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1. Mai: Fest und Umzug trennen

Das Zürcher 1.-Mai-Komitee will den Tag der Arbeit in der Stadt Zürich neu organisieren: Die Umzugsroute soll geändert und das Fest von der Kundgebung abgekoppelt werden. Das Komitee reagiert damit auf die zunehmende Gewalt in den letzten Jahren.

Der Generalversammlung werde vorgeschlagen, am 1.Mai 2008 auf die Veranstaltung des Festes zu verzichten und dieses stattdessen am darauffolgenden Wochenende durchzuführen. Durch diese Entflechtung von Fest und Kundgebung erhoffe sich der Vorstand «eine Beruhigung der Situation».

Ebenfalls ändern will das 1.-Mai-Komitee die Umzugsroute. Die Schlusskundgebung werde vom Helvetia-Platz weg verlegt, damit diese nicht mehr im Tränengas untergehen könne, heisst es in der Mitteilung.

Mit diesen Änderungen soll die 1.-Mai-Kundgebung wieder problemlos und friedlich verlaufen können. Zudem hofft der Vorstand, dass sich die eigenen Mitgliederorganisationen, Gewerkschaften und die SP wieder stärker beteiligen werden. (sda)

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