Trauer um Bryant

27. Januar 2020 06:37; Akt: 27.01.2020 14:15 Print

«Ich liebe dich und werde dich vermissen»

Am Sonntag kam Basketball-Legende Kobe Bryant bei einem Helikopterabsturz ums Leben. Nicht nur die Sportwelt ist erschüttert.

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Der australische Tennis-Profi Nick Kyrgios wärmt sich am Australian Open im Bryant-Trikot auf. (27. Januar 2020) Fans des Basketballers versammeln sich vor dessen sportlichem Zuhause. (26. Januar 2020) Beim Staples Center in Los Angeles errichten die Fans nach dem Unglück eine kleine Gedenkstätte. (26. Januar 2020) Auch vor der Mamba Sports Academy in Thousand Oaks versammeln sich Fans, um Bryant zu gedenken. (26. Januar 2020) Das Wilshire Grand Center wurde am Sonntag Bryant zu Ehren beleuchtet. (26. Januar 2020) Auch bei der Partie zwischen den Phoenix Suns und den Memphis Grizzlies wurde des NBA-Superstars gedacht. (26. Januar 2020) Die Grammy Awards am Sonntagabend standen ganz im Zeichen Bryants. (26. Januar 2020) Die Absturzstelle in der Nähe von Los Angeles: An Bord des Unglückshelikopters befanden sich neun Menschen. (27. Januar 2020) Sie alle kamen beim Absturz ums Leben. (26. Januar 2020) Zahlreiche Rettungskräfte waren vor Ort. Auch Kobe Bryant und seine Tochter Gianna (13) sind unter den Opfern. Der Absturz passierte in Calabasas in Kalifornien. Die Rettungskräfte am Ort des Absturzes. Ein Feuer an der Absturzstelle erschwerte den Einsatz der Rettungskräfte. Der 41-jährige Kobe Bryant war eine Basketball-Legende. Kobe mit seiner 13-jährigen Tochter Gianna. Sie galt als grosses Basketball-Talent. Bryant spielte von 1996 bis 2016 für die Los Angeles Lakers auf der Position des Shooting Guards. Hier sprach er nach seinem letzten NBA-Spiel zu seinen Fans. Er war 198 Zentimeter gross. Für seine Mitarbeit an dem Animationskurzfilm «Dear Basketball», für den er das Drehbuch schrieb, erhielt Bryant 2018 einen Oscar in der Kategorie «Bester Animationskurzfilm» und einen Emmy in der Kategorie «Aussergewöhnliches post-produziertes Grafikdesign». Kobe Bryant erzielte in einem NBA-Spiel 81 Punkte. Bryant war vierfacher Vater. (Bryant mit seiner Frau Vanessa an der Oscarverleihung 2018)

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Die Welt trauert um eine Basketball-Legende. Der 41-jährige Kobe Bryant verstarb am Sonntag beim Absturz eines Helikopters in Los Angeles.

Vor dem Staples Center, dem sportlichen Zuhause Kobe Bryants versammelten sich unzählige Fans, die aus Respekt vor den Basketball-Star eine Absage der in der Nacht auf Montag stattfindenden Grammy-Verleihung fordern. «Das Staples Center war Kobes Zuhause für 20 Jahre, wie sollen sie drinnen tanzen und singen, während die Fans draussen trauern», meint ein Twitter-User.

Zu einer Absage kam es nicht, doch die Veranstalter planten für Bryant einen «Moment der Stille» ein.

Grosse Trauer

Kurz nach Bekanntgabe der Todesnachricht haben zahlreiche Persönlichkeiten nicht nur aus der Sportwelt über ihre Betroffenheit getwittert.

«So traurig, von den herzzerreissenden Nachrichten über den Tod von Kobe und seiner Tochter Gianna zu erfahren. Kobe war eine wahre Legende und Inspiration für so viele», schrieb Cristiano Ronaldo.

US-Präsident Donald Trump spricht von «schrecklichen Nachrichten».

Sein Amtsvorgänger Barack Obama würdigte Bryant als «Legende».

Lange Jahre spielte Bryant zusammen mit Shaq O'Neal. «Es gibt keine Worte für den Schmerz, den ich durchmache wegen dieser Tragödie, bei der ich meine Nichte Gigi und meinen Bruder Kobe Bryant verloren habe. Ich liebe dich und werde dich vermissen. Mein Beileid geht an die Bryant-Familie und die Familien der anderen Passagiere an Bord.»

Profi-Footballer J.J. Watt schreibt auf Twitter: «Das kann nicht wahr sein. Das kann einfach nicht sein. Einfach schrecklich. Ruhe in Frieden Kobe.»

Celtic-Legende Paul Pierce schliesst sich Watt an. «Das kann nicht wahr sein.»

Der bekannte US-Musiker Pharrell Williams schreibt, dass die Welt einen «Giganten» verloren habe.

NBA-Allstar Dwyane Wade: «Neeeeeeeeeein!»

Der mehrfache Superbowl-Gewinner James White schreibt: «Nein man, nicht Kobe!»

Der Cornerback der San Francisco 49ers Richard Sherman findet keine Worte.

«Die Black Mamba war einer der grössten Spieler»

Der deutsche Moderator Florian Schmidt-Sommerfeld ist fassungslos.

Aber auch US-Rapper wie Lil Wayne, Ice Cube oder Snoop Dogg teilen in den sozialen Medien ihre Beileidsbekundungen.

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(fss)