«The Interview»: 100'000 Ballons mit DVDs für Nordkorea
Aktualisiert

«The Interview»100'000 Ballons mit DVDs für Nordkorea

Ein Aktivist aus Südkorea will nächsten Monat Ballons mit DVDs des Film «The Interview» nach Nordkorea schicken. Das dürfte eine wütende Reaktion nach sich ziehen.

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Nachdem die umstrittene Satire «The Interview» über die Weihnachtsfeiertage doch noch veröffentlicht wurde, hat sich der Streifen in Rekordzeit zum erfolgreichsten Online-Movie von Sony Pictures gemausert.

Nachdem die umstrittene Satire «The Interview» über die Weihnachtsfeiertage doch noch veröffentlicht wurde, hat sich der Streifen in Rekordzeit zum erfolgreichsten Online-Movie von Sony Pictures gemausert.

Sony Pictures
Nicht nur im Netz schlug der Film in den vergangenen Wochen hohe Wellen, worauf zahlreiche Nutzer Kommentare zu dem Thema abgaben, wie hier auf Twitter bildlich dargestellt.

Nicht nur im Netz schlug der Film in den vergangenen Wochen hohe Wellen, worauf zahlreiche Nutzer Kommentare zu dem Thema abgaben, wie hier auf Twitter bildlich dargestellt.

Twitter
In den USA und Kanada kann der Film nicht nur in diversen Kinos geguckt werden. Auch auf den Online-Plattformen von Sony (Playstation Network), Microsoft (Xbox Live), Google Play, Youtube und iTunes steht der Film zur Miete oder zum Kauf bereit.

In den USA und Kanada kann der Film nicht nur in diversen Kinos geguckt werden. Auch auf den Online-Plattformen von Sony (Playstation Network), Microsoft (Xbox Live), Google Play, Youtube und iTunes steht der Film zur Miete oder zum Kauf bereit.

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Ein südkoreanischer Aktivist will 100'000 Ballons mit DVD's der Satire «The Interview» in Richtung Nordkorea aufsteigen lassen. Mit der Aktion wolle er den Personenkult um Machthaber Kim Jon Un in dem kommunistischen Nachbarland durchbrechen, sagte Park Sang Hak am Mittwoch. Demnach soll es schon im kommenden Monat losgehen.

Die Komödie «The Interview» steht im Zentrum neuer diplomatischer Spannungen zwischen Washington und Pjöngjang. Die USA werfen Nordkorea vor, hinter Hackerattacken auf das Filmstudio Sony Pictures Entertainment zu stecken, das den Streifen produziert hat. In Folge von Terrordrohungen zog die Firma den Film zunächst zurück, brachte ihn aber nach massiver Kritik doch auf US-Leinwände. Pjöngjang wies jegliche Verwicklung in den Fall zurück und drohte mit Vergeltung.

Mit seiner Ballonaktion dürfte Park Sang Hak eine wütende Reaktion Nordkoreas nach sich ziehen. Erst im Oktober hatten südkoreanische Ballons mit Propagandamaterial an Bord an der Grenze zu Nordkorea einen Schusswechsel zwischen beiden Ländern ausgelöst. (sda)

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