10 000 Arbeitsplätze für Junge gefordert
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10 000 Arbeitsplätze für Junge gefordert

Die Junge CVP (JCVP) appelliert an die Unternehmen, Lehr- und Studienabgängern und -abgängerinnen beim Einstieg ins Berufsleben eine Chance zu geben. Sie fordert mit einer Charta 10 000 Arbeitsplätze für junge Fachkräfte.

Die Charta solle die Unternehmen für den oft schwierigen Einstieg der junge Fachleuten sensibilisieren, schrieb sie am Freitag in einem Communiqué. Damit will die Jungpartei zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit beitragen.

Im vergangenen Juli seien über 11 500 junge Menschen im Alter von 20 bis 24 Jahren arbeitslos gewesen. Die Quote der Jugendarbeitslosigkeit liege mit 3,4 Prozent deutlich höher als die gesamte Arbeitslosenquote (2,5 %).

Obwohl ein positiver Trend feststellbar sei, müsse den jungen Berufsleuten ermöglicht werden, ihr Wissen rasch in der Praxis umsetzen zu können. «Junge Fachkräfte, die längere Zeit arbeitslos sind, verlieren an Selbstvertrauen und Perspektiven,» wird JCVP- Präsident Simon Oberbeck zitiert.

Die vom Bund bereits ergriffenen Massnahmen wie subventionierte Berufspraktika oder Übungsfirmen unterstützt die JCVP. Nun müssten sich aber auch die Unternehmen mit der Thematik befassen und handeln, fordert die JCVP. Einige Unternehmen hätten die Charta bereits unterzeichnet. (sda)

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