1. August: Feuerwerk verboten
Aktualisiert

1. August: Feuerwerk verboten

In verschiedenen Kantonen sind offene Feuer per sofort verboten worden. Auch das Feuerwerk zum 1. August fällt damit der Hitzewelle zum Opfer.

Die Behörden haben am Montag für den nördlichen Teil Graubündens ein absolutes Feuerverbot verhängt. Mit grosser Wahrscheinlichkeit wird auch das Abbrennen von Feuerwerk am Bundesfeiertag wegen der Trockenheit nicht erlaubt sein. Bis das allgemeine Feuerverbot widerrufen werden kann, muss es laut Behördenmitteilung mindestens zwei bis drei Tage intensiv geregnet haben.

Auch das Waadtländer Umweltdepartement verbot per sofort und auf unbestimmte Zeit offene Feuer und Feuerwerk auf dem gesamten Kantonsgebiet. Von den Gemeinden organisierte 1.-August-Feuer sollen unter Feuerwehraufsicht aber erlaubt bleiben, wie der Kanton mitteilte.

In Zürich klärt man zurzeit noch ab, ob und was für Massnahmen nötig sind. Ein Sprecher der Stadtpolizei weist auf Anfrage von 20 Minuten.ch darauf hin, dass auch im Hitzesommer 2003 Feuerwerke abgebrannt werden durften. Man habe damals lediglich an die Vernunft der Feuerwerker appeliert.

Der Kanton St. Gallen gab ebenfalls eine Warnung heraus und appellierte an verantwortungsbewussten Umgang mit Feuer. Eine Lagebeurteilung für den 1. August kündigte die Staatskanzlei für kommenden Freitag an, nachdem derzeit noch nicht klar sei, ob Regenfälle die Situation entschärften.

Am vergangenen Wochenende hatte auch die Bündner Polizei nach zwei kleineren Waldbränden vor der Gefahr gewarnt. Drei weitere Brände waren aus dem Kanton Freiburg gemeldet worden.

voi/AP

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