Aktualisiert

Flugzeugunglück in Russland10-Jähriger stirbt an schweren Verletzungen

Nach dem Absturz der Tupolew Tu-134 im Nordwesten des Landes, hat sich die Zahl der Toten auf 45 erhöht. Die Ermittler gehen von einem Pilotenfehler aus.

Bei der Landung verfehlte die Maschine die Piste und schlug in einem Wohngebiet auf.

Bei der Landung verfehlte die Maschine die Piste und schlug in einem Wohngebiet auf.

Einen Tag nach dem Absturz eines Passagierflugzeugs im Nordwesten Russlands ist ein zehnjähriger Junge an seinen schweren Verletzungen gestorben. Damit stieg die Zahl der Toten auf 45.

Der Junge, der das Unglück mit seiner 14-jährigen Schwester überlebt hatte, starb nach Regierungsangaben am frühen Mittwochmorgen in einem Spital der Stadt Petrosawodsk.

Sieben Passagiere überlebt

Seine Verletzungen seien zu schwer gewesen, sagte die Gesundheitsministerin der russischen Teilrepublik Karelien, Valentina Ulitsch, Medien zufolge. Den Absturz der Tupolew Tu-134 in der Nacht zum Dienstag haben sieben der 52 Insassen überlebt.

Ermittler gehen bislang von einem Pilotenfehler aus. Demnach soll die Maschine bei extrem schlechtem Wetter mit Nebel zu früh zur Landung angesetzt haben. Das Flugzeug verfehlte die Landebahn, schlug in einem Wohngebiet auf und ging in Flammen auf. Wie durch ein Wunder war in dem nordwestrussischen Ort niemand verletzt worden.

(Quelle: AP) (sda)

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