Gewaltdrohung per Brief

13. Mai 2014 10:40; Akt: 13.05.2014 10:40 Print

Hoeness wurde erpresst – Täter gefasst

Schock für Uli Hoeness: Dem Ex-Bayern-Präsidenten und seiner Familie wurde in einem Brief Gewalt angedroht. Der Erpresser forderte 200'000 Euro – er ist aber inzwischen gefasst.

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Laut Informationen von Bild.de ist am Wochenende bei Uli Hoeness ein Schreiben eingegangen, in dem ihm und seiner Familie Gewalt angedroht wurde. Dem Ex-Präsidenten des FC Bayern München, dem wegen Steuerhinterziehung eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren bevorsteht, sei eine unangenehme Zeit im Gefängnis angedroht worden. Die Täter sollen von Hoeness eine Summe von 200'000 Euro gefordert haben.

Hoeness und seine Frau haben den Drohbrief sofort der Polizei übergeben. Die Beamten haben sich in der Folge zum Schein auf einen Deal eingelassen und verabredeten sich mit dem Erpresser für eine Geldübergabe am Samstagabend. Dabei konnte die Polizei den Täter verhaften. Laut Information der «Bild» wurde dieser bei der Festnahme verletzt.

Hoeness will Strafe nicht in Landsberg absitzen

Bislang ging man davon aus, dass Hoeness seine Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung in der Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech absitzen werde. Der 62-Jährige wehrt sich laut dem Nachrichtenmagazin «Focus» nun dagegen, dass er die Strafe im oberbayerischen Gefängnis antreten muss. Er bemängelt, dass die Anstaltsleitung mit dem «Tag der offenen Tür», an dem die Presse Einsicht in das Gefängnis erhielt, seine Privatsphäre verletzt habe.

Ausserdem gebe es Sicherheitsbedenken. Wärter oder Häftlinge in Landsberg könnten mit Geld geködert worden sein, um Informationen über Hoeness den Medien weiterzuleiten. Eine Alternative könnte die neu erbaute Justizvollzugsanstalt im niederbayerischen Landshut sein. Fest steht zumindest, dass Hoeness seine Strafe im Bundesland Bayern absitzen muss. Es soll nicht der Eindruck einer Sonderbehandlung entstehen.

(fbu)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • erna am 13.05.2014 11:22 Report Diesen Beitrag melden

    kein schutz?

    muss er auch noch um sein leben fürchten?? mein Gott er hat steuern hinterzogen nicht jemanden umgebracht. sind die nicht im stande ihn richtig zu beschützen, wenn er in den knast geht????

    einklappen einklappen
  • Nikki am 13.05.2014 12:36 Report Diesen Beitrag melden

    glücklicher Italiener

    Da geht einer anstatt in den Knast in ein Altersheim um zu "arbeiten" und die ganze Presse interessiert sich dafür. Die Deutschen mit ihrer so gelobten Ehrlichkeit werden in den Knast geschickt und noch verhöhnt. Herr Hoeness kommen sie doch in die Schweiz, wir hätten da auch noch ein paar Politische die sich künstlich ärgern könnten.

  • mike am 13.05.2014 12:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wir könnens wiedermal nich

    und wir können wieder einmal kein gefängnis mit 600 plätzen bauen, nein, bei uns hat das neuseste, selbstverständlich mit Luxusaustattung, nicht einmal 100 plätze und dann reklamiert man über den Zellenmangel!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Rolf F. am 13.05.2014 18:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sonderzüglein

    Das ist inakzeptabel solche Erpressungen! Was die Sonderbehandlung angeht, naja, da wird bei Hoeness am laufende Band sonderbehandelt, er soll nun endlich seine Strafe antreten, ein andere wäre längst im Bau !!

  • Der Kritiker am 13.05.2014 12:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wo sind wir denn schon gelandet?

    Heutzutage werden schwerverbrecher wie Vergewaltiger und Mörder wegen unzurechenbarkeit und guter Führung früher entlassen,und jemand der Steuern hinterzieht wandert für 3.5 Jahre ins Gefängnis. Wo ist denn da die logik? Da frage ich mich wer sich da wegen sondersettings aufregt!

  • Nikki am 13.05.2014 12:36 Report Diesen Beitrag melden

    glücklicher Italiener

    Da geht einer anstatt in den Knast in ein Altersheim um zu "arbeiten" und die ganze Presse interessiert sich dafür. Die Deutschen mit ihrer so gelobten Ehrlichkeit werden in den Knast geschickt und noch verhöhnt. Herr Hoeness kommen sie doch in die Schweiz, wir hätten da auch noch ein paar Politische die sich künstlich ärgern könnten.

  • mike am 13.05.2014 12:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    wir könnens wiedermal nich

    und wir können wieder einmal kein gefängnis mit 600 plätzen bauen, nein, bei uns hat das neuseste, selbstverständlich mit Luxusaustattung, nicht einmal 100 plätze und dann reklamiert man über den Zellenmangel!

  • MS-Bayer am 13.05.2014 11:56 Report Diesen Beitrag melden

    Rechtsgleichheit

    Der soll gefälligst seine gerechte Strafe absitzen, wie andere auch, und nicht noch Auflagen und Sonderwünsche stellen Jo wo kommn wiar den hin?