Christliche Jugendorganisation: Corona bricht in Musiklager aus – 196 Personen in Quarantäne
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Christliche JugendorganisationCorona bricht in Musiklager aus – 196 Personen in Quarantäne

Im Kanton Graubünden haben sich mehrere Personen im Zusammenhang mit einem Jugendlager mit dem Coronavirus infiziert. Die Kinder gaben an mehreren Orten Konzerte. Bisher sind sieben positive Fälle bekannt.

von
Michel Eggimann
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Laut dem kantonalen Gesundheitsamt hat sich das Coronavirus in einem Jugendlager im Kanton Graubünden ausgebreitet.

Laut dem kantonalen Gesundheitsamt hat sich das Coronavirus in einem Jugendlager im Kanton Graubünden ausgebreitet.

KEYSTONE
Das Lager fand in Parpan statt.

Das Lager fand in Parpan statt.

20 Minuten
Sieben Personen infizierten sich mit dem Virus. Dazu kommt noch eine Reihe von Verdachtsfällen.

Sieben Personen infizierten sich mit dem Virus. Dazu kommt noch eine Reihe von Verdachtsfällen.

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Darum gehts

  • Das Coronavirus hat sich in einem Jugendlager mit 100 Personen in Parpan ausgebreitet.
  • 7 Personen haben sich bisher angesteckt, 14 sind in Isolation, 196 in Quarantäne und zwei in Spitalpflege.
  • Weitere Infektionen können nicht ausgeschlossen werden.
  • Die Kinder zwischen 9 und 13 Jahren gaben zwei Konzerte.
  • Die positiven Fälle wurden erst bekannt, als das Lager schon zu Ende war.

Im Kanton Graubünden hat sich das Coronavirus in einem Jugendlager mit hundert Personen im Alter zwischen 9 und 13 Jahren ausgebreitet. Sieben Personen infizierten sich mit dem Virus. Dazu kommt noch eine Reihe von Verdachtsfällen.

Betroffen ist das Jugendlager von Adonia. Die Kinder waren letzte Woche in einem Lager in Parpan und gaben auch zwei Konzerte. Eines in Obersaxen und eines in Davos. Adonia-Mediensprecher Patic Neeser erklärt: «Es kam zu zwei Coronafällen, die keinen direkten Zusammenhang haben. Einer der Besucher wurde positiv getestet und ein Kind in unserem Chor.» Laut dem Gesundheitsamt des Kantons Graubünden waren am Donnerstagmorgen im Zusammenhang mit dem Jugendlager 14 Personen in Isolation, 196 in Quarantäne sowie zwei in Spitalpflege.

Fälle erst nach Lagerende bekannt

Bei den Konzerten hat die christliche Jugendorganisation Adonia mit Sektoren gearbeitet. «Somit mussten nicht alle Konzertbesucher in Quarantäne, sondern nur diejenigen aus dem betroffenen Sektor», sagt Neeser. Den infizierten Kindern gehe es den Umständen entsprechend gut.

Erfahren von den positiven Fällen hat Adonia erst, als das Lager in Parpan bereits vorbei war. Dort habe sich die Gruppe als geschlossene Gesellschaft verhalten und kaum Kontakt gehabt mit der Dorfbevölkerung. Das sei sonst auch so, und nun in Zeiten von Corona umso mehr, so Neeser.

Das kantonale Gesundheitsamt teilte am Donnerstag mit, 80 von den 100 Jugendlichen wohnten im Kanton Graubünden. Im siebentägigen Lager seien letzte Woche Darbietungen für ein Abschlusskonzert einstudiert worden. Das Gesundheitsamt wurde eigenen Angaben zufolge am Montag über die Neuinfektionen im Lager informiert.

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(SDA)

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