EHF-Cup

04. Dezember 2011 18:24; Akt: 04.12.2011 18:29 Print

Pfadi verspielte gute Ausgangslage

Pfadi Winterthur hat die gute Ausgangslage im EHF-Cup nicht nutzen können. Nach dem 35:27 im Hinspiel unterlagen die Zürcher im Rückspiel der dritten Runde den Schweden von Eskilstuna auswärts 17:26.

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Pfadi Winterthur zeigte Schwächen im Angriff. (Bild: Keystone/AP)

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Pfadis grösstes Manko war die miserable Quote im Angriff. Nur gerade neun von 24 in der ersten und acht von 28 Angriffen in der zweiten Halbzeit schlossen die Pfader erfolgreich ab. Die Marke von knapp 33 Prozent reichte nicht aus, um den Leader der schwedischen Meisterschaft auch nur ansatzweise in Bedrängnis zu bringen. Einziger Spieler, der neben dem guten Goalie Martin Pramuk (rund 20 Paraden) den europäischen Ansprüchen genügte, war Michal Svajlen. Der Aufbauer erzielte mehr als die Hälfte der Tore (8).

Eskilstuna baute seine Führung ab der 15. Minute (6:5) kontinuierlich aus, zwischenzeitlich betrug der Vorsprung zehn Treffer. Und doch durfte das offensiv völlig ungenügende Pfadi bis kurz vor Schluss darauf hoffen, die Achtelfinals doch noch irgendwie zu erreichen. Eskilstunas einziger Nationalspieler Mattias Zakrisson gelang 15 Sekunden vor Schluss dann das Tor zum 26:17, das den Pfadern keine Möglichkeit auf eine Reaktion mehr liess.

(sda)