Aktualisiert 14.05.2020 14:12

Krimskrams

10 Wahrheiten, die dich vom Grümpel-Sammeln abhalten

In fast jedem Haushalt gibt es Krimskrams: Zeug, das eigentlich nicht mehr wirklich gebraucht wird, von dem sich der Besitzer aber auch nicht trennen kann.

von
Meret Steiger
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Hast du auch Zeug herumliegen, das du eigentlich gar nicht brauchst, dich aber nicht davon trennen kannst? Wir haben für dich ein paar (mehr oder weniger) unangenehme Wahrheiten.

Hast du auch Zeug herumliegen, das du eigentlich gar nicht brauchst, dich aber nicht davon trennen kannst? Wir haben für dich ein paar (mehr oder weniger) unangenehme Wahrheiten.

Foto: Getty Images/iStockphoto
Zeug das zu jetzt nicht magst, wirst du wohl auch nicht plötzlich mögen. 
Zeug das zu jetzt nicht magst, wirst du wohl auch nicht plötzlich mögen. 

Beispiel: Eine schöne, weisse Bluse, die du behältst, weil man die «immer mal brauchen kann», aber du hast sie nie an, weil sie dir nicht gefällt. Weg damit! Entweder du brauchst sie tatsächlich nie oder du hast jetzt die Gelegenheit, eine neue zu kaufen, die dir besser gefällt.

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Geschenke haben ihren Zweck manchmal schon erfüllt
Geschenke haben ihren Zweck manchmal schon erfüllt

Beispiel: Du hast ein schlechtes Gewissen, weil die du die Vase entsorgen möchtest, die dir eine töpfernde Freundin geschenkt hat. Aber versuche es doch mal so zu sehen, als hätte das Geschenk seinen Zweck schon erfüllt: Es hat dem Schenkenden eine Möglichkeit gegeben, seine Wertschätzung auszudrücken. Deswegen musst du es aber nicht für immer behalten.

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Du kennst das: Du räumst auf, entrümpelst und entsorgst – und irgendwie wird das Zeug einfach doch nicht weniger. Manchmal brauchen wir ein bisschen Anleitung und Tipps, damit wir lang verschleppte Dinge erledigen – und manchmal braucht es auch ein paar unangenehme Wahrheiten, die dich dazu bringen, endlich den Krimskrams in deiner Wohnung auszusortieren. Die Wahrheit ist nämlich …

… du wirst nicht plötzlich anfangen, ungeliebtes Zeug zu mögen

Es mag sich anfühlen wie Verschwendung, wenn du etwas loswirst, «nur» weil du es nicht magst. Der Punkt ist aber: «Das Teil ist doch eigentlich noch gut» ist auch nicht Grund genug, es zu behalten. Wenn du ein solches Stück entsorgst, dann merkst du entweder, dass du es nicht gebraucht hast – oder du ersetzt es durch ein Ding, das du lieber magst.

… Geschenke haben ihren Zweck vielleicht schon erfüllt

Dinge wegzugeben oder zu entsorgen, die wir geschenkt bekommen haben, sorgt oft für Schuldgefühle. Dafür gibt es aber keinen Grund: Akzeptiere, dass das Geschenk seinen Zweck erfüllt hat: Es hat dem Schenkenden eine Möglichkeit gegeben, seine Wertschätzung auszudrücken. Deswegen musst du es aber nicht für immer behalten.

… dein Zuhause ist kein Lagerraum

«Ich behalte das, das kann ich bestimmt irgendwann in der Zukunft mal brauchen!» klingt zwar praktisch, ist aber der erste Schritt zum Messietum. Lass es. Viele Dinge, die du nur selten brauchst, könntest du auch problemlos ausleihen und musst es nicht ein Jahrzehnt in deinem Hausrat lagern, bis es endlich zum Einsatz kommt.

… deine unbenutzten Dinge könnten jemand anderem Freude machen

Klar, Kleider und Küchengeräte haben keine Gefühle. Trotzdem ist es sinnlos, sie in die hinterste Ecke des Schrankes zu stopfen und zu vergessen. Stattdessen könntest du das Zeug verkaufen, verschenken oder tauschen und so einen anderen Menschen glücklich machen.

… du siehst deine Lieblingsstücke gar nicht mehr

Wenn du einen Haufen Gerümpel hast, dann gehen deine wertvollen Lieblingsteile (egal, ob Kleidung, Geräte, Kunstwerke) unter. Dabei hätten sie es verdient, nicht nur geschätzt, sondern auch gesehen zu werden. Je weniger Krimskrams du hast, desto mehr freust du dich über den übrig gebliebenen Rest.

… Chaos kostet dich Zeit

Wenn du Platz hast, dann ist eine grosse Menge Zeug eigentlich kein Problem. Das Problem ist meist die Zeit: Wer viel besitzt, der muss das auch sortieren, reinigen und sich daran erinnern, dass er es hat. Wenn du eine ganze Schublade voller Zeug hast, das «erst noch repariert werden muss», dann solltest du dich fragen, ob sich der Aufwand wirklich lohnt.

… nur weil du etwas schon lange besitzt, musst du es nicht behalten

Nur weil du noch immer das T-Shirt aus den einen Bali-Ferien von 2005 hast, musst du es nicht zwingend behalten. Erinnerungen sind viel mehr als ein Stück Stoff. Falls du ein Teil mit emotionalem Wert unbedingt behalten willst, überlege doch mal, ob du es umfunktionieren kannst. Taugt das Shirt vielleicht als Sofakissen?

… vieles wirst du nie verkaufen

Mach dir keine Illusionen, wenn es ums Verkaufen geht. Erstens: Sei dir bewusst, dass auch der Onlinehandel Zeit braucht. Du musst das Teil fotografieren, beschreiben, online stellen, dich mit potenziellen Kunden austauschen und es dann auch noch verschicken. Viele günstige Kleider gehen online für weniger als fünf Franken weg – ob sich dieser Aufwand da noch lohnt, ist dir überlassen. Alternativ: Spende deine Sachen.

… du brauchst keine Dinge, um dich zu erinnern

Du hast vielleicht ein altes (und etwas lädiertes) Teeset von deiner Oma oder Mitbringsel aus schönen Ferien. Klar möchte man diese Dinge nicht einfach so entsorgen, aber sind wir mal ehrlich: Du brauchst sie nicht, um in Erinnerungen zu schwelgen. Von den Ferien gibt es Fotos, und falls du das lädierte Teeset nicht reparieren (lassen) kannst, sollte es weg.

...du gewinnst etwas, wenn du alte Dinge loslässt

Zeug loszuwerden, sorgt für Platz, der nicht immer mit neuem Kram gefüllt werden soll oder muss. Ausserdem gewinnst du Zeit, wenn du nicht ständig irgendwas suchen oder aufräumen musst – und laut diversen Experten sorgt ein aufgeräumter Raum für Ruhe und einen aufgeräumten Kopf.

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3 Kommentare
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Susi Keller

18.05.2020, 11:23

Ordnung ist das halbe Leben darum liegt bei uns nichts Unnötiges rum. Obwohl wir ein grosses Haus haben herrscht bei uns Ordnung. Was jahrelang nicht gebraucht wird, wird entsorgt und es werden nur Sachen gekauft die wirklich nötig sind. So hat man echt Freude beim Putzen!

V. Intitsch

19.05.2020, 04:57

Bei Geerbtem hie und da an seine Kinder denken. Vorlieben überspringen zuweilen eine Generation.