Tour de Suisse

16. Juni 2019 17:33; Akt: 16.06.2019 18:09 Print

Sanchez schlägt den Favoriten ein Schnippchen

von Herbie Egli, Langnau - Luis León Sánchez gewinnt die zweite Etappe der Tour de Suisse. Rohan Dennis verliert sein Leadertrikot.

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Egan Bernal krönt sich zum Sieger der 83. Tour de Suisse. Der Kolumbianer gewinnt die Schweizer Landesrundfahrt vor dem Australier Rohan Dennis und dem Österreicher Patrick Konrad. Dennis, hinter Gesamtleader Bernal, greift kurz vor der Furka-Passhöhe an. Bernal lässt ihn aber nicht davonziehen. Patrick Schelling vom Swiss-Cycling-Team zeigt eine starke Tour de Suisse. Der Ostschweizer wird mit 5:38 Minuten Rückstand auf Bernal Elfter im Gesamtklassement. Stefan Küng kann auch das zweite Zeitfahren an der Tour de Suisse nicht gewinnen. Der Ostschweizer wird bei der 8. Etappe in Ulrichen Sechster. Der Sieg geht an den Belgier Yves Lampaert. Egan Bernal wurde Elfter und verlor auf den Viertplatzierten Rohan Dennis nur 19 Sekunden. Damit verteidigte der Kolumbianer das Trikot des Gesamtleaders und hat vor der Schlusseteappe 22 Sekunden Vorsprung auf den Australier. Egan Bernal greift auf der Tremola an. Der Kolumbianer gewinnt die 7. Etappe von Unterterzen auf den Gotthardpass. Zeitfahrspezialist Rohan Dennis (2.v.l.) kann gut mithalten. Er wird Tagesdritter und hat vor dem Zeitfahren am Samstag in Ulrichen 41 Sekunden Rückstand auf Gesamtleader Bernal. Überraschungssieg in Flumserberg. Der 25-jährige Holländer Antwan Tolhoek gewinnt die erste Bergankunft. Patrick Schelling (l.) fährt im Anstieg aus dem Feld heraus und wird Neunter. Elia Viviani gewinnt die 5. Etappe mit Ziel in Einsiedeln. Es ist sein zweiter Sieg in Folge. Der Schweizer Stefan Küng (r.) schaffte mit einer Dreiergruppe die Flucht. Sie wurden vom Feld im Aufstieg zum Sattel wieder geschnappt. Der Italiener Elia Viviani jubelt in Arlesheim über den Etappensieg im Spurt. Peter Sagan verteidigt sein Leadertrikot in der Gesamtwertung. Peter Sagan zeigt seine Klasse. Der Slowake setzt sich bei der spektakulären Zielankunft in Murten durch und feiert seinen insgesamt 17. Etappensieg an der Schweizer Landesrundfahrt. Simon Pellaud (r.) gehört lange zur vierköpfigen Fluchtgruppe und wird erst auf der Zusatzschlaufe rund 6 Kilometer vor dem Ziel vom Feld eingeholt. Luis Leon Sanchez gewinnt die zweite Etappe der Tour de Suisse solo. Claudio Imhof setzt sich in der zweiten Etappe früh ab, kann den Vorsprung aber nicht halten. Immerhin belohnt er sich mit dem Disziplinentrikot des Bergpreisleaders. Stefan Küng verpasst den Auftaktsieg im Zeitfahren als Neunter klar. Der Australier Rohan Dennis ist in Langnau im Emmental am Schnellsten. Greg van Avermaet startet vor schöner Kulisse zum Zeitfahren. Der Belgier beendet es mit 37 Sekunden Rückstand auf Rang 53. Küng wird bei der Zieleinfahrt von den Schweizer Fans zugejubelt.

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Luis León Sánchez ist der Gewinner der zweiten Etappe der Tour de Suisse. Der 35-jährige Spanier gewann den 160 Kilometer langen Rundkurs von Langnau nach Langnau solo. Sánchez griff elf Kilometer vor dem Ziel an und rettete von 34 Sekunden Vorsprung deren sechs ins Ziel. Zweiter wurde der Slowake Peter Sagan vor dem zeitgleichen Italiener Matteo Trentin. Bester Schweizer war Stefan Küng auf dem 12. Rang.

Im Gesamtklassement musste Rohan Dennis sein Leadertrikot an Kasper Asgreen, der Tagesvierter wurde, abgeben. Der Däne führt in der gleichen Sekunde vor Peter Sagan, der neu Zweiter ist. Sagan verpasste das gelbe Trikot um neun Hunderstelssekunden, die er am Samstag im Zeitfahren auf Asgreen verlor. Küng verbesserte sich vom 9. auf den 6. Zwischenrang. Der Rückstand des Schweizers auf Asgreen beträgt 16 Sekunden.

Imhof zeigt sich von bester Seite

Neu im Trikot des Bergpreisleaders fährt Claudio Imhof. Der Schweizer, eigentlich kein Bergspezialist, gehörte lange einer vierköpfigen Fluchtgruppe an, die früh ausriss, und versuchte sein Glück später alleine. Imhof war rund 100 Kilometer alleine an der Spitze des Rennens und wurde 37,5 Kilometer vor dem Ziel im letzten Aufstieg zum Schallenberg, der wie das Chüderhüsi dreimal bewältigt werden musste und zur Kategorie der zweiten Klasse gehörte, vom Feld eingeholt.

Im letzten Aufstieg zum Chüderhüsi attackierte Mathias Frank. Der Luzerner kam jedoch nicht entscheidend weg, da das übrig gebliebene Feld auf seinen Fluchtversuch reagierte.

Am Montag geht es für die Fahrer auf der 3. Etappe von Flamatt über 162,3 Kilometer nach Murten. Die Zielankunft hat es in sich. Nach einer 90-Grad-Kurve müssen sie eine 200 Meter lange und zehn Prozent steile Rampe bewältigen. Eine Sprintankunft ist daher unwahrscheinlich.

Radsport

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Joni am 16.06.2019 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Coole Stimmung

    Cooles Rennen, coole Stimmung am Chuderhüsi

  • Thomas Rogià am 16.06.2019 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Claudio zeigt etwas!

    Bravo Claudio, Mitfahrende hat es im Feld genug, du zeigst und riskierst etwas. Hoffentlich wird es zur Tour des Suisses!

  • DieRadfahrerin am 16.06.2019 20:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herzliche Gratulation!

    Super die Schweizer so aktiv zu sehen!!! Herzliche Gratulation!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Herr Max Bünzli am 16.06.2019 20:55 Report Diesen Beitrag melden

    genau

    wer den Favoriten ein Schnippchen gehört gesperrt.

  • DieRadfahrerin am 16.06.2019 20:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herzliche Gratulation!

    Super die Schweizer so aktiv zu sehen!!! Herzliche Gratulation!

  • Thomas Rogià am 16.06.2019 20:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Claudio zeigt etwas!

    Bravo Claudio, Mitfahrende hat es im Feld genug, du zeigst und riskierst etwas. Hoffentlich wird es zur Tour des Suisses!

  • Joni am 16.06.2019 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Coole Stimmung

    Cooles Rennen, coole Stimmung am Chuderhüsi