Rekord in Kitzbühel – Die gefährlichste Abfahrt der Welt lockt neu mit Millionen-Prämie
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Rekord in KitzbühelDie gefährlichste Abfahrt der Welt lockt neu mit Millionen-Prämie

Erstmals werden bei den legendären Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel über eine Million Franken an Prämien ausbezahlt. Im vergangenen Winter schlug Beat Feuz auf der Streif gleich zweimal zu.

von
Lucas Werder
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Im Januar entschied Beat Feuz gleich beide Abfahrten in Kitzbühel für sich.

Im Januar entschied Beat Feuz gleich beide Abfahrten in Kitzbühel für sich.

Sven Thomann/Blick/freshfocus
Es waren seine beiden ersten Triumphe auf der legendären Streif – leider ohne Zuschauer und Zuschauerinnen.

Es waren seine beiden ersten Triumphe auf der legendären Streif – leider ohne Zuschauer und Zuschauerinnen.

freshfocus
Kann er im kommenden Januar seinen Doppelsieg wiederholen, gäbe es ein Preisgeld von 215’000 Franken.

Kann er im kommenden Januar seinen Doppelsieg wiederholen, gäbe es ein Preisgeld von 215’000 Franken.

Sven Thomann/Blick/freshfocus

Darum gehts

  • Die legendären Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel schütten in dieser Saison ein Rekord-Preisgeld aus.

  • Insgesamt knapp 1,1 Millionen Franken gibt es über die drei Rennen verteilt.

  • Beat Feuz gewann im vergangenen Jahr gleich zwei Abfahrten auf der Streif.

Lange hatte er warten müssen. Im vergangenen Januar schlug Beat Feuz auf der legendären Streif in Kitzbühel dann endlich zu – und das gleich doppelt! Weil die Lauberhornabfahrt der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, wurden im letzten Winter im Tirol innert 72 Stunden gleich zwei Abfahrten durchgeführt.

Auch in dieser Saison stehen an den Hahnenkammrennen wieder zwei Abfahrten auf dem Programm. Falls Feuz seinen Doppeltriumph wiederholen kann, wird es im Kässeli des Emmentalers so richtig klingeln. Das Organisations-Komitee von Kitzbühel erhöht für die Rennen im nächsten Jahr das Preisgeld auf insgesamt knapp 1,1 Million Franken – Rekord im Ski-Weltcup!

Bisheriger Rekord lag bei 800’000 Franken

Für einen Sieg im Slalom oder einer der beiden Abfahrten gibts 107’500 Franken auf die Hand, Platz zwei und drei schenken immer noch 54’000 beziehungsweise 27’000 Franken ein. Neu dürfen sich auch die Plätze 31 bis 45 noch über ein kleines Sackgeld freuen. Immerhin noch 1100 Stutz gibts für denjenigen, der Mausefalle und Hausbergkante bezwingt und sich als 45. ins Ziel rettet.

Das bisherige Rekord-Preisgeld wurde in Kitzbühel 2020 im Rahmen der 80. Austragung der Hahnenkamm-Rennen ausgeschüttet. Gut 800’000 Franken wurden damals über die drei Rennen Super-G, Abfahrt und Slalom unter den Athleten verteilt.

Der Klassiker in Kitzbühel soll im nächsten Jahr vom 21. – 23. Januar über die Bühne gehen – wie gewohnt eine Woche nach den Rennen in Wengen. Am Freitag steht erstmals offiziell die «Kitzbühel-Abfahrt» an, am Samstag folgt die klassische Hahnenkamm-Abfahrt. Zum Abschluss des Wochenendes folgt am Sonntag traditionsgemäss der Slalom. Ein Super-G-Rennen ist in dieser Saison keines geplant.

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