de France. Nach 20 von 21 Etappen der Frankreich-Rundfahrt trägt der 22 Jahre alte Rad-Profi vom Team Ineos das Gelbe Trikot des Gesamtführenden. Auf der Schlussetappe nach Paris an diesem Sonntag wird der Spitzenreiter traditionell nicht mehr angegriffen. Bernal wäre der erste Kolumbianer, der das bedeutendste Radrennen der Welt gewinnt und der jüngster Fahrer seit dem 2. Weltkrieg, der die Tour für sich entscheiden kann.

Neben Ineos-Fahrer Bernal, der im Zielbereich direkt von mehreren hundert Kolumbianern empfangen wurde, werden der walisische Vorjahressieger Geraint Thomas sowie Steven Kruijswijk aus den Niederlanden das Podium komplettieren. Die Etappe beim stark verkürzten Bergsprint-XXL von Albertville nach Val Thorens sicherte sich am Samstag der Italiener Vincenzo Nibali, der eine Ausreissattacke vor den beiden Spaniern Alejandro Valverde und Mikel Landa ins Ziel brachte.

Kein Taktieren

Einen Tag nach starken Regen- und Hagelschauern sowie einer Schlammlawine auf der Abfahrt vom Col de l'Iseran hatte das Wetter die Alpen-Kletterei auch am Samstag fest im Griff. Im Zielort Val Thorens, der höchstgelegenen Skistation Europas, fing es um 12 Uhr an, in Strömen zu regnen, was sich in den Stunden danach auch nicht änderte. Erst nach dem Etappenstart um 14.30 Uhr wurde es besser, die Fahrer kamen trocken ins Ziel.

Schon am Vorabend hatten die Veranstalter mitgeteilt, dass die Etappe von 130 auf 60 Kilometer verkürzt wird. Start und Zielort blieben zwar gleich, der Cormet de Roselend erwies sich nach Erdrutschen am Freitagabend aber als unbefahrbar.

Taktiererei gab es bei der letzten Chance vor Paris so noch weniger, schliesslich machte der 33,4 Kilometer lange Anstieg mehr als die Hälfte der kompletten Distanz bei der 20. Etappe aus. Jumbo-Visma machte schon zu Beginn Tempo für Kruijswijk, das zahlte sich gegen die starke Ineos-Equipe allerdings nicht aus.

Alaphilippe fällt vom Podest

Die französischen Träume vom ersten Tour-Sieg seit Bernard Hinault 1985 platzten hingegen in den Alpen. Nach dem verletzungsbedingten Ausstieg von Thibaut Pinot (Muskelfaserriss) konnte auch Julian Alaphilippe als Liebling der Grande Nation im Finale nichts mehr zusetzen. In der Höchstleistungskletterei verspielte der 27-Jährige nach 14 Tagen im Gelben Trikot auch noch das Gesamtpodest in Paris, auf dem nun Bernal, Vorjahressieger Thomas und Kruijswijk stehen werden. Alaphilippe beendet die Tour auf Rang fünf.

106. Tour de France. 20. Etappe, Albertville - Val Thorens (59,5 km): 1. Vincenzo Nibali (ITA) 1:51:53. 2. Alejandro Valverde (ESP) 0:10 zurück. 3. Mikel Landa (ESP) 0:14. 4. Egan Bernal (COL) 0:17. 5. Geraint Thomas (GBR), gleiche Zeit. 6. Rigoberto Uran (COL) 0:23. 7. Emanuel Buchmann (GER), gleiche Zeit. 8. Steven Kruijswijk (NED) 0:25. 9. Wout Poels (NED) 0:30. 10. Nairo Quintana (COL), gleiche Zeit. 11. Warren Barguil (FRA) 0:46. – Ferner: 24. Sébastien Reichenbach 3:13. 26. Julian Alaphilippe (FRA) 3:17. 27. Romain Bardet (FRA) 3:45. 38. Richie Porte (AUS) 5:54. 69. Michael Schär 10:45. 72. Mathias Frank 11:10. 73. Stefan Küng 11:14

Gesamtklassement: 1. Bernal 79:52:52. 2. Thomas 1:11. 3. Kruijswijk 1:31. 4. Buchmann 1:56. 5. Alaphilippe 3:45. 6. Landa 4:23. 7. Uran 5:15. 8. Quintana 5:30. 9. Valverde 6:12. 10. Barguil 7:32. 11. Porte 12:05. – Ferner: 15. Bardet 29:54. 17. Reichenbach 43:41. 39. Nibali 1:36:21. 48. Frank 1:52:15. 71. Schär 2:19:25. 98. Küng 3:02:38.

Radsport

(erh/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marco Sterchi am 27.07.2019 18:32 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Respekt

    Ich finde es tragisch dass unter jedem Radsportartikel das Thema Doping aufgegriffen werden muss. Mir ist bewusst das der Radsport dunkle Zeiten hinter sich hat. Es wird sicher nicht mehr gedopt als in anderen Sportarten. Nur werden Radprofis immer an den Pranger gestellt und auch grossen Namen werden nicht verschont . Andere Sportarten könnten sich eine Scheibe abschneiden siehe Schwingsport Martin Grab oder die ganzen "gränninä" auf dem Fussballplatz. Geniesst einfach den Sport und die ganze Begeisterung die die Tour de France auslöst.

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  • Spillo am 27.07.2019 18:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Doping

    Also nur neben bei,die Dopen nicht nur. Die Trainieren auch. Hart!!!

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  • Ernst Willi am 27.07.2019 18:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Doping

    All die dümmlichen Komentatoren sind nur "Tribünen Sportler" die selber noch nie was geleistet haben...!!!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Mami Von Radprofi am 28.07.2019 07:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es nervt mit den Anschuldigungen

    Hört auf dauernd vom Doping zu sprechen! Ich weiss aus eigener Erfahrung das schon bei 19 jährigen Fahrern mitten in der Nacht, ohne Ankündigung, 2 Leute vor der Tür stehen um Dopingkontrolle ( Blut und Urin) zu machen. Das kann gut und gerne 20 mal/ Jahr passieren. Wen die Fussballer, Eishockyler, Schwinger, Skifahrer etc nur halb soviel, und ohne Ankündigung kontrolliert werden würden würdet ihr noch staunen. Die würden nur noch jammern und sich beklagen... warum ist den ein Schwinger noch nicht verurteilt mit 2 positiven Proben? Ihr habt null Ahnung über die Häufigkeit der Kontrolle

    • Pilatus9 am 28.07.2019 08:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mami Von Radprofi

      Mitten in der Nacht wird an der Tour ganz sicher keiner kontrolliert! Und du hast recht,man darf nicht alles aufs Doping schieben. Bernal hat Vorteile,weil er auf 2600 Metern Höhe lebt!

    • Toma am 28.07.2019 10:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Pilatus9

      Und wesshalb verliert er beim Zeitfahren nichts?

    • Nicht Träumer am 28.07.2019 13:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mami Von Radprofi

      Das sage ich ja schon die ganze Zeit nur scheint ihr es nicht zu schnallen! Junioren und Nonames werden dauernd kontrolliert. Stars haben aber Narrenfreiheit. Die grossen Aushängeschilder aller dopinglastigen Sportarten werden von den Weltverbänden geschützt da Dopingskandale für Sponsoren und die eigenen Finanzen nicht förderlich sind. Jeder wusste dass z.B. ein Armstrong, Indurain, Pantani, Ullrich, Frome, etc. etc. gedopt waren. 3 Kolumbianer unter den 8 Besten im Gesamtklassement spricht Bände! Jetzt könnt ihr Träumer noch mit der Höhenlage in Kolumbien kommen und eure rosa Brille anbelassen.

    • Mamivoneinemradprofi am 28.07.2019 16:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Pilatus9

      Ich spreche nicht nur von den Kontrollen an der Tour. Und doch, auch während Etappenrennen können Fahrer in der Nacht kontrolliert werden. Dopen während der Tour bringt nicht viel. Ausserdem muss der Etappensieger und der Leader zur Kontrolle und noch zufällig ausgeloste Fahrer Spannend ist ja das bei anderen Sportarten Kontrollen verweigert werde dürfen. Bzw. der Sportler noch alleine duschen gehen darf. Beim Radfahrer steht der Kontroller von Zielankunft bis zur Abgabe des Urin/Blut nebendran.

    • Mami von radprofi am 28.07.2019 16:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Nicht Träumer

      Auch die Profis werden oft kontrolliert. Wurde oft genug aus dem Bett geklingelt. Könnte auch mindestens 10 Protokolle der letzten 6 Monate vorlegen. Alleine von der Schweiz. Da sind noch keine Kontrollen von Rundfahrten und Auslandrennen dabei

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  • Moun Tainbiker am 27.07.2019 23:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sehr harte Sportart

    Doping hin, Doping her. Völlig egal. Ich als ehemaliger Profi-MTB und Gümmeler weis, wovon ich rede. Die Sportart ist extrem hart und man muss sich extrem Quälen können, immer wieder. Ob mit oder ohne. Ich habe nie gedopt, würde aber nicht dies an meimenen "Misserfolgen" Schuld geben, sondern u.a. auch mangelndes Talent.

  • Re. Alist am 27.07.2019 20:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Doping allgegenwärtig

    Mich erstaunt immer wieder, dass noch immer so viele Leute gibt, die tatsächlich glauben man kann ungedopt Bergetappen gewinnen oder in Paris aufs Podest steigen! Es gibt immer zuerst das neue Dopingmittel und irgendwann den nezen Test der es nachweisst! Dazwischen sind dann die grossen Siege!

  • Felix M. am 27.07.2019 19:34 Report Diesen Beitrag melden

    Moderne Sklaven

    Mir tun die Fahrer leid das Ihre Leistungen auf Doping reduziert werden. Mir ist bewusst das alle die Paris erreichen an mindestens einem Tag nicht sauber waren. Aber die Jungs geben es sich hart, siehe Quintana bei seinem Etappensieg. Dieses Nasenbluten kommt von einem extremen Überdruck im Körper. Die schlimmsten sind die Tourverantwortlichen und die Teamchefs, diese Jungs müssen fast mitmachen um überhaupt für die Tour aufgeboten zu werden. Scheinheilig und die Fahrer sind die Bauernopfer.

    • Re. Alist am 27.07.2019 21:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Felix M.

      Die Fahrer sind ganz und gar nicht die Bauernopfer, denn sie wissen was sie tun! Die Bauernopfer sind die kleinen Nummern die erwischt werden, weil sie erwischt werden müssen.

    • Felix M. am 27.07.2019 21:10 Report Diesen Beitrag melden

      Den letzten beissen die Hunde

      Ok der Fahrer kann entscheiden mache ich mit und darf mit zur Tour oder bleibe ich ein Noname. Kann ich meine Familie ernähren mit diesem Job oder nicht. Die wahren Täter sind die UCI und die Teamchef's. Das das Dopingsystem durch die Teams organisiert wird ist wohl allen klar.

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  • Re. Alist am 27.07.2019 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verlogener Weltverband

    Wer im Jahr 2019 tatsächlich glaubt, die Tour Spitzenfahrer sind sauber unterwegs, ist völlig naiv. Fahrer werden auf den Bergetappen von anderen stehen gelassen und abgehängt und das jeden Tag aufs Neue! Es geht um zu viel Geld dass jemand interesse daran hat die Stars auffliegen zu lassen! Diese Sportart kann man schon lange nicht mehr ernst nehmen.

    • Malle Roy am 27.07.2019 19:35 Report Diesen Beitrag melden

      Die Opfer sind die Sportler

      Da gibt es noch andere Sportarten mit viel mehr Geld im hintergrund. Auch da tut der Verband so das es sich nicht lohnt zu dopen.

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