Leichtathletik

11. Dezember 2011 18:31; Akt: 11.12.2011 18:31 Print

Silvesterlauf eine Beute der Kenianer

Der Zürcher Silvesterlauf war eine kenianische Angelegenheit. Bei den Männern siegte Paul Kipkorir, bei den Frauen realisierte Caroline Chepkwony den Hattrick.

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Der Kenianer Paul Kipkorir feiert seinen zweiten Sieg am Zürcher Silvesterlauf. (Bild: Keystone)

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Philipp Bandi und Patricia Morceli-Bühler sichern sich beim Silvesterlauf in Zürich den Gesamtsieg im Post-Cup. Die Tagessiege gehen an das kenianische Duo Paul Kipkorir und Caroline Chepkwony.

Der Berner Bandi war mit Platz 7 auf den 8,8 km (26:16) durch die Innenstadt von Zürich der beste Schweizer. In seinem fünften Post-Cup-Rennen 2011 lief er zum fünften Sieg und nach 2007 und 2008 zum dritten Overall-Titel im Post-Cup. Der Sieg in der bedeutendsten Schweizer Strassenlauf-Serie ist mit 7000 Franken dotiert. Bandi distanzierte den Marathon-Europameister Viktor Röthlin, der unmittelbar hinter Michel Brügger (Steffisburg) einlief, um acht Sekunden.

Chepkwony eine Klasse für sich

Patricia Morceli-Bühler musste auf den 6,3 km hart arbeiten. Die 37-jährige Zugerin war letzte Woche leicht erkrankt und litt sichtlich. Als viertbeste Schweizerin verteidigte sie immerhin ihre Führung im Post-Cup erfolgreich.

Als erste Schweizerin traf Berglauf-Europameisterin Martina Strähl (LV Langenthal) im Ziel ein. Sie verlor auf die Siegerin Caroline Chepkwony 23 Sekunden. Die Kenianerin feierte den Hattrick am Silvesterlauf. Ihr Landsmann Paul Kipkorir gewann nach 2010 zum zweiten Mal in Zürich.

(sda)