Seltenes Monster: 1,95-Meter-Wels aus der Aare gefischt
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Seltenes Monster1,95-Meter-Wels aus der Aare gefischt

Ja, liebe Aareschwimmer: Diese Riesenfische schwimmen mit Ihnen im Fluss! Ein Pärchen aus Aarwangen hatte am Montag einen monströsen 50-Kilo-Wels an der Angel.

von
Mira Weingartner
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1,95 Meter lang und 50 Kilogramm schwer war der Wels, der zwei Hobby-Fischer in der Nacht auf Montag in Wangen an der Aare aus dem Fluss zogen.

1,95 Meter lang und 50 Kilogramm schwer war der Wels, der zwei Hobby-Fischer in der Nacht auf Montag in Wangen an der Aare aus dem Fluss zogen.

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«Dieser Wels ist ein selten grosser Fang für die Berner Aare», sagt Ronald Sonderegger, Präsident vom Angelfischer Verein Bern.

«Dieser Wels ist ein selten grosser Fang für die Berner Aare», sagt Ronald Sonderegger, Präsident vom Angelfischer Verein Bern.

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Nach einem kurzen Fotoshooting wurde der Wels wieder zurück ins Wasser gelassen. So schwimmt der Wels nun wieder in der hiesigen Aare umher.

Nach einem kurzen Fotoshooting wurde der Wels wieder zurück ins Wasser gelassen. So schwimmt der Wels nun wieder in der hiesigen Aare umher.

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Als der Fisch anbiss, ahnten Milanka (38) und ihr Mann, dass da etwas Grosses an der Angel zappelt – doch als der Fisch vor ihnen auf der Wiese lag, klappte ihnen die Kinnlade herunter. 1,95 Meter lang und 50 Kilogramm schwer war der Wels, den sie in der Nacht auf Montag in Wangen an der Aare aus dem Fluss zogen. Auch knapp zwei Tage später sind die beiden Hobby-Fischer noch immer völlig überwältigt.

«Läckdumir», war auch das Erste, das Ronald Sonderegger, Präsident des Angelfischer Vereins Bern, über die Lippen kam. «Dieser Wels ist ein selten grosser Fang für die Berner Aare», sagt der Fachmann. Doch es sei tatsächlich möglich, dass solch riesige Welse in der hiesigen Aare lebten. Normalerweise erreichen Welse Körperlängen von einem bis eineinhalb Metern und dabei ein Gewicht von etwa 10 bis 50 Kilogramm. Die Fische können bei optimalen Lebensbedingungen bis zu 80 Jahre alt werden – und dann eben auch monströs gross.

Er zog, sie leuchtete

Für das Berner Fischer-Pärchen, das in der Freizeit hauptsächlich nach Karpfen und Welsen angelt, ist die Beute so wortwörtlich ein Glücksfang: «Bis anhin waren die grössten Fische, die wir aus dem Wasser zogen, knapp über einen Meter gross», sagt Milanka.

Den Wels an Land zu ziehen, war kräftezehrend. Während der Fischer mit voller Muskelkraft den 50-Kilo-Wels aus dem Wasser zog, beleuchtete seine Frau die Aktion mit ihrer Taschenlampe.

Doch das Tier zu töten kam für die beiden nicht in Frage. Nach einem kurzen Fotoshooting wurde der Wels wieder zurück ins Wasser gelassen.

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