Zürich Film Festival: 007 in 8000 Zürich
Aktualisiert

Zürich Film Festival007 in 8000 Zürich

Mit Marc Forster und Christoph Waltz brachte das Zürich Film Festival das James-Bond-Fieber nach Zürich. Ganz zur Freude der hiesigen Promis.

von
M.Rufener

Das Zürich Film Festival im James-Bond-Fieber.

Sie gehören zu den ganz grossen Stars, die das Zürich Film Festival dieses Jahr für sich gewinnen konnte. Der Schweizer Regisseur Marc Forster sowie der österreichische Schauspieler und Oscar-Gewinner Christoph Waltz. Am Samstagabend schritten die beiden für die «For the love of Cinema»-Gala der Uhrenmarke IWC über den roten Teppich.

Doch bevor die beiden Hollywood-Grössen ihren Weg in das Hotel Park Hyatt Zürich bahnten, standen die nationalen Stars Rede und Antwort. Auch Stefan Gubser hat sich als Tatort-Kommissar nicht nur in der Schweiz zumindest auch in Deutschland und Österreich einen Namen erschauspielert. Der gebürtige Winterthurer hat sogar eine spezielle Verbindung zu Christoph Waltz. «Als ich in München Theater spielte, hat seine Mutter mich mal freundlicherweise bei sich aufgenommen, als ich ein Zimmer gesucht habe», erzählt der 58-Jährige.

Ebenfalls mit den beiden Hollywood-Grössen dinnieren durfte Roger Schawinski. Doch obwohl Waltz im nächsten James Bond Film «Spectre» die Rolle des Bösewichts spielt, wird Schawinski wohl nie so ein richtiger James-Bond-Fan – ganz im Gegensatz zu Fussball-Legende Günter Netzer: «Wenn man etwas älter ist gehört James Bond eigentlich schon zum Lebenslauf.»

«Ich freue mich auf jeden neuen James Bond!»

Während der 007-Film mit Christoph Waltz erst noch Premiere feiern wird, ist es bei Marc Forster bereits ein paar Jährchen her. 2008 führte er bei «Ein Quantum Trost» Regie. Ob der sympathische Bündner nochmals für die Agenten-Reihe hinter der Kamera stehen will, schliesst Forster nicht aus. Trotzdem will er sich zuerst auf andere Projekte konzentrieren: «Ich mache immer wieder gerne andere Sachen im Leben und versuche neue Genres», so Forster. «Spectre» mit Christoph Waltz möchte er sich auf jeden Fall ansehen. «Ich freue mich auf jeden neuen James Bond!»

Weit weniger euphorisch zeigte sich Christoph Waltz selbst. Seinem Ruf als eher schwieriger Interviewpartner macht der zweifache Oscar-Preisträger auch in Zürich alle Ehre. Seine Antworten gegenüber der Presse fielen grösstenteils kurz und schnippisch aus. Ob Waltz der internationale Erfolg zu Kopf gestiegen ist? Er selbst findet zumindest keinen grossen Unterschied zwischen den roten Teppichen in Hollywood und in Zürich. «Der in Zürich ist öfter nass. In Hollywood regnet es weniger. Obwohl heute haben wir Glück», mein Waltz gegenüber 20 Minuten. Und dann war der James-Bond-Bösewicht auch schon weg.

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