1,27 Mio geklaut – für spielsüchtigen Freund
Aktualisiert

1,27 Mio geklaut – für spielsüchtigen Freund

Eine ehemalige Versicherungsangestellte hat für ihren spielsüchtigen Freund rund 1,27 Millionen Franken abgezweigt.

Sie wurde gestern zu 18 Monate bedingt verurteilt. Die heute 28-Jährige überwies bei einer Krankenkasse ab Herbst 2001 erfundene Kundenforderungen auf ihr eigenes Konto. Da sie für Beträge bis zu 5000 Franken keine Zweitunterschrift brauchte, verstrichen zweieinhalb Jahre, ehe der Schwindel aufflog.

Grund für das milde Urteil ist unter anderem das Tatmotiv: Die Frau hatte das Geld ihrem spielsüchtigen Freund zukommen lassen, dem sie laut psychiatrischem Gutachten hörig war. Sie habe gehofft, sich mit dem Geld im Leben des verheirateten Mannes unentbehrlich zu machen.

(sda)

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