«Die Feinde auslöschen»: 100'000 Nordkoreaner protestieren gegen Trump
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«Die Feinde auslöschen»100'000 Nordkoreaner protestieren gegen Trump

Gärender Konflikt: In Pyongyang haben sich die Teilnehmer einer Massenkundgebung gemeinsam gegen die USA eingeschworen.

von
chi
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Kundgebung gegen die USA: Über 100'000 Personen versammeln sich auf dem Kim Il-sung-Platz in Pyongyang. (23. September 2017)

Kundgebung gegen die USA: Über 100'000 Personen versammeln sich auf dem Kim Il-sung-Platz in Pyongyang. (23. September 2017)

AFP/KCNA via KNS
Mehrere Redner schworen die Teilnehmer gegen den Feind USA ein.

Mehrere Redner schworen die Teilnehmer gegen den Feind USA ein.

AFP/KCNA via KNS
Massenkundgebungen solcher Art sind in Nordkorea nicht unüblich.

Massenkundgebungen solcher Art sind in Nordkorea nicht unüblich.

kein Anbieter/Jon Chol Jin/AP

Vor dem Hintergrund des eskalierenden Streits um sein Atomprogramm hat Nordkorea Zehntausende von Bürgern in Pyongyang zu einer Kundgebung gegen die USA mobilisiert.

Mehr als 100'000 Menschen aus allen Gesellschaftsschichten hätten sich am Samstag auf dem Kim-Il-sung-Platz der Hauptstadt «in dem vollen Geist versammelt, die Feinde auszulöschen», berichteten die Staatsmedien am Sonntag.

Massenkundgebungen nicht unüblich

Alle Parteimitglieder und Bürger von Pyongyang seien entschlossen, «die US-Imperialisten, den eingeschworenen Feind, vollständig von der Erde zu beseitigen», rief demnach der Vizevorsitzende des Stadtkomitees der herrschenden Arbeiterpartei, Choe Hak Chol, als einer von mehreren Rednern der Menge zu.

Solche Massenkundgebungen sind in Nordkorea nicht unüblich, um die Unterstützung der Bürger für die Politik der kommunistischen Regierung zu demonstrieren. In einer Erklärung, die bei der Kundgebung noch einmal vorgelesen wurde, hatte Machthaber Kim Jong-un am Freitag US-Präsident Donald Trump als «geisteskranken, dementen» Greis beschimpft und damit gedroht, ihn «auf jeden Fall mit Feuer zu bändigen».

Konflikt schaukelt sich hoch

Er reagierte damit auf kriegerische Töne von Trump vor der UNO-Vollversammlung. Trump hatte am Dienstag gedroht, Nordkorea bei einem Angriff «total zu zerstören». Das Atomprogramm des Landes sei eine Gefahr für die ganze Welt.

Der Konflikt schaukelt sich seit Monaten hoch. Der UNO-Sicherheitsrat hatte zuletzt die Sanktionen gegen Pyongyang wegen des neuen Atomtests vom 3. September deutlich verschärft. Nach eigenen Angaben hatte Nordkorea bei dem Test eine Wasserstoffbombe gezündet. (chi/sda)

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